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Mädchenmannschaft phantasiert „doing gender“

Februar 21, 2011

Verena von der Mädchenmannschaft kann sich nicht vorstellen, daß unsere sogenannten „Geschlechterrollen“ keine sind, sondern ausschließlich auf biologischen Ursachen basieren.

In einem Artikel über ein männliches Topmodel führt sie wie bei der Mädchenmannschaft üblich zwanghaft unser geschlechtstypisches Verhalten auf gesellschaftliche Einflüsse, Klischees und dergleichen zurück. Das serbische Topmodel Andrej Pejic posiert auch als Frau und präsentiert sich in entsprechenden Posen, um den Eindruck einer weiblichen Person zu unterstreichen.

Für die Mädchenmannschaft kann dies nur ein Ausdruck von „doing gender“ und Fremdbestimmung sein. Eine Legitimität für unser Empfinden von Männlichkeit und Weiblichkeit darf es auf keinen Fall geben und wird von vornherein ausgeschlossen. Das Model „reproduziert“ angeblich nur „Stereotype“. Hier wird in einer Schwachsinnigkeit und Borniertheit jedes natürliche Empfinden von Männlichkeit und Weiblichkeit delegitimiert. Die entsprechenden Personen, also das Model und die meisten Menschen, werden pathologisiert und ihnen ihr natürliches Empfinden abgesprochen.

Hier scheint auch wieder der totalitäre Charakter von Feminismus und Gender-Ideologie auf. Gender-Theoretiker dürfen gerne eigene Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit haben. Anderen Menschen wird dieses Recht aber nicht zugestanden. Die Dummheit, Verblendung und Ignoranz der Mädchenmannschaft-Autoren sind schon beängstigend.

Daß unser Gefühl für Männlichkeit und Weiblichkeit etwas ganz Elementares und daher evolutionsbiologisch bedingt ist, kommt in dem Text als Möglichkeit nicht vor.

Die Autorin übt sich in den üblichen Fremdbestimmungsszenarien, statt überhaupt erst die Möglichkeit zuzulassen, daß es sich bei unseren Gefühlen für Männlichkeit und Weiblichkeit um legitime Begebenheiten handelt.

Diese Möglichkeit ist unabhängig von Argumentationen im Denken von Gender-Ideologen gar nicht gegeben. Es geht also nicht darum, ob es sich bei männlichen und weiblichen Verhaltensweisen nun so oder so verhält, ob sie kulturell bedingt sind oder nicht.

Die biologische Erklärungsmöglichkeit wird per se ausgeschlossen.

Dies bezeichnet man als Gender-„Wissenschaft“.

2 Kommentare
  1. „Daß unser Gefühl für Männlichkeit und Weiblichkeit etwas ganz Elementares und daher evolutionsbiologisch bedingt ist, kommt in dem Text als Möglichkeit nicht vor.“

    Ja, das verstößt gegen die Grundannahme, dass Männer und Frauen gleich sein müssen und Unterschiede allein gesellschaftlich begründet bzw. konstruiert sind.
    Schade, dass man sich dort so vom Rest der Wissenschaft abkoppelt

  2. Postgender permalink

    @ Christian

    Das ist nicht schade!
    Das ist nun mal so, es sind eben Feministen.
    Die sind so und können nicht anders.
    Ich bin allerdings erstaunt und erschüttert wie viele
    Menschen den Feminismus ernst nehmen.
    Und wie wenige den Genderisten mal in den Arsch treten.
    Das ist schade, sehr schade.

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