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Wie die Welt aussähe, wenn sie in Frauenhand wäre

Februar 27, 2011

Frankreichs Außenministerin reicht Rücktritt ein

Ihr umstrittener Urlaub in Tunesien ist Frankreichs Außenministerin Michèle Alliot-Marie offenbar zum Verhängnis geworden: Sie reichte ihren Rücktritt ein. In einer am Abend in Paris veröffentlichten Erklärung betonte die 64-Jährige, sie habe sich kein Fehlverhalten vorzuwerfen. Die Ministerin war wegen ihrer Kontakte zum Umfeld des gestürzten tunesischen Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali massiv unter Druck geraten.

Noch am Samstag hatte die konservative Außenministerin betont, ihr Einsatz sei „hundertprozentig“ und sie lasse sich von „Pariser Gerüchten“ nicht beirren. „MAM“ – wie die Franzosen die Ministerin auch nennen – war am Jahresende mit ihrem Lebensgefährten Patrick Ollier, dem Minister für die Beziehungen zum Parlament, und ihren Eltern nach Tunesien gereist. Sie hatte sich dort zu zwei Flügen im Privatjet eines tunesischen Geschäftsmannes einladen lassen, der dem mittlerweile geschassten Regime von Zine el Abidine Ben Ali nahesteht. Die Eltern der Ministerin machten bei dieser Gelegenheit ein Geschäft mit dem Tunesier, einem „alten Freund der Familie“, den sie nach eigenen Angaben „zufällig“ am Flughafen Tunis getroffen hatten.

Anfang Januar war die Ministerin dann in die Kritik geraten, weil sie Ben Ali das Know-how französischer Sicherheitskräfte gegen die Proteste angeboten hatte.

Dieser Nachrichtentext ist noch recht freundlich formuliert. Eine Ministerin bietet einem geächteten autoritären Regime Hilfe an, um Aufständische niederzuschlagen. Während Dutzende Menschen bislang ermordet wurden, weigert sich diese Ministerin wochenlang zu ihrem Verhalten zu stehen und die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Dies ist vermutlich die „freie weibliche Differenz“, wie es die Feministin Antje Schrupp formulieren würde.

Menschen, die von der feministischen Ideologie abhängig sind, verkünden häufig, daß Frauen doch ständig für dumm verkauft werden, wenn man sie als friedlicher und weniger aggressiv darstellt. Dann fühlen sie sich nicht für voll genommen und beanspruchen, daß auch Frauen ganz böse sind. Und der Feminismus würde ja so etwas nie behaupten, daß Frauen bessere Menschen seien.

Die zweite Figur lautet, daß Frauen in allem besser sind und die Welt viel friedlicher und menschlicher wäre, wenn sie in Frauenhand wäre.

Als Kritiker dieser Ideologie liegt man also immer falsch. Entweder man behauptet, Frauen seien weniger aggressiv oder empathischer – dann ist man böse und ein Vertreter des Patriarchats, weil man „traditionelle Rollenbilder“ propagiert und Frauen einengt.

Oder man berichtet über die vielen belegten Tatsachen, daß auch Frauen sehr unmenschlich und destruktiv handeln können und daß sie darin Männern manchmal in nichts nachstehen. Dann wird man häufig als Frauenhasser oder „Maskulist“ bezeichnet. Man möchte angeblich die Gleichberechtigung verhindern.

Man ist also in jedem Fall „feminismusfeindlich“ und alles, was man sagt, ist irgendwie „gegen Frauen“ gerichtet. So funktioniert Feminismus. Je nach Rechtfertigungsbedürfnis wird einfach alles Mögliche unterstellt und herbeigedichtet, um die eigene Verblendung und Paranoia aufrechterhalten, das Goldene Kalb Feminismus weiter anbeten zu können.

From → Feminismus

2 Kommentare
  1. Biene permalink

    „Oder man berichtet über die vielen belegten Tatsachen, daß auch Frauen sehr unmenschlich und destruktiv handeln können und daß sie darin Männern manchmal in nichts nachstehen. Dann wird man häufig als Frauenhasser oder „Maskulist“ bezeichnet. Man möchte angeblich die Gleichberechtigung verhindern.“

    Wenn man über die Untaten von Frauen berichtet ohne dabei nochmal explizit darauf aufmerksam zu machen, dass das eine Frau ist, wird man auch nicht als Frauenhasser bezeichnet. Warum ist es denn nötig zu betonen, dass das eine Frau ist? Wenn ein Mann Etwas Schlechtes tut, wird doch dabei auch nicht jedes Mal extra darauf herumgehackt, dass es Einer ist, nur um zu beweisen, dass Männer schlecht wären.

    Eine Person die etwas Schlechtes tut, ist eine schlechte Person, für mich gibt es keinen vernünftigen Grund die Gender-Thematik da mit hineinzubringen. Die Suche nach dem Geschlecht mit den besseren Menschen ist im Grunde völlig sinnlos, da nicht einmal genau definiert ist welches Verhalten oder welche Art wie „schlecht“ ist. Das Ausmaß an menschlichem Leid, das die Vertreter beider Geschlechter verursachen, lässt sich einfach nicht konkret messen.

    Und selbst wenn man an einer irgendwie festgelegten Skala über den Durchschnitt der Bevölkerung festmachen könnte, welches nun das bessere Geschlecht ist, würden wir uns doch individuell immernoch viel zu sehr unterscheiden, als dass dadurch etwas für eine einzelne Person ableitbar wäre.

    Grüße
    Biene

  2. Hallo Biene,

    was Du in der zweiten Hälfte Deines Kommentars berichtest, ist sehr richtig. Die Frage, ob ein Geschlecht besser oder schlechter ist, ist völlig irrelevant, da beide Geschlechter grausam oder menschlich sein können.

    Das Problem ist, daß ein bestimmter Personenkreis ständig diese Geschlechtskorrelationen aufmacht und ein Geschlecht in positive oder negative Sippenhaft nimmt. Letztere Sippenhaft ist zumeist den Männern gegönnt. Feministinnen begreifen nicht, daß diese Perspektive völlig irrelevant ist und Sexismus im eigentlichen Sinne bedeutet. Dies werden sie aber vermutlich nie verstehen.

    Ich und andere kritisieren diese Haltung einfach und deshalb muß ich darauf hinweisen, daß Feministinnen zwanghaft Frauen idealisieren. Und eben paradoxerweise sich ebenfalls diskriminiert fühlen, wenn man der Meinung ist, Frauen hätten von Natur aus ein größeres Empathiepotential oder seien sozialer orientiert. So etwas darf man nicht sagen, da biologische Erklärungsversuche ja unsere „Freiheit“ einschränken.

    Ich wollte mit diesem Post einfach nur auf den Ideologiecharakter des Feminismus hinweisen und daß man es Feministinnen nie recht machen kann. Irgendwo findet sich immer noch ein Diskriminierungsnadelör.

    _____

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