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Unglaublich: Trolle machten schon Nazis das Leben schwer

April 19, 2011


Rechtzeitig zu Führers Geburtstag sind nun bisher unbekannte Dokumente in den Archiven aufgetaucht, die ein Schlaglicht auf die Diskriminierung von Nationalsozialisten durch Trolle während der NS-Diktatur werfen. Darin wird deutlich, wie sehr Gegner des Regimes versuchten, mit beleidigenden Zwischenrufen zu provozieren. Die Dokumente lassen auch die vielen Feindseligkeiten, denen sich Menschen heutzutage ausgesetzt sehen, die für mehr „Gleichberechtigung“ kämpfen, in einem neuen Licht erscheinen.

Wie Gender-Forscher in den vergangenen Wochen entdeckt haben, werden nicht
nur in heutigen Tagen arglose, meist weibliche Blogger und Internetnutzer mit unflätigen und herablassenden Kommentaren belästigt. Dies geschah bereits in viel früheren Zeiten.

Das Phänomen des Trollens existierte offenbar schon in der Nazizeit, wie die neu entdeckten Dokumente deutlich zeigen. Auch damals schon gab es Menschen, die erniedrigende und diffamierende Haßbotschaften verfaßten und sich Sündenböcke suchten, die sie gefahrlos malträtieren konnten.

Das bevorzugte Objekt der sogenannten Trolle, zu denen auch nicht wenige bekannte Namen wie Kurt Tucholsky oder Max Liebermann gehörten, war die in den 1920er Jahren aufkeimende faschistische Ideologie. Statt demütig und bescheiden die beeindruckenden Errungenschaften des Faschismus anzuerkennen und zu würdigen, hatten diese Menschen – ähnlich wie heutige Trolle – nichts besseres zu tun, als ihren Haß über unschuldige Faschisten zu ergießen, wie die Forschungsleiterin Elfriede Wolfenstein ausführt.


Die Tiraden der Faschismusfeinde entbehren meist jeder selbstkritischen Reflexion, haßerfüllte Sprachbilder durchziehen sämtliche aufgefundenen Wortmeldungen, Argumente zu verwenden halten diese Trolle nicht für nötig.

Dies ist uns aus heutiger Zeit freilich bestens bekannt: Feminismusfeinde torpedieren ebenfalls unschuldige und selbstlose Feministinnen mit argumentationsfreien Haßbotschaften und versuchen sie daran zu hindern, ein Ausbreiten und Weiterwachsen ihrer Weltanschauung in der deutschen Gesellschaft zu erreichen.

Scheinbar hat sich dieses Muster seit der Nazizeit nicht verändert.

Jetzt wurde in den Archiven eine Art primitiver Trollcounter entdeckt, in dem viele Kommentare von faschismusfeindlichen Personen zu finden sind. Die Opfer der antifaschistischen Trollaktionen, die sehr unter den überheblichen und arroganten Kommentaren litten, wollten sich die infamen Anwürfe offenbar nicht mehr gefallen lassen und speicherten sie kurzerhand in einem öffentlich zugänglichen Endlager für entartete Meinungen, um deren Verfasser bloßzustellen.
Auffallend ist auch, wieviel Intellektuelle sich guten Gewissens an der Diskriminierung von Nationalsozialisten beteiligten. Für die Forscher des Instituts für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung in München war es verblüffend, wie ähnlich die Strategien der Trolle heute und damals sind. In den meisten Kommentaren findet sich keinerlei inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Faschismus. Es dominieren Respektlosigkeit und negative Kritik.

Ein respektvoller und sachlicher Dialog ist nicht erwünscht, obwohl historisch belegt ist, daß den Nationalsozialisten sehr an einem offenen Diskurs gelegen war. Das gleiche Muster findet sich auch in heutigen „antifeministischen“ Kommentaren wieder. Auf die vielfältige Dialog- und Revisionsbereitschaft von Feministinnen wird gar nicht erst eingegangen.

Die prinzipielle Gutartigkeit des Faschismus wird nicht anerkannt, es werden lediglich dumpfe faschismusfeindliche Parolen gedroschen.


Die Gender-Forscher des Instituts haben nun in einer vergleichenden Analyse typische Trollkommentare von damals und heute zusammengestellt. Das Ergebnis stimmt sehr nachdenklich.

Das Fazit der Instituts-Chefin Wolfenstein:

„Es hat sich offenbar kaum etwas in den Strategien der Trolle geändert. Die in den Kommentaren zum Ausdruck kommende Faschismusfeindlichkeit sollte zu denken geben und Wachsamkeit gegenüber heutigen Feminismusfeinden lehren.
Im Grunde genommen disqualifizieren sich diese Feinde des Guten durch ihre Wortwahl selbst. Wer meint, solch ein Vokabular wie diese Menschen verwenden zu müssen, zeigt damit nur seinen fehlenden moralischen Kompaß und kann sich eigentlich nur im Irrtum befinden.“

10 Kommentare
  1. Omti permalink

    Ich nehme an, dass du dich auf den Blogpost der Piratenschlampe beziehst ^^
    http://www.piratenweib.de/loschen-ist-macht

    Sie hat hier mehr oder weniger zugegeben, dass sie löschsexuell orientiert ist und das einfach geil findet. Ich als guter Mensch, habe ihr dann auch gleich einen wohl für sie pornösen Text geschrieben.

    Das traurige ist ja, die meinen das wirklich ernst. Ich muss gestehen ich habe mich an der Intellektuellen herausforderung versucht das zu kommentieren ohne ihr dabei ihren Wahnsinn so vor die Nase zu halten, dass sie es merkt. Aber ehrlich gesagt, das ist imho unmöglich.

    Immerhin war es für meine persönliche belustigung gut und ich habe in zukunft einen Feministischen Beitrag, den ich überall vorzeigen kann!

    Danke für diese schöne Zusammenfassung des Feminsitischen Wahnsinns. Bei den Feminazis hättest du sogar einen Goodwinbonus dafür gekriegt – wer auf immer Goodwin ist ^^

  2. Hallo Omti,

    beim Piratenweib sind Hoffnung und Malz verloren. Du kennst ja ihre Artikel.
    Das Piratenweib ist ja nur ein Extremfall. Den gleichen Habitus findet man eigentlich überall.

    Dein Kommentar wurde ursprünglich als Spam markiert, sodaß er nicht freigeschaltet wurde. An meinen Einstellungen lag’s nicht. Wahrscheinlich ist WordPress schon feministisch kontrolliert und beim Wort „Piratenschlampe“ ausgetickt.

    Man kann sich diese Ideologisierung sowieso nicht mehr vorstellen. Ich habe bei diesen Leuten schon alles Mögliche erlebt. Ich mach‘ das auch nicht zur Selbstkasteiung, sondern um das zu dokumentieren und auch ein bißchen Spaß zu haben. Uns droht ja keine Verhaftung mehr oder Ähnliches.

    Den Blogpost „Löschen macht geil“ kannte ich übrigens gar nicht, als ich den Artikel schrieb. Ich bin immer wieder baff, wenn ich auch sehe, wie dieser Heinzjürgen Voß seinen Schwachsinn in die Welt setzt („Making sex revisited“, „Wider die Natürlichkeit“ oder so). Es ist unfaßbar, wie dieser Typ mit Christian diskutiert.

    Also weißt Du, das mit den hormonellen Unterschieden. Das kann ja auch kulturell anerzogen sein. Nun ja. Ich bezeichne die Gender-Gülle und den Feminismus auch als Therapieform: Extremschwachsinnsexpositionstherapie. Damit können Leute wie wir lernen, ruhig zu bleiben und trotzdem Spaß am Leben zu haben.

    Es ist wirklich unfaßbar. Wie gut, daß es nicht mehr um Judenausrottung oder Ähnliches geht. Diese Leute flippen zwar immer aus bei solchen Vergleichen, ich kann aber nichts dafür, daß die Rassentheorie der Nazis oder manche naturwissenschaftliche Theorie bei den Sowjets ähnlich schwachsinnig und zweckgerichtet waren wie das Genderzeux.

    Ich werde demnächst hier mal einen Artikel verlinken, der diesen Sachverhalt gut darstellt.

  3. Ich mach’ das auch nicht zur Selbstkasteiung, sondern um das zu dokumentieren und auch ein bißchen Spaß zu haben.

    hahaha, getroffene trolle bellen!

  4. Maja permalink

    Ein sehr schöner Artikel – habe ihn gleich auf meinem Blog verlinkt. Ich bin genau der gleichen Meinung, wie der Artikelschreiber! Weiter so! Solche Artikel brauchen wir!!!

  5. Anton Stahl permalink

    Kirk ist schwul und ein Vergewaltiger. So meine ich das und verteidige mein Mainunk.

  6. „Ich bin immer wieder baff, wenn ich auch sehe, wie dieser Heinzjürgen Voß seinen Schwachsinn in die Welt setzt („Making sex revisited“, „Wider die Natürlichkeit“ oder so). Es ist unfaßbar, wie dieser Typ mit Christian diskutiert.“

    Nun ja, mir wurde gleich „Hass“ unterstellt, weil ich Papperlapapp geschrieben habe. Als ich Herrn „Dr“?! Voss dann dialektisch begegnet bin und seine argumentativen Schwächen offengelegt habe, kam nichts mehr. Da ist Herr „Dr.“ Voss dann schnell wieder in den Weiten des Net’s verschwunden. Vielleicht hat er eingesehen, dass solche „Posts“ ganz schnell eine wissenschaftliche Karriere „beenden“ können, denn wenn man bedenkt wieviele Zugriffe Christian mittlerweile hat, dann kann man davon ausgehen, dass auch einige Biologen darunter sein werden.

    Mir jedenfalls hat’s gereicht: Einzelfälle herauspicken, Sprachverwirrung stiften, verallgemeinern, ad personam gehen und dann ganz schnell wieder abdüsen – immer derselbe Mist.

  7. Danke, terminatus, für deinen Bietrag. Ich findes es immer wieder gut, wenn Leute diese übergeordnete Ebene ansprechen. Das ist auch mein Spezialgebiet bei diesem Thema. Die eigentliche Perversität der Gender-Ideologie besteht ja in deren Argumentationsmustern, Verknüpfungen, impliziten willkürlichen Wertungen und dergleichen.

    Der Lügencharakter entlarvt sich schon vor aller sachlicher Auseinandersetzung über biologische oder „kulturelle“ Erklärungen. Mich wundert es immer, wie wenig in der Kritik hierauf aufmerksam gemacht wird:
    Das sind die Dinge, die du aufgezählt hast, und vieles mehr.
    – Verknüpfung der kulturellen Erklärung mit gesellschaftlichen Idealen
    – reduktionistisch-formalistische Argumentationen
    – willkürliche Dämonisierungen von Erklärungsmöglichkeiten und deren Verfechtern

    kurz: eine politische Kontextuierung von Wissenschaft.

    Es ist eigentlich ein Fall für’s Irrenhaus.

    Ist dir schon aufgefallen, daß unser Vossi-Bär den Geschlechtsbegriff aus irgendwelchen mikrobiologischen Arrangements herleitet bzw. dekonstruiert, daß der Geschlechtsbegriff aber schlicht im Moment der Fortpflanzung wurzelt und daß unsere lieben Vorfahren vor Jahrtausenden noch keine Mikrobiologie kannten?

    Das ist nur ein Ding, was niemandem auffällt, stattdessen kriegt der Typ irgendwelche apologetischen Rezensionen, die null Kritikfähigkeit mitbringen und in einer dümmlich-unwürdigen Haltung dem Zeitgeist huldigen.

    Ich wollte eigentlich dazu mal einen Artikel auf meiner Homepage schreiben.

    Das eigentlich Unfaßbare ist, wie dumm die Leute sind, die außerhalb dieser Ideologie stehen und dies alles absegnen. Also diese Unterwürfigkeit gegenüber dem sogenannten Guten.

    PS: Ich hatte noch die Strohmann-Biologie vergessen. Christian kommt ja langsam auch auf den Trichter und spricht diese übergeordnete Ebene immer mehr an. Der Begriff ist gut gewählt. Vielleicht sollte er aber mal über die Strohmann-Religion nachdenken, die ein Richard Dawkins und dessen Jünger sich zurechtlegen. Christian sieht leider nicht, daß man die gleichen Ideologiemuster der Feministen und Gender-Leute bei seinen Neuen Atheisten findet. Ich versuche standhaft, ihm das zu erklären, er braucht aber noch das Feindbild Religion.

    Die Parallelen sind schon fast absurd. Denn Religionen waren früher ebenfalls sehr einengend und von Mißbrauch und Pervertierung geprägt. Wie das Geschlechterarrangement. Daß das auch anders geht, dafür gibt es Beweise genug.

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