Skip to content

Luise Pusch, der Verstand und die Demokratie

Mai 29, 2011

Wer einmal einen Beleg für die Männerfreundlichkeit des Feminismus haben möchte, sollte den Artikel „Meiler und Keiler abschalten“ von Luise Pusch und die darunter stehenden Kommentare lesen.
Luise Pusch ist eine Mainstream-Feministin, also keine Valerie Solanas oder Mary Daly. Luise Pusch wird von Blogs wie der Mädchenmannschaft verlinkt und ihre sogenannte feministische Sprachkritik ist selbstverständlicher Teil des feministischen Kanons.

In ihrem Artikel möchte sie die Grundrechte von Männern außer Kraft setzen, indem ihnen die Wahrnehmung politischer Spitzenämter versagt werden soll. Sie ist der Meinung, daß Männer als solche ein Sicherheitsrisiko darstellten, da sie ihre sexuellen Bedürfnisse nicht kontrollieren und Frauen vergewaltigen könnten. Dies trifft ihrer Meinung nach auf sämtliche Männer zu. Männer litten an „peniler Inkontinenz“ und könnten „ihr Ding nicht in der Hose lassen“.

Im Hinblick auf bekannte Fälle der letzten Zeit, wie Dominique Strauss-Kahn oder Arnold Schwarzenegger, sagt sie:

„Was not tut, ist eher eine elektronische Penisfessel, die Frauen vor Männern und Männer vor sich selber schützt.“

Des weiteren schreibt sie Folgendes:

Die zitierte Studie ergibt also, daß pädophile Priester nicht von anderen Priestern zu unterscheiden seien und daß sie unauffällig auftreten würden. Daß ein pädokrimineller Teil männlicher Priester genauso rüberkommt wie unschuldige Priester, beweist für Frau Pusch, daß nicht nur alle Priester, sondern sämtliche Männer pädokriminell sind und nichts taugen. Denn sie lassen sich ja nicht von den kriminellen unterscheiden.

Dies ist der intellektuelle Status einer feministisch denkenden Person. Luise Pusch ist promoviert und habilitierte sich 1978. In den 80er Jahren bekleidete sie verschiedene germanistische und anglistische Professuren. In Interviews wundert sie sich, daß sie in bezug auf ihre Kritik des Deutschen als „Männersprache“ als Verrückte bezeichnet wird. Man muß hier nicht erwähnen, daß sich diese „Sprachkritik“ auf rein formale Gegebenheiten bezieht, die dann feministisch „aufgeladen“ und interpretiert werden und somit die sprachliche Unterdrückung der Frauen „beweisen“.

Frau Pusch hat es sich – aus welchen Gründen auch immer – in den Kopf gesetzt, daß die weiblichen Endungen unserer Personenbezeichnungen Frauen diskriminieren, und plädiert daher für deren Abschaffung. Es gäbe dann nur noch „den Schaffner“ und „die Schaffner“ (weiblich, Singular) sowie „die Schaffner“ als Plural für beide Geschlechter. Daß Frau Pusch mit diesem Ansinnen möglicherweise das Gegenteil dessen erreicht, was sie sich erhofft, könnte sie sich in einer ruhigen Minute einmal fragen. Das vorgebliche Ziel dieses totalitären Programms, Frauen „in der Sprache“ sichtbarer zu machen, würde dazu führen, daß Frauen tatsächlich weniger berücksichtigt würden bzw. nicht mehr eindeutig sprachlich identifziert werden könnten. Es würde eine Degradierung von Frauen bewirken.

So viel zum Geisteszustand einer Feministin. Mit ihrem Vorschlag würde Frau Pusch auch eine zumindest teilweise formale Abschaffung und Unkenntlichmachung des Plurals in der Deutschen Sprache bewirken, da viele männliche und weibliche Pluralformen nicht mehr vom weiblichen Singular zu unterscheiden wären. Ihr Ansatz würde auch zu vielen weiteren Untiefen und Absurditäten führen („Ich schreibe meiner Freund einen Brief.“).

Ich möchte nur einmal die bizarren und in ihrer Absurdität jegliche Vorstellungskraft sprengenden Widersprüche veranschaulichen, die sich in feministischen Anschauungen finden lassen und die Feministinnen getrost bei sich selbst tolerieren.

Die eigentliche Frauenfeindlichkeit des Feminismus zeigt sich auch in diesen peinlichen linguistischen Auswüchsen. Haben uns Feministinnen schon beigebracht, daß der Mann das Maß aller Dinge ist und Frauen doch endlich ihre Feigheit ablegen (Bascha Mika) und so wie Männer werden sollten, so beglücken uns die für Frauenrechte kämpfenden Feministinnen nun mit dem tollen Fortschritt, daß die im Deutschen etablierte Endung für Frauen abgeschafft werden soll und ihre sprachliche Repräsentanz zunehmend schwindet. Dann ist „die Arbeiter“ mit dem Arbeiter endlich gleichgestellt.

Vermutlich hat Frau Pusch ihre Anschauungen dem Englischen entlehnt, das allerdings auch Begriffe wie „actress“ oder „stewardess“ kennt. Dies könnte eine habilitierte Linguistin ja auch mal zur Kenntnis nehmen. Die studierte Anglistin könnte ebenfalls zur Kenntnis nehmen, daß es noch andere Sprachen als das Englische gibt und daß im Französischen beispielsweise auch klar die Geschlechter differenziert werden. Eine Sprachwissenschaftlerin sollte auch wissen, daß Sprache ein organisches, sich selbst legitimierendes Gebilde ist und nicht nach Gusto und ideologischen Bedürfnissen vergewaltigt werden kann, womit wir wieder beim ursprünglichen Thema der Vergewaltigung und des „sexuellen“ Mißbrauchs wären.

Ein Ausriß aus derTaz:

In den Ausführungen von Luise Pusch werden auch wieder die totalitären Züge des Feminismus deutlich. Man fragt sich, wie ein geistig halbwegs gesunder Mensch überhaupt zu solch unfaßbarem Schwachsinn fähig sein kann, den sich George Orwell nicht besser hätte ausdenken können.

Frau Pusch soll ihr Aufenthalt im feministischen Märchenland gegönnt sein. Feministinnen sollten aber Verständnis dafür aufbringen, wenn manch einer ihre Ideologie als Geisteskrankheit klassifiziert.

PS: Dieser Logbucheintrag delegitimiert sich übrigens von selbst, weil er „Haß“ auf Feministinnen enthält. Die inhaltlichen Argumente müssen also nicht zur Kenntnis genommen werden, da eine feminismusfeindliche Haltung zum Ausdruck gebracht wird.

15 Kommentare
  1. qed permalink

    Nun, wen wunderts.
    War es doch die Hardcore- Lesbe Pusch, die Kindergärtnerinnen in einer Fortbildung zur Erziehung von Knaben die Beibringung von Wunden empfahl.

    Ich empfehle das Beibringen von Wunden bei der Lesbe Pusch

  2. Ich finde Luise Puschs Sprach-Panscherei nicht ganz so schlimm wie die Idioten-Is. Den noch radikaleren Vorschlag, das weibliche Geschlecht ganz aus der Grammatik zu streichen, finde ich aber noch besser. Dann ist nichts mehr mit „Liebe Piratinnen und Piraten!“. Auch fast alle Gesetzestexte, wissenschaftlichen Abhandlungen und Stellenausschreibungen müssen nicht mehr gegendert werden. In diesen Schriftwerken spielt das Geschlecht meistens sowieso keine Rolle, und das generische Maskulinum kann in ihnen bleiben, wie es ist. Schwestern, Cousinen, Tanten, Nutten, Lesben etc. dagegen werden abgeschafft. Es gibt dann nur noch Brüder, Cousins, Onkel, Prostituierte, Homosexuelle. Mütter und Väter wurden von den Feministen schon durch Elter ersetzt. Die muß man nicht mehr abschaffen. Es heißt ab jetzt nur „der Katze“, „der Amsel“, „der Grille“, „der Ente“. Katzen sind also ab nun weibliche Kater. Katzen sind mit der Bezeichnung „Kater“ ab nun stets mitgemeint. Früher war es umgekehrt. Da waren Kater männliche Katzen. Kater waren mit „Katze“ mitgemeint. Alles übrige, was jetzt noch das weibliche Geschlecht an sich hat, wird dem sächlichen Geschlecht zugeschlagen. Es heißt also ab nun „das Lampe“, „das Kommode“, „das Geige“, „das Sonne“.

    Ist das nicht überzeugend? Das muß ich mal aufschreiben. Vielleicht werde ich ja auch mal Professor.

  3. Omti permalink

    Wow, allen Männern penile Inkontinenz unterstellen… Ich frage mich ob man ihr im gegenzug Altersschwachsinn unterstellen darf. Geistigen Dünnschiss von sich geben tut sie ja schon. Logik ist auch nicht ihre Stärke, und den unterschied zwischen notwendiger und hinreichender Bedingung kennt sie warscheinlich auch nicht. Es heißt ja im alter lernt es sich schwerer, aber ich würde ihr doch vorschlagen in eine Einführungsvorlesung für Logik zu gehen, wenn sie denn in der Lage ist den Stoff hinzunehmen ohne ihn vorher zu Gendern.

    Ich verstehe nicht warum man solche hasssprühenden Kampflesben frei rumlaufen lässt. Nen Nazi der solche Sprüche über Ausländer oder gar Juden ablassen würde würde auch sofort wegen Rassismus im Knast landen. Frau Pusch will also nicht nur Meiler abschalten, sondern auch Keiler (Männer). Und wenn die sich nicht abschalten lassen wollen? Kastration, Vergasung?

    Ich habe so den Eindruck, das hier die Transphobie der Gesellschaft schadet. Hat wohl schon seinen Grund das es nur 1:3 WzuM zu MzuW Transsexuelle gibt. Vielleicht wird der Rest einfach frustrierte Kampflesbe mit Penisneid. Sollen sie doch zum männlichen transen, dann richten sie wenigstens mit ihrem aus der Frustration gebohrenen Hass keinen Schaden mehr an.

    LG
    Omti

  4. Omti permalink

    Omg, ich habe grade mal den Blog gelesen, den du am Anfang verlinkt hast. Selten so einen Männerhass gesehen. Diese Kampflesben machen ja nichts anderes als sich gegenseitig zu bestätigen wie böse und schrecklich Männer sind.

    Ich habe denen mal vorgeschlagen eine anti-Hass Therapie zu machen, weil das besser für ihr Seelenheil ist – lol ich bin Atheist ^^

    Mir tun diese Menschen echt leid. Ich verstehe mich selbst nicht, solche hasssprühenden Kreaturen, und ich habe immer noch Mitleid mit ihnen. Vielleicht schreibe ich mal ne Geschichte über eine feministin, die vom lieben Gott in einen Mann verwandelt wird… Vielleicht würde das ja helfen.

    Traurige Grüße,
    Omti

  5. terminator permalink

    Ich kannte diese Frau nur über ihre Aussagen zu Jungenerziehung. Ich habe mich gefragt, wer wohl hinter solchen Aussagen steckt. Als ich ihr Bild hier sah, war ich irgendwie nicht überrascht. Ich bin schon ein schlimmer Sexist🙂

  6. Sonny Burnett permalink

    Ich kann irgendwie nicht nachvollziehen, warum der Fall Schwarzenegger bei den Feministen so hohe Wellen schlägt? Soweit ich es verstanden habe, war zwischen Arni und seiner Haushälterin doch alles einvernehmlich. Biologisch gesehen haben die beiden zwar ein Kind gezeugt, Arni war aber nie auch der soziale Vater, sondern das Kind ist ganz normal in der Familie der Haushälterin und ihres Ehemannes aufgewachsen. Schwarzenegger hat seine Frau also nicht sozial, sondern nur biologisch betrogen, und wie von seiten der Feministen immer argumentiert wird, ist das ja völlig irrelevant; was zählt, ist ausschließlich die soziale Bindung zum Kind. Was verstehe ich falsch?

  7. Omti permalink

    @Sonny, du verstehst gar nichts falsch, du vergisst nur eine wichtige Sache. Die Regeln, Gesetze und Vorstellungen der Femisitinnen gelten nur dann, wenn sie zum Vorteil der Frauen sind. Soziale Elternschaft ist nur dann wichtig, wenn die Mutter das Kind behalten will. Biologische Elternschaft is wichtig, wenn sie Geld will.

  8. Aufgrund einer Veranstaltung unserer Kammeroper München (www.kammeroper-muenchen.com) über die Frau in Wien um 1900 bin ich auf die von Prof. Pusch (entdecke gerade, daß ich bei dem Titel Professor auch zu Frauen schon immer Professor X gesagt habe, vielleicht hat die Luise mich dafür ja ein bißchen lieb) herausgegebene Reihe „Wahnsinnsfrauen“ bei Suhrkamp gestoßen, mit der ich mich nun seit etwa 2 Wochen füttere.

    Was einem in diesen Büchern zu großen Teilen begegnet, ist schon erschreckend. Naturgemäß ist in nahezu jeder Gesellschaft eine eigenartige und auch eklatante Zurückdrängung des Weiblichen zu beobachten und die angesprochenen Benachteiligungen sind oft erschreckend und stimmen sehr traurig. Das läßt sich vor allem in der historischen Distanz sehr gut sehen. Frauen, denen Bildung vorenthalten wird unter hanebüchenen Begründungen („durch zuviel geistige Arbeit würden Frauen eine Glatze bekommen“ usw.).

    Was Prof. Pusch allerdings in ihrer Buchreihe präsentiert, ist nur ganz schwer erträglich und sehr oft von einer wirklich lachhaften intellektuellen Unlauterkeit. Lichtjahre entfernt von einer wirklichen Untersuchung des gesellschaftlichen Systems, welches Männern ihre Rolle ebenso zugewiesen hat wie Frauen (keiner der Feministinnen kommt auch mal auf die Idee, die Industriegesellschaft, ihre Marktzwänge und sozialen Bedingungen näher zu beleuchten). In diesen Aufsätzen von verschiedenen Autorinnen (es sind keine AutorInnen, außerdem würden in dieser Schreibweise ja Männer diskriminiert, nämlich die AutorEN), deren Qualität differiert, stößt man doch auf vielen, ja den meisten Seiten auf den Mann als die grundsätzliche Ursache allen Übels. Die Frau ist grundsätzlich die unterdrückte Frau (keiner bestreitet, daß erhebliche Zwänge auf die Frauenrolle einwirkten und sie wesentlich beschneiden im Sinne eines Freiheitsbegriffes nach den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten) und weil sie vom Mann unterdrückt wird, wird sie krank oder für krank erklärt. Es gibt solche Schicksale, aber es gibt innerhalb psychotischer Krankheitsbilder auch gewaltige diagnostische Unterschiede. Die kommen allerdings nicht vor. Da ist Marylin Monroe die verkannte Schauspielerin, die sich unter anderem deshalb mit Pillen und Alkohol ruiniert. Schuld ist natürlich vor allem die ignorante Männerwelt.

    Ohne Frage ist die Geschlechterdiskussion mit ihren Fragen, auf welche Weisen die Geschlechterrollen ergänzungsbedürftig seien ein höchst spannendes Feld. Aber unter Verwendung einer derartig totalitären Lagerbildung wird man sicher keine wesentlichen Erkenntnisse gewinnen können, ja eher die Akzeptanz des Themas negativ beeinflussen.

  9. Postgender permalink

    @alexander krampe
    „Naturgemäß ist in nahezu jeder Gesellschaft eine eigenartige und auch eklatante Zurückdrängung des Weiblichen zu beobachten und die angesprochenen Benachteiligungen sind oft erschreckend und stimmen sehr traurig.“

    Ja ganz traurig. Wo bitte ist „naturgemäß“ eine, vor allem eklatante Zurückdrängung
    des Weiblichen zu beobachten? Im , sicher auch von der Pusch, herbei phantasierten
    ehemaligen Matriarchat? In der Gesellschaft um 1900? Ach Gottchen.
    Wer ist denn vor Verdun verblutet? Die weiblichen Menschen?
    Und in allen Kriegen sind es die weiblichen Hauptopfer, denn sie verlieren
    Männer, Brüder, Söhne ….. die Männer verrecken nur.
    Und in heutigen Gesellschaften, mit Frauenquoten, Frauenministerinnen, …….
    sind die Frauen selbstredend „zurückgedrängt“.
    Glaubst Du den Mist selber, oder hast Du Dich von der Pusch hinters Licht
    führen lassen? Wenigstens teilweise?

    „(„durch zuviel geistige Arbeit würden Frauen eine Glatze bekommen“….“

    Jetzt verstehe ich auch weswegen so wenig Frauen Glatze haben.😆

  10. Omti permalink

    @Postgender: Es ist traurig, wenn Frauen allein ihres weiblichseins wegen als Menschen marginalisiert werden. „Die taugen ja nichts, Frauen sind halt so.“ äquivalent zu „Rentner sind nur noch zum verrecken gut“ oder „die Türken, das sind alles Sozialschmarozzer“.

    Das ist sicherlich für Leute schlimm, die diese Klischees eben nicht erfüllen. Für Frauen hat sich da viel getan muss man auf der anderen Seite sagen. Sie haben jetzt zwar einen miesen Ruf, dank den Feminazischmarozzern, aber andererseits wird nicht mehr grundsätzlich angenommen, dass sie nicht in der Lage sind die gleiche Leistung in Bildungsberufen zu bringen wie Männer auch. Wenn sie es denn wollen.
    Es gibt also für Frauen die Möglichkeit sich zu beweisen. Das es das Vorurteil gibt ist zwar traurig aber die Feminanzen tun ja auch ihr bestes es immer wieder zu bestätigen.

    Frauen werden nicht von Männern zurückgedrängt, sie drängen sich selber zurück und reißen im Prozess die Männer auch noch mit sich. Denn was ist eine Quotentrulla in einem Job? Eine Frau die einem Mann den Job weggenommen hat und außerdem die Qualität senkt. (In der Regel, Ausnahmen bestätigen das nur ^^)

    Und in heutigen Gesellschaften, mit Frauenquoten, Frauenministerinnen, …….

    Was ist denn das? Frauenmarginalisierung durch Frauen. Ein Feministischen wir sind überlegen, deswegen müssen wir behandelt werden wie Behinderte. Für die Durchschnittsfrau ist das nichts als Bevormundung und Bevorteilung, wo Frauen eigentlich auf eigenen Beinen stehen sollten.

    Für einen Mann ist das jedoch pure Diskrimminierung. Wie soll Mann sich denn gegen die Geschlechtersegregation durchsetzen? Was soll Mann denn gegen female supremacy in den Behörden tun?

    Im Grundgesetz steht das Männer und Frauen gleichberechtigt sein sollen, doch ist dem nicht der Fall. Die ungleichbehandlung und die Bevorteilung der Frauen stammt noch aus Zeiten, in der sie mehr oder weniger unmündig war und entsprechend auch unterstützt werden sollte. Aber die moderne Frau sollte so etwas eigentlich nicht mehr brauchen.
    Das automatische Sorgerecht, die Scheidungsprämien, usw. Alles eingeführt als Frauen noch als bessere Kinder galten.

    Feministen sind für unfreiheit, für Vater Staat, der noch auf sie aufpasst wenn sie Rentner sind. Ob denen wohl ein Vater gefehlt hat, wenn der Staat dann Ersatzvater spielen soll?

    Am Ende kann man sagen, der Feminismus unterdrückt starke Frauen und diskrimminiert Männer noch übler. Eine Frau die auf eigenen Beinen stehen kann und will, sollte nichts mit den Femanzen zu tun haben wollen, ein Mann jedoch ist nichts als ein kurzsichtiger Verräter.

    Ich bin für Humanismus, durchgesetzte Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Alles andere ist Diskrimminierung von irgendwem und also moralisch verwerflich.

  11. Postgender permalink

    @ Omti

    Meine Rede! alexander krampe hat es so dargestellt, das Frauen in fast
    allen Gesellschaften benachteiligt sind und waren.
    Und das ist dummes Zeug! Das sind Träume der Genderisten, sonst nix.
    Hier ist die Frage ob alexander krampe das schon selber glaubt, oder ob er
    der Pusch nicht doch auf den Leim gegangen ist?
    Mit u.a. diesem Trick versucht der Feminismus sich in die Köpfe der Menschen
    zu schleichen.
    Genau dies zu zeigen, darum gings.

  12. @postgender
    Ihre Ausführungen sind nicht nur reichlich primitiv formuliert, sondern auch gedacht.
    Ich glaube zunächst mal gar nichts und fand Puschs Aufsätze unerträglich. Wieso sollte ich ihr auf den „Leim gegangen sein“. Sie scheinen sich aber mit dem Thema noch nie wirklich beschäftigt zu haben. Sonst wären Ihnen die vielen Schicksale weiblichen Scheiterns an bestehenden Verhältnissen nicht entgangen (soll ich Ihnen jetzt Namen Aufzählen wie in der ersten Klasse?).
    Ihr dümmliches Verdunargument (der erste Weltkrieg gehört bekanntermaßen nicht zum Fin de siecle) können sie sich auch sparen. Krieg ist zweifelsfrei für alle eine Katastrophe.
    Ich habe vor allem nicht über die Gegenwart gesprochen, sondern über Epochen, in denen man jene Phänomene durch den Abstand besonders gut beobachten kann. Die Zeit um 1900 hat hier eine Wende hervorgebracht. Unter anderem waren erst ab dem frühen 20ten Jahrhundert Frauen zum Universitätsstudium zugelassen. Welchen Namen möchte Sie diesem vorangehenden Umstand denn geben, wenn nicht Benachteiligung?
    Gerade Frau Pusch ist eine besonders lächerliche Pflanze der modernen Nachkriegsgesellschaft: als lesbische Frauenrechtlerin ist man ohnehin schon eine Hochprozentkarikatur und der von ihr geführte „Kampf“ in sehr großen Teilen eine Sandkastenschlacht.

    Ohne Differenzierung und geschichtliche Kenntnis geht es allerdings nicht (dazu empfehle ich Ihnen gerne ein gutes Buch: Misogynie von Jack Holland). Oder welche Erklärung haben Sie, daß Frauen heute und in Deutschland noch immer weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Bei gleicher Eignung und Leistung?

  13. Hallo Herr Krampe,

    schauen Sie sich doch mal folgenden Link von MANNdat an über die Lohndifferenz.

    http://manndat.de/category/feministische-mythen/lohndiskriminierung

    Die Lohndifferenz ist eine statistische Begebenheit. Die allgemeine Statistik umfaßt sämtliche Berufs- und Altersgruppen und sagt nichts über mögliche konkrete Ungerechtigkeiten gegenüber Männern oder Frauen aus.

    Sicherlich wurden Frauen vor 1918 formal benachteiligt. Man versteht die geschichtlichen Prozesse aber viel besser, wenn man nicht unhistorisch mit dem heutigen Auge auf vergangene formale Begebenheiten schaut, die heute nur noch Unverständnis hervorrufen, wenn z.B. Frauen heute nicht studieren oder wählen dürften.

    Diese Dinge sind aber weit weniger dramatisch, wenn man den historischen Kontext des Übergangs von einer traditionellen in eine moderne Gesellschaft berücksichtigt. Oder anders ausgedrückt: Die damaligen formalen Benachteiligungen wurden von vielen Frauen vermutlich weit weniger als schlimm empfunden, als man sich das heute einbildet. Außerdem galten viele Privilegien nur einer vornehmen und kleinen bürgerlichen Schicht.

    Formalistische Suggestionen sind übrigens ein „Hauptstilmittel“ feministischer Manipulation.

  14. Hallo Herr Kirk
    Ich stimme Ihrem dritten Abschnitt uneingeschränkt zu. Selbstverständlich herrschen in anderen Verhältnissen andere Bedingungen und diese mit heutigen Augen zu sehen ist zweifelsfrei ein formaler Fehler. Allerdings gab es um diese Zeit zahlreiche weibliche Schicksale, die an den bestehenden Verhältnissen scheiterten. Und es gibt genügend Zeitzeugnisse, die dieses Scheitern auch schildern. Daß die Privilegien nur einer gehobenen Schicht galten, mag wahr sein, sagt aber nichts aus. Wenn es Diskriminierung in den gehobene Schichten gabm gab es ihn auch in den niederen.

    Ihrer MANN Seite kann ich allerdings nicht glauben und es scheint mir auch, daß sie damit viel mehr ihr Weltbild bedienen als ich mit der gegenteiligen Aussage:

    http://infosys.iab.de/infoplattform/dokSelect.asp?pkyDokSelect=71&show=Lit

    Ein Forschungsinstitut nach nachvollziehbaren Richtlinien scheint mir hier schon etwas zuverlässiger zu sein.

    Wer die Notwendigkeit von Gleichstellungsentwicklungen in den letzten 100 Jahren bestreitet, ist für mich nicht diskussionswürdig. Was die letzten 20 Jahre betrifft: Hier ist vieles, vor allem bei uns, längst lächerlich geworden, was aber nicht heißt, daß der Gleichstellungsprozeß abgeschlossen sein muß, ja daß es nicht längst Benachteiligungen für den Mann gibt, die mittlerweile einer Aufholung dringend bedürfen.

    Daneben sehe ich persönlich die sogenannte Frauenemanzipation im Wandel: längst ist sie, im Spagat zwischen Beruf und Familie zu einer nicht berechneten Last geworden.

    Misogynie kann aber nicht grundsätzlich bestritten werden: besonders im religiösen Kontext, diesem zuweilen besonders teuflischen Spielfeld, liegt sie bis zum heutigen Tag offen zutage.

Trackbacks & Pingbacks

  1. Die Universum ist eine Weib « Neues aus Hammelburg

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: