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Feminismus und Wahrheit

Juli 15, 2011

Da ich jetzt mal wieder bei Hatr erschienen bin, möchte ich dies zum Anlaß nehmen, um über Feministinnen und ihr Verhältnis zur Wahrheit etwas zu schreiben.

Der jetzt abgedruckte Kommentar von mir stammt vom 12. Januar 2011, ist also schon ein halbes Jahr alt. Als ich ihn gesehen habe, fragte ich mich, von wann er wohl sei, weil ich darin den damals noch anstehenden Equal Pay Day im März dieses Jahres erwähne.

Eine Suche in meinem Archiv offenbarte dann, daß er vom 12. Januar ist. Offenbar vermißt die Mädchenmannschaft meine Kommentartätigkeit, sodaß sie jetzt auf solch einen alten Kommentar zurückgreift.

Liebe Mädchenmannschaft, sowohl die Leser dieses Blogs als auch alle anderen Menschen wissen bereits, daß ich das Böse schlechthin bin. Es ist unnötig, dies noch hervorzuheben.

Irgendwie erreicht Ihr damit auch nicht viel, weil ich meine Kommentare nicht schlimm finde und weil auch alle anderen Künstler ihre Präsenz auf Hatr scheinbar genießen. Herzliche Grüße an dieser Stelle an Karin, deren Kommentare ich immer wieder lustig finde.

Der einigermaßen findige Leser kann übrigens aus der Tatsache, daß ich so vielfältig bei Hatr gewürdigt werde und daß auch Uraltkommentare von mir den Weg zu Hatr finden, einiges schließen.

Schade, daß unsere Medienlandschaft so gleichgeschaltet ist und fast ausschließlich positiv über Hatr berichtet. Aus den vielen dort abgedruckten Kommentaren ergibt sich bereits, daß Meinungsfreiheit und Kritik für Feministinnen wenig zählen. Man fragt sich, wie dumm man sich als Journalist stellen muß, um diese impliziten und expliziten Zusammenhänge nicht zu realisieren.

Nicht wenige der Kommentare sind sachlich. Andere offenbaren eine umfangreiche Vorgeschichte, aus denen hervorgeht, daß zuvor bereits viele Kommentare gelöscht wurden. Auch die unflätigen Kommentare sprechen eine eindeutige Sprache und müßten einen kritisch arbeitenden Journalisten eigentlich stutzig machen.

Offenbar scheinen meine in diesem Logbuch veröffentlichten Artikel einigen Feministinnen sehr nahe zu gehen. Auch hieraus, liebe Mädchenmannschaft, kann der geneigte Leser seine Schlüsse ziehen.

Daß Feministinnen ein etwas gestörtes Verhältnis zu Wahrheit, Transparenz und Redlichkeit haben, werde ich in Zukunft noch öfter zum Thema machen. Jetzt möchte ich erst mal auf meinen jüngst veröffentlichten Kommentar zurückkommen und ihn dank meiner paranoiden Screenshot-Tätigkeit voll und ganz abdrucken. Die mangelnde Kritikfähigkeit und Löschwut von Feministinnen haben bei mir zu einer ausgeprägten Screenshot-Paranoia geführt, die ich mittlerweile neurologisch behandeln lassen muß.

Ich habe permanent das Gefühl, daß ich von allem und jedem einen Screenshot machen muß, weil ich Angst habe, daß es gleich wieder verschwindet. Bitte erlöst mich von dieser Pein, liebe Feministinnen.

Hier nun mein ganzer Kommentar:

Das besondere an diesem Kommentar ist nun, daß der letzte Abschnitt, der mit „PS“ beginnt, von unseren lieben Mädchen unterschlagen wurde. Bei Hatr ist er nicht abgedruckt. Warum bloß? Warum habt Ihr den unterschlagen? Soll man sich hierzu wieder seine eigenen Gedanken machen?

Ich überlasse es dem Leser, eine plausible Erklärung dafür zu finden, warum der Abschnitt, der mit „PS“ beginnt, nicht bei Hatr erschienen ist.

Liebe Mädchen,

intelligente Menschen sind dazu in der Lage, ohne Schwierigkeit all die Schattierungen und Erscheinungsformen Eurer Verlogenheit zu erkennen. Viel irritierender ist, wie Menschen bei vollem Bewußtsein so agieren können wie Ihr.

Wie man zum Beispiel, mal abgesehen von dem hier geschilderten Kniff, völlig sachliche Kommentare bei Hatr veröffentlichen kann. Wie man es schafft, sich als Opfer von sogenannten „Trollen“ darzustellen, obwohl man selbst in vollem Bewußtsein davon ist, daß man Hunderte sachlicher Kommentare löscht, die nie das Licht von Hatr erblicken werden.

Man fragt sich angesichts dieses Denunziations- und Propagandagebarens auch, warum Ihr Euch über Nazivergleiche empört. Ich will mal gleich mit gutem Beispiel vorangehen. Im Dritten Reich gab es Gazetten wie den Stürmer, in dem Juden in vergleichbarer Weise denunziert wurden und wie Abschaum dargestellt werden.

Ich meine sogar, schon einmal in feministischem Kontext eine entsprechende Karikatur eines „Trolls“ gesehen zu haben, die mit ähnlicher Verachtung daherkommt wie die Zeichnungen im Stürmer.

Zu Euer aller Beruhigung möchte ich noch verlautbaren, daß die mit dem Teufel paktierenden „Maskulisten“ durchaus unterscheiden können zwischen den realen Auswirkungen und der Dimension der Nazi-Diktatur und dem realexistierenden temporären Feminismus.

Man kann aber nicht umhin, gewisse strukturelle Ähnlichkeiten auszumachen.

15 Kommentare
  1. Erza permalink

    Jammer nicht rum, du Weichei.
    Veröffentlich auch was bei hatr. Gemeine feministinnen gib es zuhauf!

  2. Karin permalink

    Ich lasse mal Grüße hier. Freut mich, dass du lachen konntest. Ich schreibe auch unter vielen anderen Namen beim Psychosenweib bzw. auf der „Troll“Seite. Das Psychosenweib veröffentlicht auch nur einen Bruchteil meiner Kommentare, zum Teil auch erst Monate nach dem „Einschicken“. Auf der EMMA-Seite las ich zudem, dass das Psychosenweib sogar meine Beiträge auf diversen Genderfaschotreffen in ihre Vorträge einbaut. Ich bin geehrt und sehe dies als weiteren Ansporn an.

    Wie der Feminismus und der Genderwahn funktionieren, sollte jedem spätestens seit Eva Herman jedem klar sein. Es ist eine menschenverachtende, kranke und damit gesellschaftszersetzende Ideologie. Diese Ideologie ist komplett unlogisch und muss deshalb vor Argumenten geschützt werden. Dies funktioniert durch lügen, mundtot machen, löschen, mit der Nazikeule drauf hauen. Diese Genderisten sehen sogar jedes noch so neutral-objektiv Argument als strafrechtlich relevant an. Psychosenweib hat eine wahre Flut von Strafanzeigen bei der Polizei gemacht…..ohne Erfolg. Nun jammert sie, dass die Polizei ihrer Aufgabe nicht nachkommt.

    Finde deinen Blog hier sehr gut. Die Mainstreammedien sind komplett gleichgeschaltet und das Netz ist die Möglichkeit, den Genderwahn zu entlarven. Weiter so!

  3. Karin permalink

    Ich Naturwissenschaftler und daher dem analytischen Denken verpflichtet. Was ich mich immer gefragt habe: Was steckt hinter dieser krankhaft schwachsinnigen Genderideologie. Hier ein interessanter Ansatz aus dem Kopp-Verlag:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/frauenfussball-wm-davon-geht-die-welt-nicht-unter-oder-vielleicht-doch-.html

  4. Milo permalink

    Ausgerechnet der Kopp-Verlag, diese Brutstätte für die wunderlichsten Verschwörungstheorien und für Esoterik?

  5. Karin permalink

    Hast du aber fein bei Wikipedia nachgeguckt. Respekt.

  6. Milo permalink

    Ich komme gut ohne Wikipedia aus, kannst Du mir glauben. ^^
    Nun wenn jemand sagt, sie denke naturwissenschaftlich analytisch, finde ich es seltsam, ausgerechnet auf den Kopp-Verlag zu verweisen, wo jede Menge Parawissenschaft im Angebot ist. Normalerweise müssten sich einem Wissenschaftler dort die Fußnägel hochrollen – auch dann, wenn er von Wikipedia nicht dazu aufgefordert worden ist ^^

  7. Hallo Karin,

    danke für dein Feedback.

    Ich betreibe auch die Seite gender-ideologie.de.

    Da zeige ich, wie leicht man die Gender-Ideologie auseinandernehmen kann. Es sind teilweise absurde Ausblendungen und Denkfehler, die in den Auffassungen von „Gender“-Theoretikern stecken.

    Auch daran kann man sehen, daß es eigentlich um ein politisches Programm geht.

    Der erste Teil des folgenden Artikels könnte dich interessieren:
    http://www.gender-ideologie.de/artikel/ein-kritischer-blick-auf-die-geschlechterdebatte.html

  8. lasdochdiedinger permalink

    @ Milo

    Auch wenn der „Kopp“ mal richtig liegt, ist auch das falsch, weil der „Kopp“
    sonst spinnt?
    Und das soll ein Argument sein?
    Und Brutstätten sollen als Gegenargument reichen?
    Wo bitte hast Du denn Argumente? So sachliche?

    Du würdest auch sagen die Erde ist eine Scheibe, weil der „Kopp“ sagt die Erde ist
    rund, fast wie eine Kugel? Und Du bist (Un)Wissenschaftler?
    Wo bitte sind Deine Argumente?

  9. Omti permalink

    @Kirk: Ich habe grade deinen Artikel über Feminismus und Normativität gelesen… Die Problem liegt nicht bei normativen Aussagen, sondern daran wie Feministen damit umgehen.

    Die Aussage mehr als 30% Frauenanteil in Aufsichtsräten ist gut.

    Ist an sich nicht das Problem. Das Problem ist wie sie begründet wird, und wie versucht wird diese „Wahrheit“ herzustellen.
    Frauen sind nicht die besseren Menschen und ob die Anwesenheit von Frauen irgendwie die Arbeitsatmosphäre verbessert ist auch fraglich.

    Wir leben in einer liberalen Gesellschaft, also gibt es keine Gruppengerechtigkeit. Es darf nur keine Gruppenungerechtigkeit geben. Dass es so wenige Frauen in Aufsichtsräten gibt nun Gruppenungerechtigkeit ist, ist meiner Meinung nach fraglich und wäre zu beweisen.

    Außerdem stellt sich die Frage wie das denn zu erreichen sei. Gibt man Frauen per Muschiquote die Posten, oder sorgt man dafür dass sie diese auch aus eigener Kraft erreichen können. Also per Gesetz allen Frauen über einem bestimmten IQ Testosteron spritzen, so dass sie besser in der Lage sind sich durchzusetzen?

    Da stellt sich dann aber wieder die Frage ob diskrimminierung von Männern wünschenswert ist, oder hormonelle Zwangsgeschlechtsumwandlung von Frauen.

    Wir sehen also, eigentlich ist das normativ gar nicht zu rechtfertigen. Es ist als Maßnahme zur Herstellung von Gerechtigkeit gedacht, aber die Begründung der angeblichen Ungerechtigkeit ist bereits Zweifelhaft und die Lösung des „Problems“ würde nur noch mehr Ungerechtigkeit erzeugen.

    Normativität an sich ist also nicht das Problem. Normativität ist sogar wichtig, wenn man kein Betonköpfiger Konservativer ist. Man muss ja in der Lage sein aufgrund existierender Probleme Alternativen zu nennen.
    Andererseits muss man dann auch im Gegensatz zum Feminazismus kritikfähig sein und gewillt sein die Probleme in der eigenen Theorie auszubessern. Also wie du in dem Artikel auch geschrieben hast, die deskriptive Ebene nicht vergessen.

  10. Omti permalink

    Ergänzung: Anscheinend gibt es in der Philosphie einen Streit darüber wie Normativität zu verstehen ist. Entweder nur das postulieren von Sätzen, die dann gut und böse definieren, oder aber diese auch rational zu Begründen versuchen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Normativit%C3%A4t#Philosophie

    Naja im ersten Fall scheint mir Normativität wertlos zu sein, im Zweiten macht sie halt auch durchaus Sinn.

  11. @ Omti

    Das mit der Normativität ist tatsächlich ein schwieriges Problem. Meinen Artikel auf meiner Homepage habe ich eigentlich ganz naiv geschrieben, ohne mich weiter zu informieren. Es ergibt sich ja eigentlich schon aus dem Begriff und aus der Wissenschaftsgeschichte, was damit gemeint ist.

    Aus meiner Sicht macht der Begriff nur Sinn, wenn man ihn als „pathologischen“ gebraucht. Also wenn man damit gewisse pathologische Zustände bezeichnet. Es geht ja nicht darum, ob ich einen Schmetterling schön finde oder Modern Talking gut. Sondern darum, daß man als Wissenschaftler keine Erklärungsmöglichkeit ausschließen darf und geistig unabhängig sein muß. Es geht also um Wertungen, die in der Wissenschaft nichts zu suchen haben.

    Diese Wertungen kann man eben ohne weiteres z.B. bei Gender-Theoretikern nachweisen, wenn sie bestimmte gesellschaftliche Ideale mit ihren Erklärungen verbinden und andere Erklärungen entsprechend diffamieren, also nicht auf die Sachebene eingehen.

    Nur hier macht der Begriff eigentlich Sinn, als Gegenstück zu Deskriptivität.

    Das ist der erste Punkt.

    Der zweite Punkt ist, daß es natürlich gute Sachen gibt wie z.B. daß es keine Todesstrafe geben sollte oder daß man seine Regierung bzw. sein Parlament wählen können sollte. Da könnte man jetzt zig Sachen aufzählen, die nicht zur Disposition stehen. Hier ist die Frage, was bringt der Begriff Normativität hier?

    Es gibt ja x Leute auf diesem Planeten, die ein ganz anderes Wertekorsett haben. Und da wird es schnell relativistisch. Deshalb ist der Begriff hier meines Erachtens letztlich problematisch bzw. es gibt halt Dinge, die nicht zur Disposition stehen, auch wenn tausend Leute dies anders sehen und bewerten.

    Das ist sozusagen keine Schmetterlingsnormativität, sondern eine Tarnung für eine Pathologie, für mangelnde Humanität und dergleichen. Natürlich kann man sagen, das sind normative Urteile, aber sie sind eben nicht beliebig. Das ist alles ein bißchen verwirrend. Jedenfalls sollte man gucken, in welchem Zusammenhang man den Begriff nun verwendet.

    Also ich verwende ihn für eine unwissenschaftliche, selektive Haltung. Für ein gestörtes Verhältnis zur Realität.

    Man sollte zumindest realisieren, daß bestimmte Dinge beliebig bzw. frei in der Bewertung sind wie z.B. das subjektive ästhetische Empfinden, andere Dinge und Bereiche aber nicht Objekt von beliebigen Bewertungen sein können, auch wenn tausend Leute dies anders sehen.

    Das ist wohl auch das Problem mit der Demokratie. Das sind Dinge, die nicht zur Verhandlung stehen und die man bedingungslos verteidigen muß. Hier kommt wieder der Relativismus ins Spiel.
    Denn auf rein intellektueller Ebene kann man alles infrage stellen und herbeikonstruieren.

    Die Demokratie und alles andere tatsächlich Gute legitimieren sich nicht über zig Begründungszusammenhänge und „normative Begründungen“. Also weil die Leute auf einmal aus dem Nichts dies und jenes so und so bewerten und für sich als richtig anerkennen, sondern weil die Menschen entsprechend gesund sind.

    Die emotionale Grundlage der Menschheitsentwicklung wird meiner Meinung nach zu wenig oder gar nicht gesehen. Man denkt sich bestimmte Dinge nicht aus Jux aus, weil man sie soundso bewertet, sondern weil man über eine entsprechende seelische Gesundheit verfügt, zu Humanität fähig ist. Wenn man als Kind respektvoll behandelt wurde, kann man gar nicht anders, als gewisse menschliche Werte zu haben.

    Aus meiner Sicht stellen sich da Soziologen und Philosophen dumm und haben eine rationalistische und relativistische Sicht auf die Welt. Sie blenden die emotionale Grundlage für bestimmte gesellschaftliche Sachverhalte und Entwicklungsstufen aus. In der gesamten Menschheitsgeschichte wurden Kinder erbarmunglos geschlagen und gezüchtigt, sind in „totalitären Regimen“ großgeworden. Erst im 20. Jahrhundert begann sich dies zu bessern. Wird hier wohl ein Zusammenhang bestehen mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung?

    Das will niemand sehen und Historiker geben schwachsinnigste Begründungen z.B. für den Holocaust wie „Weimarer Verfassung + Weltwirtschaftskrise + Versailler Vertrag = Holocaust“.

    Alles wunderbar erklärt. Nur wieso haben unter denselben gesellschaftlichen Bedingungen einige Menschen Widerstand geleistet, anderen geholfen? Hat dies vielleicht etwas mit der Humanität zu tun, die sie in der Kindheit erfahren haben?

    Ich denke mir also nicht zum Spaß aus, daß ich die Todesstrafe gut finde oder daß ich eine autoritäre Erziehung für meine Kinder favorisiere.

    Das sind sozusagen die verborgenen Grundlagen der gesellschaftlichen „Normativitäten“. Es handelt sich also eigentlich um erfahrene Humanität oder Inhumanität, die sich nicht „begründen“ lassen, sondern auf einer emotionalen Ebene schlichtweg existieren und für sich stehen.

    Deshalb ist dieses ganze philosophische Gefasel über Ethik und dergleichen ziemlich für die Katz, solange diese Realitäten nicht beachtet werden. Ich wollte nur mal zeigen, daß viele Philosophen wohl ein sehr naives Verhältnis zum Begriff der Normativität haben. Die destruktiven, aber auch humanen Seiten einer jeweiligen gesellschaftlichen „Normativität“ spiegeln das konkrete Verhältnis von Eltern zu ihren Kindern wider.

    Ich tipp hier mal die Seite von Alice Miller rein, die sich vorrangig mit diesen Themen beschäftigt:
    http://www.alice-miller.com

    Und schließe diese Vorlesung mit einem tollen Zitat von George „I am the decider“ W. Bush ab:

    „I was slapped a lot by my mother when I was a child. She was called the enforcer in our family.“

  12. lasdochdiedinger permalink

    Hatte „Milo“ nicht noch eine Antwort? Oder er leer schon sein?
    Nix er sagen will?

  13. Omti permalink

    @ Kirk: Sry, dass ich mir ein bissel viel Zeit für ne Antwort gelassen habe😉

    Sondern darum, daß man als Wissenschaftler keine Erklärungsmöglichkeit ausschließen darf und geistig unabhängig sein muß. Es geht also um Wertungen, die in der Wissenschaft nichts zu suchen haben.

    Das ist aber das Problem der Geisteswissenschaften. Wenn sie nicht rein deskriptiv Arbeiten wollen, sondern auch alternativen anbieten und untersuchen wollen, dann sind sie auf Normative aussagen angewiesen. Früher oder später kommt es sowieso zu normativen Postulaten wenn eine Theorie aufgestellt wird.
    Das Problem bei den Femanzen ist aber, dass sie ihre eigenen Postulate in einem Zirkelschluss über ihre Theorie wieder bestätigen. Das ist unwissenschaftlich. Man kann seine normativen Vorraussetzungen nicht über seine Theorie unangreifbar machen.

    Diese Wertungen kann man eben ohne weiteres z.B. bei Gender-Theoretikern nachweisen, wenn sie bestimmte gesellschaftliche Ideale mit ihren Erklärungen verbinden und andere Erklärungen entsprechend diffamieren, also nicht auf die Sachebene eingehen.

    Ich finde es ist durchaus legitim für eine Erklärung für seine Ideale zu suchen, sowie eine wissenschaftliche Rechtfertigung. Das Problem ist aber wie du geschrieben hast, dass sie sich komplett der Sachebene verweigern.
    „Ich habe recht, weil ihr Arschlöcher seit“ ist keine Rechtfertigung einer Theorie, sondern nur Zeichen der eigenen Erbärmlichkeit.

    Es gibt ja x Leute auf diesem Planeten, die ein ganz anderes Wertekorsett haben. Und da wird es schnell relativistisch. Deshalb ist der Begriff hier meines Erachtens letztlich problematisch bzw. es gibt halt Dinge, die nicht zur Disposition stehen, auch wenn tausend Leute dies anders sehen und bewerten.

    Naja, der Punkt beim Liberalismus ist ja, dass man Untersucht hat, welche Grundbedürfnisse ein Mensch hat und welche Grundfreiheiten eine Gesellschaft braucht um möglichst große Freiheit zu bieten.
    Das Freiheit gut ist, ist natürlich wieder ein normatives Konstrukt, allerdings ein recht elementares. Letzten Endes sind freiheitliche Systeme effektiver als unterdrückerische. Das kann man allein daran schon erkennen, dass sie sich durchgesetzt haben. (selbst China ist freiheitlicher geworden, man denke nur an die Mao Ära…)
    Religiöse Normativa sind nicht rational zu begründen. Frauen Gleichberechtigung zu gewähren ist logisch aus dem freiheitlichen Normativa des Liberalismus. „Gleichstellung“, oder auch Frauenevorzugung ist etwas was ich als religiöses Dogma bezeichnen würde. Mehr Frauen sind besser. Es ist etwas was nicht in Frage gestellt werden darf. Selbst wenn das gegenteil bewiesen ist, gilt es trotzdem.
    Während Gleichberechtigung ein logischer Schritt ist, der auch keine negativen Konsequenzen haben sollte, hat Bevorzugung immer negative Konsequenzen. Jemnand kann sich eben auf seiner oder ihrer Position ausruhen.

    Das ist wohl auch das Problem mit der Demokratie. Das sind Dinge, die nicht zur Verhandlung stehen und die man bedingungslos verteidigen muß. Hier kommt wieder der Relativismus ins Spiel.
    Denn auf rein intellektueller Ebene kann man alles infrage stellen und herbeikonstruieren.

    Das Problem ist, dass man das nicht nur auf Intellektueller ebene in Frage stellen kann. Demokratie hat ein großes Problem, und das ist langfristige Planungsfähigkeit. Den extremfall sieht man ja jetzt, die Regierungen sind nur fähig von einer Wahl bis zu nächsten zu denken. Möglichst keine hohen Wellen schlagen, und ja tun was die Umfragen sagen.
    Das ist auch der Grund, warum die Chinesen trotz Diktatur so einen Aufstieg hingelegt haben. Man kann halt Planen, ohne dass in vier Jahren alles wieder über den haufen geworfen werden kann.
    Auf der anderen Seite will aber auch niemand mit den negativen Auswirkungen von so etwas Leben.

    Die emotionale Grundlage der Menschheitsentwicklung wird meiner Meinung nach zu wenig oder gar nicht gesehen. Man denkt sich bestimmte Dinge nicht aus Jux aus, weil man sie soundso bewertet, sondern weil man über eine entsprechende seelische Gesundheit verfügt, zu Humanität fähig ist. Wenn man als Kind respektvoll behandelt wurde, kann man gar nicht anders, als gewisse menschliche Werte zu haben.

    Einerseits hast du Recht, andererseits nicht. So gut wie alle Menschen sind zu unglaublicher brutalität fähig, unabhängig davon, wo sie aufgewachsen sind. Es gab meines wissens nach in den USA ein experiment, wo stink normale Leute jemanden mit elektroschocks Foltern durften. Ihnen wurde gesagt sie sollten weitermachen. Außer einem, haben alle Probanden ihr Opfer zu tode gefoltert.
    Menschen tendieren dazu autorität blind zu folgen, das hängt eben nicht nur mit Erziehung zusammen, sondern ist wohl eher genetisch.
    Guck dir Rousseau an, was der Mann über Erziehung geschrieben hat. Trotzdem hat er andererseits moralisch wichtige Texte verfasst.

    Das will niemand sehen und Historiker geben schwachsinnigste Begründungen z.B. für den Holocaust wie „Weimarer Verfassung + Weltwirtschaftskrise + Versailler Vertrag = Holocaust“.

    Das ist kein Historiker sondern ein Prophet. Abgesehen davon ist das populärwissenschaftlicher Unsinn für das Fernsehen.
    Ich würde eher sagen: Weltwirtschaftskrise + psychotische Stimmung in Folge verlorenen Krieges + redegewaltiger Rattenfänger + Hass gegen Minderheit = Holocaust.
    Wie übrigens jeder Historiker wissen sollte, kann man Anhand der Vergangenheit nicht die Zukunft vorhersagen. Man kann nur aktuelle Ereignisse mit vergangenen vergleichen. Das bedeutet aber nicht, dass man bei jeder Krise vor der Wiederholung des Holocaust warnen muss, was unglaublich albern ist.

    Alles wunderbar erklärt. Nur wieso haben unter denselben gesellschaftlichen Bedingungen einige Menschen Widerstand geleistet, anderen geholfen? Hat dies vielleicht etwas mit der Humanität zu tun, die sie in der Kindheit erfahren haben?

    Schwer zu sagen, aber sie waren deutlich in der Minderheit. Es gibt immer Menschen die sich nicht beeinflussen lassen, und sich den Terrorregimen nicht unterwerfen. Vielleicht hat es wirklich etwas mit guter Erziehung und humaner behandlung von Kindern zu tun, ich weiß es nicht. Dennoch lassen sich Leute mit in den Hass hineinziehen. Es ist zu einfach andere Leute einfach nicht mehr als Menschen zu betrachten und sie weg zu rationalisieren. Lieber ich, als der andere.

    Wahrscheinlich aber hast du recht. Je mehr humanität ein Mensch erfahren hat, desto eher ist er auch geneigt sie zurückzugeben. Leute die immer nur Gewalt erfahren haben, werden auch nur mit Gewalt reagieren, und im schlimmsten Fall nur Gewalt verstehen.
    Sinn macht das aber trotzdem nicht. Wenn man bedenkt, was für drakonische Gesetze die Ammis haben, und dennoch haben sie die meisten Gefängniseinsassen pro Einwohner in der ganzen Welt.

    Es ist vielleicht einfach das Problem, dass jemand der etwas nicht kennt die Vorteile davon auch nur schwer sehen kann. Jemand der ethisch erzogen wurde und die Vorteile davon genossen hat, wird wohl weniger geneigt sein zu Gewalt zu greifen, als jemand der regelmäßig geschlagen wurde.

    Um jetzt mal zum Thema zurückzukommen… Woher kommt dann das Verhalten der Feministinnen? Können die nicht sehen, dass sie an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen? Wurden die alle geschlagen und zu wenig ernährt, so dass sie niemandem anders etwas gönnen? Wurden sie alle von ihrem Vater missbraucht, so dass sie stellvertretend alle Männer hassen?

    Ich denke nicht, ich denke vielmehr, dass sie mit Hass und Egoismus infiziert worden sind, und ihnen niemand die negativen Auswirkungen, die Gräuel und das Leid gezeigt hat. Mir geht es scheisse, also hasse ich die denen es besser geht, oder die wo mir mein Führer sagt, dass ich sie hassen soll.
    Wenn Menschen ein Problem haben, dann suchen sie in der Regel eine einfache Lösung. Einen Feind zu bekämpfen ist solch eine Lösung.
    Man denke mal an Psycho Lucia drüben bei Christian. Alle Männer sind böse, und die Mehrheit missbraucht Kinder. Woher kommt dieser pathologische Hass? Die meisten Femanzen sind da ja etwas raffinierter, aber stammt dieses Verhalten allein oder überhaupt aus einer verkorsten Kindheit, oder eher daher, dass „die Männer“, oder „das Patriarchat“ einen guten ominösen Feind abgeben?
    Einen Sündenbock, jemand dem man die Schuld geben kann, und das eigene Verhalten nicht reflektieren muss.

    Ich denke, deswegen ist es auch extrem wichtig, wenn man Theorien über das Gute postuliert, so etwas mit Einzubeziehen. Das primitive Verhalten von Menschen, die sich in einer miesen Situation befinden, oder die einfach hassen. Menschen die Hass von Kind auf gelernt haben. Heutzutage sind es nicht mehr die Franzosen, die Juden oder die Neger, sondern die Männer.

    Das ist eben das Problem, solche abwertungen werden überall verteilt. Statt es wie die Afroamerikaner und Martin Luther King zu tun, und ganz klar zu sagen, die Weißen sind nicht unser Feind, wir wollen nur die Rechte, die uns sowieso zustehen und auch den Respekt, kommen die Feministen an und erklären Männer zum Feind und verbittern damit ganze Generationen, die eigentlich ihre Partner sein sollten.

    Lol, ok, ich bin etwas ausgeschweift😀

  14. @ Omti

    Also, dat is ja janz schön ville.

    Ich kann dir nur sagen: Lies mal folgenden Text auf der Internetseite von Alice Miller.

    Frenzy – Kindheit, Haß und der Zwang zu töten von Thomas Gruner

    Da wird die Bedeutung der Kindheit deutlich. Du kannst bei allen Menschen, die destruktiv handeln, sehen, daß das, was sie tun, ein Spiegelbild dessen ist, was ihnen in ihrer Kindheit angetan wurde.

    Du wirst aber auf Granit beißen, sobald du dieses Thema irgendwo ansprichst, da niemand davon etwas wissen möchte.

    Du kannst bei Lucia in all dem, was sie schreibt, ohne Schwierigkeit erkennen, daß sie als Kind mißbraucht wurde.

    Indizien hierfür sind ganz generell:
    Das Echauffieren über männliche Sexualität, vermeintliche Vergewaltigungen etc.
    Homosexualität oder Bisexualität
    Die absurden Vorstellungen von Sexualität (Yes means Yes, Blümchensex), überall dieses Mißtrauen in bezug auf Sexualität und männliche Partner

    Das geht immer weiter. Du mußt die feministischen Theoreme nur mal auf symbolisch-emotionaler Ebene lesen. Siehe zum Beispiel Luise Pusch.

    Wenn man sich noch nicht mit dem Thema der Kindesmißhandlung auseinandergesetzt hat, erscheint dies erst mal sonderbar. Es fallen einem aber dann schnell die Schuppen von den Augen.

    Auf der Seite von Alice Miller findest du auch noch viele weitere Texte zu dem Thema. Das ist aber „unerhört“, was dort steht.

  15. Irgendwann werden all die anderen „argumentierenden“ Männer zu dem Schluss kommen, bei dem ich schon bin: Diskussionen bringen nichts, sie sind nicht fruchtbar. Während man versucht Irrationale Argumente rational zu beseitigen, dreht sich die Welt weiter.

    Viele Frauen wollen gar nicht rational handeln, sie denken nicht mal rational so wie die meisten Männer. Oder anders gesagt: Irrationales Verhalten ist Teil einer rationalen Strategie um Männer zu fordern und damit Männer zeigen aus welchem Holz sie geschnitzt sind.

    Hört auf mit denen zu reden, baut etwas eigenes auf, und drängt die FrauInnen aus ihren Machtpositionen. Ihr Gesabbel ist schlicht tödlich.

    Templarii

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