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Ich bin rechts!

August 29, 2011

Was viele schon lange geahnt haben, ist nun endlich entlarvt. Eine Autorin des Mädchenblogs hat aufgedeckt, daß mein Logbuch rechtsextrem ist (kreisch!). Ich möchte nun offenherzig eingestehen, was ohnehin jedem klar ist:

Ja, ich bin rechts!

Hier die schockierenden Details, die auf dem Mädchenblog einzusehen sind. Es ist alles wahr! Ich dementiere nichts:

Was soll ich dazu sagen? Wie soll ich mich verteidigen? Es ist die bittere Wahrheit.

Feministinnen haben mich erst zum tollwütigen Troll gemacht. Dann haben sie mich diskriminiert und ausgegrenzt. Und nun wußte ich mir nicht mehr zu helfen und habe mein Heil in der faschistischen Ideologie und rechtem Gedankengut gesucht, um meine Wunden zu lecken und mein Gefühl marginalisierter Männlichkeit mit rechtsextremen Überlegenheitsphantasien zu kompensieren.

Jetzt haben Feministinnen allerdings mein Logbuch entdeckt und dem Blick der Öffentlichkeit preisgegeben. Jetzt kann ich nichts mehr verheimlichen. Es ist dem unbestechlichen Forscherdrang von Feministinnen zu verdanken, daß sie mit meinem Logbuch nun wieder einen eindeutigen Beleg für die Verbindungen von Maskulismus, Männerrechthaberei, Antifeminismus und rechtsextremem Gedankengut zu Tage gefördert haben.

Schauen wir uns die Fakten an. Vorher aber noch eine Trigger-Warnung! Es wird ausführlich rechtsextremes Gedankengut zitiert.

In einem Artikel über den profeministischen Soziologen Andreas Kemper und sein Buch „Rechte Kerle“ verwendet der weithin bekannte Troll und schon als Antisemit und Frauenfeind in Erscheinung getretene James T. Kirk als Grafik ein Hakenkreuz und den Reichsadler. Sein Text beginnt mit folgenden Zeilen. Der Männerrechtler schreibt:

James T. Kirk verwendet also nicht nur einfach nationalsozialistische Symbole, er setzt sich zudem explizit und expressis verbis(!) für eine Neugründung der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands ein. Dies tun seinen Angaben zufolge auch die meisten Männerrechtler. Dies wundert kaum angesichts der Erkenntnisse von Soziologen wie Thomas Gesterkamp.

Es zeigt sich also schon in den ersten Zeilen seines Aufsatzes, daß der Autor offen rechtsextrem ist. Wenn man mit der Maus über den Reichsadler und das Hakenkreuz fährt, so erscheint die Erläuterung:„Das Symbol der Männerrechtsbewegung“. Hakenkreuz und Reichsadler sind also die selbstgewählten Symbole der Männerrechtsbewegung. Ein weiterer Beleg für die Einheit von rechten Anschauungen und Antifeminismus und wie sehr sich dessen Vertreter mit faschistischem Gedankengut identifizieren.

Manch einer könnte nun einwenden, daß es möglicherweise nicht hundertprozentig auszuschließen ist, daß es sich bei der geschilderten Darstellung um eine Satire handelt, die bestimmte Sachverhalte auf’s Korn nimmt. Dem ist zu entgegnen, daß Männerrechtler häufig dieses Stilmittel nutzen, um so leichter und in einer verschlüsselten Sprache ihr rechtsextremes Gedankengut transportieren zu können. Einer erfahrenen und geschulten Feministin fällt dies leicht ins Auge. Noch nicht mit Männerrechtlern vertraute Menschen können hier leicht in die Irre geführt werden. Satirische Elemente deuten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit genau darauf hin, daß die Autoren tatsächlich rechtsradikal sind. Was ironisch als Satire getarnt ist, beschreibt vielmehr den tatsächlichen Zustand in der Männerrechtsbewegung.

Diese Zusammenhänge werden auch an folgenden Passagen deutlich:

Geschickt wird hier rechtsextremes Gedankengut eingewoben. Unsere Hypothese bestätigt sich also. Zumal der Autor tatsächlich Folgendes in der von ihm sogenannten „Hauptdirektive“ schreibt:

Um allen Besuchern dieses Logbuchs ein möglichst angenehmes und konstruktives Diskussionsklima zu ermöglichen, sind antisemitische, frauenfeindliche, rassistische, sexistische, homophobe, transphobe, rechtsradikale, islamophobe und genderungerechte Meinungsäußerungen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.

Der Autor bestätigt es also schwarz auf weiß. Er versucht noch nicht einmal irgendetwas zu kaschieren. In solch einer Deutlichkeit zeigt sich die rechtsextreme Gesinnung eines Männerrechtlers selten. Das Gesamtbild erhärtet sich.

Der unbefangene Leser kann auch einen Blick in den vom Autor militaristisch-reaktionär genannten „Missionsauftrag“ werfen, wo erneut deutlich wird, daß diese Internetseite eine satirisch-verschleiernde Note hat. Dort werden Begriffe wie „ausrotten“ oder „minderwertiges Otterngezücht“ gebraucht. Der Reichsadler und das Hakenkreuz sind also als Ausdruck einer politischen Haltung zu werten.

Sämtliche Indizien sprechen also gegen den Autor. Alle übrigen Details des Artikels deuten ebenfalls auf eine rechte Gesinnung hin. Nahezu jede Zeile enthält rechtes Gedankengut. Auch alle anderen Inhalte dieses Blogs weisen in die gleiche Richtung. Der Vorwurf des Rechtsextremismus scheint in diesem Fall durchaus berechtigt.

Hier können nun auch antifeministische Kritiker einmal sehen, wie gewissenhaft die Vorwürfe, Männerrechtler seien rechts, belegt sind und daß Feministinnen keineswegs paranoid sind oder unter Verfolgungswahn leiden.

Es gehört nun zu den unangenehmen Eigenschaften von Männerrechtlern, daß diese versuchen, auch in solch eindeutigen Fällen, die keinem Zweifel mehr Raum lassen, sich zu rechtfertigen und jede Verantwortung von sich zu weisen. Wie beschrieben berufen sie sich auf einen angeblichen satirischen Charakter ihrer Äußerungen. Sie fühlen sich ertappt und es ist ihnen peinlich, daß man ihre Gesinnung nun in der Öffentlichkeit zur Schau stellt.

Hier das Rechtfertigungsschreiben des Männerrechtlers, aus dessen Beitrag wir bisher zitierten:

Man möchte es kaum glauben. Es paßt aber zur perversen Gesinnung dieser Menschen, daß sie keinerlei Unrechtsbewußtsein haben und sich auch noch dreist an die Leidtragenden ihrer Ideologie wenden und diese einzuschüchtern versuchen. Wir vom Mädchenblog sind der Meinung, daß man die geschilderten Offensichtlichkeiten nicht weiter belegen muß und solchen Menschen kein Forum bieten sollte. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, diesen Beitrag nicht freizuschalten und darauf zu antworten. Dies würde rechten Gruppen nur in die Hände spielen und unserer demokratischen Grundordnung erheblichen Schaden zufügen. Die kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und Machtstrukturen gebietet manchmal klare Prinzipien. Meinungs- und Pressefreiheit müssen verteidigt werden.

Manch eine/r wird schon vermutet haben, daß es nicht bei diesem einen Drohbrief geblieben sein kann. Es gehört zu den leidvollen Erfahrungen von Feministinnen, daß man gleich mehrfach von Männerrechtlern bombardiert und genötigt wird. Es handelt sich quasi um eine Art psychisch-literarische Vergewaltigung, die als mindestens ebenso schlimm eingestuft werden muß wie eine reale Vergewaltigung.

Man schaue sich dieses Schreiben an.

Sehr geehrte Betreiber des Mädchenblogs,

vor einiger Zeit veröffentlichte die Autorin „querelle“ einen Artikel in dem sie mein Blog als „rechtsextrem“ bezeichnete. Man muß sich meiner Meinung nach sehr dumm stellen und jegliche journalistische Seriosität beiseite legen, um dies tun zu können. Der Artikel, in dem ich das Hakenkreuz und den Reichsadler verwende, hat eindeutig satirischen Charakter. Ich nehme darin gerade die Paranoia von Feministinnen aufs Korn, die zwanghaft nicht genehme politische Vorstellungen denunzieren.

Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, wie ein Mensch, der bei Verstand ist, den beschriebenen Artikel derart mißverstehen kann. Ich benutze auf meinem Blog ganz bewußt Anspielungen auf die Rechts-Außen-Diffamierungen durch Feministinnen.

Ich würde gerne nun eine Stellungnahme von Ihnen hören, in der Sie mir erklären, wie Sie seriös zu dem Schluß kommen können, mein Blog sei rechtsextrem.

Man muß meiner Meinung nach äußerst korrupt und verblendet sein, um nach der Lektüre meines Artikels „Sieg Heil“, die Kritik an feministischer Ideologie und deren Versatzstücken nicht verstehen zu können. Es ist ebenfalls nicht begreiflich, wie Sie den offensichtlichen Kontext von Hakenkreuz und Reichsadler derart ausblenden und suggerieren können, deren Verwendung spiegele einen politischen Standpunkt wider.

Man hat hier den Eindruck, daß Feministinnen sich in einer Art Wahnzustand befinden und Andersdenkende für sie quasi Untermenschen darstellen, deren Standpunkte und Ansichten um keinen Preis der Welt gewürdigt und fair behandelt werden dürfen.

Ihr Verhalten spiegelt einmal mehr die Perversität und geistige Verkommenheit, die ich in Ihrem und in anderen feministischen Blogs kennengelernt habe. Es ist mir persönlich unbegreiflich, wie man als erwachsener verstandesfähiger Mensch den Aussagen von Scharlatanen wie Thomas Gesterkamp und Andreas Kemper Glauben schenken und jegliche Kritikfähigkeit und geistige Würde zugunsten von tendenziösen, gefälligen und offen interessengeleiteten Ausführungen besagter Soziologen aufgeben kann.

Mit freundlichen Grüßen und Dank für eine Antwort

James T. Kirk

Vergewaltiger haben bei uns keine Chance!!! Nein heißt Nein!

Selbstverständlich haben wir auch auf diesen Drohbrief nicht geantwortet.

Selbst für eine forschungserfahrene und äußerst gewissenhaft vorgehende Feministin stellt allerdings die letzte Passage im Aufsatz des sich selbst James T. Kirk nennenden Männerrechtlers eine Herausforderung dar. Deshalb wollen wir diese noch einmal genauer analysieren.
Er behauptet hier nämlich, er sei gar kein Männerrechtler, kein Antifeminist und kein Maskulist. Dies wirft zunächst Fragen auf. Was für eine Motivation kann hinter solch einer Äußerung stecken? Er muß doch ein Männerrechtler sein, wenn er sich derart kritisch über den Feminismus äußert. Ein normaler Mensch könnte doch so etwas nie von sich geben.
Hier sollte man sich nicht beirren lassen. Man kann diesen Autor guten Gewissens einen Männerrechtler und Maskulisten nennen, da er ja ausdrücklich rechtsextreme Meinungen vertritt. Wir halten es daher für vertretbar, ihm trotzdem das Prädikat „Männerrechtler“ zu verleihen, auch wenn er sich ausdrücklich und expressis verbis davon distanziert.

Man kann sich nämlich leicht denken, daß dies eine Strategie sogenannter Maskulisten ist. Eine Selbstverleugnung soll weniger Angriffsfläche bieten. Darauf fallen Feministinnen natürlich nicht rein! Der Verfolgungswahn und ideologische Tunnelblick der Männerrechtler führen offenbar zu immer absurderen Verteidigungsmanövern.

Da James T. Kirk nun eindeutig als Maskulist enttarnt ist, können wir seine rückblickend erwiesenen Anleihen an faschistischer Symbolik und Rhetorik also unbekümmert und ohne weiteres als repräsentativ für sämtliche Männerrechtler und Maskulisten darstellen. Dies tut man natürlich nicht ohne sorgfältigste vorhergehende Abwägung, da Feministinnen aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen die letzten sind, die andere Menschen in den Schmutz ziehen und denunzieren wollen. Hier liegen also keinerlei verborgene Bedürfnisse oder Interessen vor, die zu einem wahnhaften Blick auf die Wirklichkeit führen könnten.

Daher haben wir uns mit den eben behandelten Zeilen dieses Männerrechtlers noch einmal ausführlich beschäftigt, um wirklich sicher zu gehen, daß seine Behauptung eine Lüge ist und er tatsächlich ein Maskulist ist.

Wir haben also am Beispiel des James T. Kirk erneut zeigen können, daß die vielfältigen Rechtsextremismusvorwürfe, die von Feministinnen ausgehen, keineswegs Chimären sind. Mit größtmöglicher Sorgfalt wurden diesbezügliche Indizien geprüft. Feministinnen sind also keineswegs paranoid noch sind sie in einem totalitären Weltbild gefangen, in dem Andersdenkende zu Feinden erklärt werden, wie ihnen häufig zu Unrecht vorgeworfen wird.

Es sind vielmehr Maskulisten, Männerrechtler und Antifeministen, die voller Haß und Feindseligkeit gegenüber Andersdenkenden sind.

Wir hoffen hiermit, diese Anwürfe ein für allemal widerlegt zu haben.

Nun haben wir also ironischerweise an diesem Beispiel zeigen können, wie selbst ein Artikel eines Männerrechtlers, der vorgeblich Rechtsextremismusvorwürfe kritisiert und sich selbst von diesen reinzuwaschen versucht, genau erneut beweist, wie gerechtfertigt diese Vorwürfe sind.

Selbst in einem solchen Fall zeigt sich also die Fratze des Rechtsradikalismus und seine Verwobenheit mit den Ideen der Männerrechtler. Dies ist schon ein Kuriosum.

Für die feministischen Leser dieser Seite können wir abschließend folgende Beobachtung festhalten:

Ganz nebenbei wurde mit unserer zurückliegenden Betrachtung wissenschaftlich widerlegt, Feministinnen hätten keinerlei Humor, Intelligenz und seien geistig etwas unterbelichtet. Auch zeigt sich, daß Feministinnen niemals die Wissenschaft für eigene Interessen mißbrauchen würden oder von niederen Beweggründen getrieben seien.

Dies macht Mut für den weiteren Kampf gegen Machtmißbrauch und die grenzenlose Dummheit auf dieser Welt.

Sieg Heil!

18 Kommentare
  1. Omti permalink

    Hm… vielleicht bist du auch einfach nur egozentrisch?😛

    Im ernst, das Ende dieses Beitrags hätte nicht „Sieg Heil“ sondern vielmehr q.e.d. heißen müssen. Wobei in diesem Fall war es ja fast das Gleiche.

    Merken die nicht wie isoliert sie eigentlich darstehen? Vielleicht mögen die Medien die super tolligkeit des Feminismus propagieren, aber wer glaubt schon den Medien. Die Medien haben auch Sarazin verdammt und es hat keine Sau interessiert. Die meisten Leute haben sich einfach gedacht, ja da schreibt endlich mal einer, was wir immer schon wussten und nie gesagt wurde.
    Ob und wie weit es jetzt stimmt sei mal dahingestellt und ich hab ehrlich gesagt besseres zu tun als mehrere hundert Seiten Statistik zu lesen um mir eine eigene fundierte Meinung bilden zu können.

    Was glauben die denn was passieren würde, wenn man sie als dumme Kampflesben bezeichnen würde? Die Leute würden dem nur zustimmen. Wer Feministin ist ist so etwas wie Schwarzer, und schwarzer ist nunmal eine Männer hassende Kampflesbe. Das weiß inzwischen jedes Kind.

    Aber inzwischen geht es ja auch nicht mehr daruum irgendeine Ideologie zu vertreten. Inzwischen geht es nur noch um Pfründe, Posten und Ämter. Seine Gegner als Nazis zu diffamieren zeigt nur, dass sie ABSOLUT diskussionsunfähig geworden sind.

    Naja, typisch.
    Eine Bewegung hat drei Phasen. Die erste in der sich die Ideologen ans Sammeln von Ahängern machen und die Ideologie propagieren.
    Die zweite, in der sie beginnt ihre Ziele durchzusetzen und sich die rationalen von den Ideologen trennen.
    Und die Imperiale Phase, in der die eigentlichen Ziele durchgesetzt sind und die Ideologie nur noch dem Machterhalt der Führungskaste dient. In der letzten Phase ist der Feminismus angelangt. Es wurdert mich, dass die Ratten nicht langsam von Bord springen und sich ein anderes Zugpferd suchen. Lange wird der Spuk nämlich nicht mehr geduldet. Man hätte sich mit seinen Frauenhäusern und Frauenbeauftragten zufrieden geben können, aber nein, frau wollte ja die Welt. Es reicht nicht mitbestimmen zu können, nein, frau will herrschen.

    Das dumme ist nur, das frau nicht einer Position ist dies auch durchsetzen zu können. Weder ökonomisch noch militärisch. Und politische Macht allein ist in einer Demokratie nur so lange gegeben wie dies auch vom Volk tolleriert wird.

    Auf Hatr. verteilen sie selber ihre Goodwin Bonusse. In dem man eine ganze Bewegung (!= Partei) als Rechts abstempelt, macht man sich selbst lächerlich. Selbst Manifold ist nicht so Rechts, das es für den normalen Leser unerträglich wäre sich seinen Blog reinzuziehen. Für jeden, der also nur mal recherchiert, oder von misandrischen Artikeln in den einschlägigen Nachrichtenmagazinen verärgert ist, wird sofort klar was hier gespielt wird.
    Der Feminismus hat keine Argumente, also holen sie die Nazikeule raus.

    Hiermit Verleihe ich den Goodwinbonus an den deutschen Feminismus.

    LG
    Omti

  2. @ Omti

    Das heißt übrigens Godwin-Bonus, nach einem gewissen soundso Godwin, der die These aufgestellt hat, daß in einer verfahrenen Diskussion an irgendeinem Punkt immer ein Nazivergleich kommen wird.

    Habe durch Feministinnen noch einiges gelernt. Es ist schon absurd, diese Godwin-Sache, zumal da Nazivergleiche pauschal delegitimiert werden. Nazi-Vergleiche sind, unabhäng davon, ob sie zutreffen oder nicht, nicht berechtigt. Genauso funktioniert übrigens auch „derailing for dummies“. Guck dir das mal an. Da wird einem auch anders, wenn man diese Dummheit liest. Ich dachte erst, das ist ’ne Satire und das sind Leute von uns. Die meinen es aber wirklich ernst.

    Dort werden auch Einwände auf rein formale Weise ins Lächerliche gezogen. Das ist schon beklemmend. Und sehr lehrreich.

    Noch was zur Sarrazinade:

    Die Medien haben auch Sarazin verdammt und es hat keine Sau interessiert. Die meisten Leute haben sich einfach gedacht, ja da schreibt endlich mal einer, was wir immer schon wussten und nie gesagt wurde.
    Ob und wie weit es jetzt stimmt sei mal dahingestellt und ich hab ehrlich gesagt besseres zu tun als mehrere hundert Seiten Statistik zu lesen um mir eine eigene fundierte Meinung bilden zu können.

    Ich denke, Arne Hoffmann hat auch deshalb so viel Probleme, weil er mit Sarrazin und Politically Incorrect praktisch genauso umgeht wie Feministinnen mit Männerrechtlern.

    Er läßt kein gutes Haar an diesen Phänomenen und kritisiert sie einseitig. Er müßte zugeben können, daß ein großer Teil der Inhalte auf PI nicht zu beanstanden ist. Er fixiert sich dagegen auf die problematischen Aspekte. Ebenso bei Sarrazin.

    Da merkt man halt eine einseitige Weltsicht und das ist unangenehm bzw. für sein Anliegen kontraproduktiv.

    Ich bin beileibe kein Sarrazin-Fan. Aber über was spricht dieser Typ denn überhaupt die ganze Zeit, und warum erhält er soviel Zustimmung?

    Warum treten Demonstanten mit stigmatisierenden Karikaturen auf, mit dem Spruch darunter „Halt’s Maul!“?

    Ich unterscheide zwei Phasen Sarrazin.

    Phase 1 – Gemüsehandel und Kopftuchmädchen. Phase 2 – Gene und Intelligenz.

    Schon in der ersten Phase wurde er als Rassist beschimpft und seinen Bundesbankposten los.

    Die damaligen Aussagen waren völlig harmlos, aber natürlich nicht korrekt. Damals war ich richtig empört über diesen Aufschrei und das übliche Geseiere wie bei Eva Herman oder anderen Leuten.

    Dieser Umgang ist wirklich erbärmlich. Das verschweigt Arne Hoffmann.

    Und tut sich keinen Gefallen damit.

  3. sebamax permalink

    Naja PI ist schon ein selten dumme Hetzseite…nichts gegen die Artikel, die sind in der Regel ohen emotionen geschrieben, aber die Kommentare sind zu 50% Volksverhetzung, und zwar in Sinne des Wortes, nicht dieser juritischer Gummiparagraph, der faktisch nur einer Bevölkerungsgruppe zugestanden wird.

  4. Ich finde PI auch problematisch.

    Man denke nur an die Geert-Wilders-Huldigungen, das Pro-Israel-Geschreibe angesichts der Schiffsenterung vor ein paar Monaten.

    Dennoch sind die Beiträge wichtig, um die kulturellen Defizite bei vielen Muslimen aufzuzeigen.

    Ich pack hier mal zwei Beiträge rein, die ich zufällig mal gelesen hatte.

    Das Traurige an PI ist, daß sie ihre eigene politische Korrektheit haben. Das merken diese Leute leider nicht. Ich kann einer linken politischen Korrektheit keine rechte entgegensetzen. Das ist genauso schwachsinnig.

    Die Antwort auf einen angeblichen Antiisraelismus und Antiamerikanismus kann kein Proisraelismus und Proamerikanismus sein.

    Eigentlich ganz einfach.

    Das Klimaangezweifel ist auch peinlich. Nicht weil es keine Gründe hierfür gäbe, sondern weil sie die Sache prinzipiell infragestellen. Statt differenziert da ranzugehen.

    Nachtrag:
    Ich habe nur den einen Beitrag gefunden – http://www.pi-news.net/2011/04/migranten-behindern-rettungseinsatz/
    Der andere ging über die sehr häufige Inzucht bei Türken und anderen Moslems.

    Das fand ich sehr schockierend. Als ich jetzt noch mal bei PI nachgeguckt hatte, hatte ich einen deutlich positiveren Eindruck von der Seite. Da muß man wirklich schon ziemlicher Gutmensch sein, um das alles ausblenden zu können und sich auf die problematischen Seiten von PI zu fixieren.

    Es wird auch deutlich, daß sie Moslems nicht an sich als Problem ansehen. Diesen Beitrag habe ich eben zufällig auch gefunden über progressive Moslems wie die Aleviten, die offenbar weniger Probleme mit der Wahrheit haben: http://www.pi-news.net/2011/04/aleviten-spd-und-grune-gehilfen-von-erdogan/

    Man kann doch nicht leugnen, daß es zig innerislamische Kritiker gibt. Ich finde Hoffmanns Sichtweise in dieser Hinsicht sehr einseitig und tendenziös.

  5. lasdochdiedinger permalink

    Ist doch ganz einfach! Der Hoffmann will sich einschleimen, kein „Rechter“ Kerl sein.
    Darum will er etwas finden! Er will damit zeigen: -seht her, ich bin kein Rechter.
    Was ja aber kein „Rechter“ behauptet hat, sondern seine Gegner, die Feministen behaupten!
    Er sollte darüber stehen, tut er aber nicht, weil er doch einen Dialog erhofft.
    Der A.H. hat noch nicht so richtig erkannt, daß die Femis keinen Dialog wollen,
    sondern nur Anerkennung Ihrer Positionen.
    Wenn ein „Rechter“ dir einen guten Tag wünscht, kann es nicht mal Tag sein, denn es
    hat ein „Rechter“ gesagt. Es muss dann eben Nacht sein! Punktum!
    Mit „Rechten“ redet man nicht, niemals. Und die „Rechten“ haben immer unrecht!
    Wichtig ist hier das Immer! Und wenn ein „Rechter“ sagt die Erde sei rund, ist auch das
    falsch, oder zumindest bedenklich, weil es ein „Rechter“ gesagt hat!
    Nicht das Argument zählt, sondern wer es vorträgt ist wichtig!

    Gibt es eigentlich auch Feminismus auf dem Vulkan? Und was hält Spock eigentlich
    von dieser Unlogik?
    Kann man diese Femispinner nicht wegbeamen?

  6. lasdochdiedinger permalink

    http://de.memory-alpha.org/wiki/Spock

    Hier steht leider nix über Spock Ansichten über Feminismus.
    Ist Spock vielleicht auch ein „Rechter“?
    Wir können Spock nicht mehr fragen, er hat ja in der Zukunft gelebt.
    Damals, im zukünftig Besserem.
    Nach tausenden Jahren zukünftiger Frauenunterdrückung der Vergangenheit, der zukünftigen
    Vergangenheit und der auf ewig vergangenen Zukunft.

    Traurig, diese Logik.

  7. Omti permalink

    Grade gesehen das es ne Petition für eine Männerquote gibt…

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=19013

  8. @ lasdochdiedinger

    Ist doch ganz einfach! Der Hoffmann will sich einschleimen, kein „Rechter“ Kerl sein.
    Darum will er etwas finden! Er will damit zeigen: -seht her, ich bin kein Rechter.

    Ich glaube nicht, daß Hoffmann so einfach gestrickt ist. Für ihn ist das Ausländerthema ein eigenständiges. Das soll er ja auch gerne haben. Nur hilft es halt nichts, wenn man dort für eine gute Sache Dinge ausblendet und Leute wie Sarrazin und PI einseitig negativ zeichnet.

    Ich glaube Sarrazin hat mehr für die Integrationsdebatte getan als viele andere.

  9. strackwitz permalink

    Käptian, in aller Wertschätzung, aber die Zeiten als Sie noch die Brücke der Enterprise kommandierten sind vorüber.
    Geschätzter Alter, ich habe unter Picard und Janeway gedient, und in dieser Zeit habe ich Erfahrungen mit dem Borg Kollektiv gesammelt.
    Für Sie mögen diese Borgs neu sein, ich hoffe das Ihnen in Ihrem Alterssitz der Zugang zu aktuellen Informationen ermöglicht wird.
    Aber Ihre Klage über das HiveMind der FemBorgs ist anachronistisch, da doch jedes Kind weiß; die wollen nur assemilieren, Dialog ist nicht möglich.
    Borg Dronen haben auch keinen Sinn für Ironie und Humor, also ist auch Quallerelle nicht schuldfähig, da sie nur die Gedanken des Hives reproduziert.
    Man streitet sich auch nicht mit Ameisen.
    Übrigens hat Janeway mal eine Drone aus dem Kollektiv befreit, Seven of Nine, nach Entfernung vieler Implantate wurde sie langsam wieder zu einem Mensch, soweit ich weiß, ein Einzelfall.
    Ob das bei FemBorgs möglich ist, weiß ich nicht, aber ich sehe die frustrieten Überbleibsel der zweiten Welle, mit abgeschnitten Haaren, Gesicht und Haare ergraut, der Blick erstarrt, je mehr Single und Katze, desto radikaler.
    Keine Freude, kein Humor, aber treu dem Hive Mind, absoluten Werten verschrieben, die das alltägliche Leben beenden.
    Lieber Kirk, ich hoffe immer noch das die deutsche Gesellschaft den Kobayashi Maru (http://en.wikipedia.org/wiki/Kobayashi_Maru) steht, aber realistisch, werden die Borg weiterhin ihren assimilierenden Einfluss behalten.
    Live long and prosper🙂

  10. lasdochdiedinger permalink

    Nein Captain (also Kirk)! Das ist kein eigenes Thema.
    Der Hoffmann hätte sich einfach raus halten sollen, und wie bei
    Vergewaltigungensvorwürfen abwarten sollen!
    Die Erfahrung zeigt doch, das sich das oft in Luft auflöst!
    Und so ist das auch mit dem ;sagen wir wie es gemeint ist; Nazivorwürfen?
    Was war denn zuletzt mit dem Opa in Ösiland?
    War auch Missbrauch?
    Aber auch „Nazireden“ stellen sich oft nach Nachlesen im Original als haltlos heraus?
    Ich bin dann doch eher ein Spitzohr. Urteile nach der Analyse?
    Erst wenn Du alle Fakten kennst, bis zum „bitteren“ Ende, kann Du Urteilen!
    Hat der Hoffmann das gemacht? Ich denke nicht.
    Und das werfe ich ihm vor!
    Er möchte doch auch die „Ausländerthemen“ abwarten, und nicht vorschnell beurteilen!
    Und genau weil er das weiß, wie Sie und auch denken, werfe ich ihm das eben vor.
    Den Populismus! Jedenfalls hier.
    Hier, und nicht nur hier, sollten Sie Captain Kirk doch etwas mehr auf Ihren 1. Offizier hören.

    Sie haben aber meine Frage nicht beantwortet!
    Halten Sie persönlich den Feminismus auf Vulkan für möglich?
    Ich jedenfalls allein der Logik wegen halte das für nicht möglich!

  11. @ lasdochdiedinger

    Sie haben aber meine Frage nicht beantwortet!
    Halten Sie persönlich den Feminismus auf Vulkan für möglich?
    Ich jedenfalls allein der Logik wegen halte das für nicht möglich!

    Ich glaube sogar, daß der Feminismus auf Vulkan besonders schlimm gewütet hat. Die einseitige Fixierung auf Logik und Vernunft ist wohl eine Überreaktion auf den feministischen Unsinn und Irrationalismus, den die Vulkanier erdulden mußten.

    Sie haben den Feminismus in einem beispiellosen Kampf vernichtet und sind so auf eine höhere Zivilisationsstufe gestiegen.

    Das haben wir Menschen noch vor uns. Ich vermute, daß das Überwinden des Feminismus die Voraussetzung dafür ist, daß außerirdische Zivilisationen wie die Vulkanier eine Planetenbevölkerung als reif für den ersten Kontakt ansehen.

    Vermutlich ist die Überwindung des Feminismus der letzte Schritt in der kulturellen Evolution.

    Die Vulkanier sind also gebrannte Kinder. Möglicherweise wollen sie uns helfen, damit wir nicht so schlimm vom Feminismus in Mitleidenschaft gezogen werden.

  12. Der Feminismus („Rosa Sozialismus“) steht dem Nationalsozialismus („Brauner Sozialismus“) viel näher als es Anti-Feministen/Maskulisten je könnten:

    http://ArgumenteVonFemastasen.bloganddiscussion.com/24/maennerrechtler-anti-feministen-maskulisten-sind-nazis/

    Nicht umsonst werden Feministinnen auch Feminazis genannt.

  13. lasdochdiedinger permalink

    @James T. Kirk
    Ja, ich glaube Sie haben recht!
    Ich hoffe allerdings, das wir nicht so enden müssen, wie das Spitzohr, denn etwas Gefühl
    ist doch auch ganz schön? Trotz Feminismus?

  14. sebamax permalink

    OT

    Neulich wurde ja zum ersten Mal im deutschen Fernsehen die Folge mit den Nazis ausgestrahlt.

    Gut das die Produzenten Juden waren und Deutsche dort nicht so gut wegkommen, war mit vorher klar, aber jetzt weiss ich auch wieso diese Folge im deutschen Fernsehen nie gesendet wurde.

    Ich glaube selbst für die umerzogenen Deutschen wäre das zuviel dumme Antideustche – Propaganda gewesen. Selten so einen Schwachsinn gesehen.

    Bin und bleibe trotzdem Star.Trek Fan und hoffe das die Menschen noch die Kurve kriegen.

  15. Ezra permalink

    Ah, ein gutgesinnter Rechtsnationalist. Schlimm, was da gemacht wird.

  16. Verbreiter permalink

    Ab wann darf man hier keine Kommentare mehr veröffentlichen?
    Wenn die Merhrheit gegen einen ist?
    Uder wenn „Shitstorm“ losbricht“
    Und vor Allem, wer entscheidetb das?

  17. Man kann hier immer kommentieren, außer wenn Meerschweinchen oder Libellen beleidigt werden. Das wird rigoros gelöscht.

    Ich entscheide alles. Aber ich bin recht liberal.

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