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Lustiges auf dem Mädchenblog

September 19, 2011

Kurioses aus dem Reich feministischer Propaganda und Fabulierkunst: Eine Autorin des Mädchenblogs möchte eigentlich Aussagen über heutige Männerrechtler machen und greift dafür ausschließlich auf Geschehnisse in der Zwischenkriegszeit von Österreich und Deutschland zurück. Damals engagierten sich einige Männer gegen die ihrer Meinung nach auf die Spitze getriebene Frauenemanzipation und gründeten Männerbünde. Die Positionen wirken aus heutiger Sicht antiquiert und werden von niemandem geteilt, der sich seriös und kritisch mit Feminismus und Gender-Ideologie befaßt. Dem Mädchenblog dienen sie aber, um heutige Feminismuskritiker pauschal zu diskreditieren. 1926 schrieben diese Männerrechtler beispielsweise:

:“Genug der Schmach der Weiberherrschaft, der Frauendiktatur, es lebe der Bund für Männerrecht! Da die Despotie des weiblichen Geschlechts einfach nicht mehr auszuhalten war, da die Männer seit Tag und Jahr geächzt haben unter dem Joch der weiblichen Cäsaren, da das starke Geschlecht nur noch der Sklave des schwachen war, der reine Niemand, … ist nun endlich eine befreiende Tat gesetzt …“

Jetzt hilft es offenbar nicht mehr, Femininismusgegnern pauschal Rechtsgerichtetheit, Neokonservatismus und Frauenfeindlichkeit zu unterstellen. Jetzt muß man die ferne Vergangenheit bemühen, um Menschen in ein schlechtes Licht zu rücken. Hier kann man wieder einmal auf schöne Weise die ausgesprochene Fabulierkunst und das geistige Niveau von Feministinnen studieren – und die Tatsache, daß Feministinnen ausschließlich mit beliebigen formalen Konstruktionen und Suggestionen arbeiten, die nicht die geringste Beweiskraft haben oder Ernsthaftigkeit beanspruchen können.

Anstatt fundierte Kritik an heutigen Akteuren der Männerbewegung zu üben, werden irgendwelche Zusammenhänge konstruiert, künstliche Parallelen hergestellt und Schmutzkampagnen lanciert. Von feministischer Seite sind hier ausschließlich Paranoia, plumpes Verächtlichmachen, Fremdenhaß und eine Art Herrenmenschengestus zu beobachten. Es besteht nicht das geringste Interesse, einmal fair und sachlich auf einen tatsächlich vorhandenen seriösen Vertreter der Feminismuskritik und dessen Argumente einzugehen.

Man fragt sich, was die Betreiber feministischer Blogs eigentlich in der Schule gelernt haben oder was sie an der Universität suchen. Die Autorin beschreibt ausschließlich Begebenheiten der Vergangenheit, um so einen Bogen zu ziehen zu heutigen Männerrechtlern und diese in Mißkredit zu bringen.

Man findet in dem Artikel wie gewohnt keine ernshafte und konkrete Auseinandersetzung mit heutigen Akteuren.

Andersdenkende werden also wieder einmal unter dem Deckmantel der Progressivität und Rechtgesinntheit verunglimpft und diffamiert.

Eine lustige Ironie dieses Artikels besteht darin, daß er eine unfreiwillig komische Dialektik enthält. Tauscht man die damaligen reaktionären Männerbünde nämlich mit heutigen Feministinnen und setzt man für die damaligen Frauen heutige Akteure wie MANNdat ein, so ergibt sich eine exakte Beschreibung der heutigen Situation, nur mit vertauschten Rollen.

Die damaligen emanzipatorischen Aktivitäten der Frauen waren nämlich weitestgehend legitim und werden auch von heutigen Männern begrüßt.

Die heutigen Aktivitäten gegen den Feminismus und seine Auswüchse sind ebenfalls legitim und werden nur von einer Horde spinnerter Feministinnen und den gleichgeschalteten Medien torpediert.

Heutige Feministinnen und ihre Borniertheit sind also das passende Gegenstück zu den damaligen reaktionären Männerbünden, die sich in ihren Rechten eingeschränkt sahen.

Auch heute artikulieren sich Männer, um auf eine pathologische männerfeindliche Atmosphäre aufmerksam zu machen und für ihre Rechte einzutreten. Und es gibt ein paar garstige Feministinnen, die um keinen Preis der Welt Argumente und Fakten zur Kenntnis nehmen wollen – wie zum Beispiel bei der Lohndifferenz.

Lustig ist in dieser Hinsicht folgender Absatz aus dem Mädchenblogartikel, der die Aktivitäten der damaligen Männerbünde beschreibt und die Gegenreaktion von Frauenrechtlerinnen:

Er läßt sich wie eine verschlüsselte Wiedergabe der heutigen Situation lesen, in der Feministinnen den Kontakt zur Realität verloren haben und stur sämtliche Fakten ignorieren.

Der Mädchenblogartikel hat also schließlich doch noch sein Gutes, da er offenlegt, daß die Feministinnen von heute Wiedergänger früherer reaktionärer Männerbünde sind, die Angst vor der Gleichberechtigung der Geschlechter hatten. Unsere heutigen Frauenbünde und Frauenbeauftragten werden bald ebenfalls nichts mehr zu sagen haben und als ein aus der Zeit gefallenes Relikt betrachtet werden.

Leider wird das wohl noch eine Zeit dauern, da die meisten Politiker noch im alten Paradigma weilen und sich nicht vorstellen können, daß das Projekt der Gleichberechtigung im Laufe dieses Jahrhunderts von einigen Menschen mißbraucht wurde und zu einer Umkehr der Problematik führte. Daß die Frauenemanzipation heute tatsächlich übertrieben und mit willkürlichen, ideologisch bedingten Zielen wie z.B. Quoten verknüpft wurde, die mit dem Ideal der Gleichberechtigung wenig zu tun haben.

Die Argumentation der Mädchenblogautorin würde wohl etwas leiden, wenn sie vor sich selbst eingestehen könnte, daß es heutzutage ein paar wenige Männer gibt, die Entwicklungen wie die Einführung des Frauenwahlrechts oder die Öffnung der Universitäten für Frauen ausdrücklich gutheißen – und sich trotzdem kritisch zum Feminismus stellen.

So etwas kann es im Paralleluniversum einer Feministin vermutlich nicht geben: Seriöse Kritiker der feministischen Ideologie.

Ein bißchen merkwürdig ist auch, daß es die Autorin offenbar kaum stutzig macht, daß zwischen den beiden Feststellungen, die Frauenemanzipation sei auf die Spitze getrieben worden, ca. 100 Jahre liegen.

Was mag wohl in der Zwischenzeit geschehen sein?

PS: Ich hoffe, Feministinnen fühlen sich nicht auf den Schlips getreten, wenn man ausnahmsweise mal tatsächliche geistige Fehlleistungen, Peinlichkeiten und Entgleisungen seriös dokumentiert. Das ist doch mal was anderes als Suggestionen, Geraune und Konstruktionen.

5 Kommentare
  1. Jörg permalink

    Ich bin auch gegen das Frauenwahlrecht im besonderen, wie auch gegen die Demokratie sprich die Ochlokratie im allgemeinen. es ist gut, daß es Manndat
    gibt, aber er ist mir zu links und zu defensiv. Wir müssen die natürliche Ordnung wiederherstellen, das Patriarchat. Im übrigen hatten die Herren recht, angesichts von Millionen toter Männer im WK1 konnte man schon von Frauenbevorzugung reden, wollte diese doch mit geringen eigenen Einsatz die selben Rechte.

  2. Omti permalink

    @Jörg: Wer nich wählen darf muss auch nicht kämpfen… Und die Nazis haben den Frauen ja die drei Ks ans Herz gelegt, insofern ist es auch entschuldigbar, dass nur wenige deutsche Frauen an der Ostfront verreckt sind.

    Zum Artikel: Ja es ist wirklich amüsant, wie die Feministinnen sich von der Realität abgewandt haben. Daten und Fakten wären ja mal schön zu sehen, von der Femimafia.
    Allein die Dreistigkeit irgendeine Gemeinsamkeit zwischen den Erzkonservativen Betonköpfen damals und den heutigen Anti-feministen zu ziehen ist schon heftig…
    Wo soll denn bitte die Verbindung herkommen?

    Aber es ist halt einfacher zu diffamieren, als zu argumentieren, oder gar den eigenen Kopf für etwas anderes als einen Regenschirm zu benutzen.

  3. @ Jörg

    Ich bin auch gegen das Frauenwahlrecht im besonderen, wie auch gegen die Demokratie sprich die Ochlokratie im allgemeinen. es ist gut, daß es Manndat
    gibt, aber er ist mir zu links und zu defensiv.

    Wenn du die Mädchenmannschaft fragen würdest, würden die dir etwas hysterisch erklären, daß MANNdat ein „konservativer und frauenfeindlicher“ Verein ist. Ich hatte mal eine lustige Konversation mit einer Mädchenmännin. Hier ist der Link:

    Offener Brief an die Mädchenmannschaft

    Da kannst du sehen, was das für Leute sind. Der Briefwechsel ist sehr lehrreich.

    Was versprichst du dir denn von der Abschaffung des Frauenwahlrechts?
    Kannst du das mal konkret ausführen?

    Es sind übrigens Leute wie Du, an denen sich Feministinnen festkrallen, um die seriösen Kritiker ihrer Weltanschauung zu diskreditieren. Überleg dir mal, ob du damit wirklich das erreichst, was dir vorschwebt.

  4. Ein sehr guter Artikel, welcher deutlich darlegt, wie sehr die Feministinnen zu dem degeneriert sind, was sie eigentlich zu hassen vorgeben.

    Weiter so!

    Maskulistische Grüsse,
    Manifold

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