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Im Gruselkabinett der Feministinnen: Onyx

Dezember 7, 2011

Ich möchte mal wieder was über dumme Feministinnen schreiben. Feministinnen sind ja nicht dumm, weil sie die Hauptstadt von Madagaskar nicht kennen, sondern weil sie wissentlich Fakten leugnen, ihre eigenen vorgeblichen Ideale verraten und sich dumm stellen, sobald man ihnen stichhaltige Argumente vorsetzt.

Feministinnen haben Angst vor der Wahrheit. Wie die Katholische Kirche. wie religiöse Fundamentalisten, wie George W. Bush.

Sollte dies bei Onyx anders sein? Onyx betreibt das Blog Gedankensalat und hat offenbar eine Vorliebe für Großbuchstaben. Dort ist natürlich das gleiche Gewäsch zu lesen wie auf allen anderen feministischen Blogs. Onyx möchte im Angesicht des Kachelmann-Prozesses beispielsweise gerne auch eine Unschuldsvermutung für die Klägerin haben. Onyx regt sich über die – aus meiner Sicht sehr nachvollziehbare – Denunziation von Online-Emanzen wie Ines Fritz, Lilo von Hanfstengel oder dem Piratenweib mittels Fake-Kommentaren auf, hat aber offenbar keinerlei Probleme mit den Aussagen dieser Personen. Aktuell findet sich ein sehr intelligenter Artikel auf ihrem Blog, in dem sie die neue These aufstellt, Frauen würden in der Gesellschaft immer kritisiert, egal was sie täten. Ihnen werde vorgeschrieben, wie sie sich zu verhalten hätten. Männer sind hingegen offenbar keinen Rollenerwartungen ausgesetzt. Sonst würde Onyx ja einen Artikel darüber schreiben.

Onyx ist also eine der üblichen Feministinnen, die offenbar nicht merken möchten, wie sie sich die Welt zurechtzeichnen und alles Unliebsame ausblenden. Ich frage mich immer, wie man sich überhaupt Feminist, Kommunist oder Sonstwasist nennen kann. Denn diese Bezeichnungen setzen ja bereits ein vorgefertigtes Weltbild voraus, das immer wieder reproduziert werden muß, denn sonst kann man sich ja nicht mehr Kommunist nennen. Aus demselben Grund kann es übrigens auch keine feministische, kommunistische oder sonstwas „Wissenschaft“ geben.

Ich dachte zunächst, Onyx sei nicht ganz so pervers, wie es für Feministinnen üblich ist. Ich konnte bei ihr kommentieren, ohne daß meine Beiträge gelöscht wurden. Dies änderte sich allerdings bald, als ich fortwährend stichhaltige und entlarvende Argumente verwandte.

Irgendwann einmal verfaßte Onyx einen gehässigen Artikel über einen Väterrechtler, der mutmaßlich seine Stieftochter mißbraucht hatte. Die Überschrift lautete „Hat FDP-Politiker und Väterrechtler Paul H. seine Stieftochter mißbraucht?“. Ich fragte daraufhin, was denn daran so bedeutend sei, daß es sich bei der Person um einen Väterrechtler handele. Wolle sie mit dem Hinweis auf diese Tatsache eine bestimmte Gruppe in Mißkredit bringen?

Da ich zunächst gute Erfahrungen bei Onyx machte, hatte ich von meinem Kommentar keinen Screenshot gemacht, wie ich es sonst immer auf feministischen Blogs tue. Am nächsten Tag war der Kommentar allerdings nicht zu sehen. Schade.

Habe ich mit meinem Kommentar etwas Verbotenes getan? Feministinnen mögen ja gerne etwas gegen Väterrechtler haben und dürfen hier gerne ihre Argumente sprechen lassen. Nur warum hat ein Exemplar ihrer Gattung es nötig, Väterrechtler als Gruppe zu denunzieren und sie in die Nähe von Kindesmißbrauch zu stellen?

Nun ja. Das sind halt so die Fragen, die einem da kommen. Muß gelöscht werden, weil trollig, schlumpfig, affig und garstig.

Man sollte meiner Meinung nach Feministinnen darüber aufklären, daß im Internet nicht nur fiese Trolle wie ich ihr Unwesen treiben und sie mit sachlichen Kommentaren bedrängen, sondern auch Schlümpfe, Gnome und Kobolde. Man sollte also auch ungeniert und beherzt schlumpfige, gnomige und koboldige Kommentare löschen, wenn die Kriterien dafür eindeutig und unzweifelhaft zutreffen. Meine Kommentare sind vermutlich eher welche von der schlumpfigen Sorte. Das Problem des Schlumpfens sollte in Zukunft stärker in der feministischen Community Berücksichtigung finden. Zum Beispiel beim nächsten GenderCamp. Vielleicht findet sich ja eine Studentin, die darüber eine Forschungsarbeit verfaßt.

Wenn ein Kommentar eindeutig schlumpfig ist, sollte man ihn ohne Diskussion löschen.

Am nächsten Tag verwandelte ich mich unmerklich in einen Kobold, sodaß ich erneut wieder diesen unstillbaren Wunsch verspürte, bei Onyx einen sachlichen Kommentar zu verfassen. Beim gleichen Thema. Wie es für Kobolde üblich ist. Diesmal machte ich natürlich einen Screenshot. So sah mein Kommentar aus:

Onyx hatte richtig erkannt, daß auch koboldige Kommentare gelöscht werden müssen. Sie verfolgen letztlich auch kein anderes Ziel, als den Feminismus behindern zu wollen.

Ich bin Troll, Schlumpf und Kobold in einer Person. Dies stellte ich jetzt im November wieder unter Beweis, als Onyx einen Zeitungsbericht veröffentlichte, in dem von einem jungen Sexualstraftäter berichtet wurde, der ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet hatte. Dieser Fall in Frankreich schlug hohe Wellen, da der Täter bereits als Sexualstraftäter bekannt war.

Was veranlaßt einen Jugendlichen eigentlich, Mädchen zu vergewaltigen und sie dann umzubringen? Ich würde meinen, dass er hiermit eine verdraengte Not seiner Kindheit zum Ausdruck bringt, die er nie artikulieren konnte.

Ich formulierte folgenden Kommentar bei Onyx:

Dieser Kommentar hatte nun eindeutig koboldigen Charakter. Und wurde gelöscht.

Jetzt wollte ich Onyx mal zur Rede stellen und sie fragen, was sie antreibt. Das sah so aus:

Dies war die Antwort einer empathiefähigen Feministin, die sich für eine menschlichere Welt einsetzt und Respekt gegenüber Minderheiten einfordert. Hier erfahren wir auch genau, was Trollen, Kobolden und Schlumpfen bedeuten. Es sind bösartige Taten, die man einfach nicht tun darf.

Als gewiefte Feministin hat Onyx auch erkannt, daß mir diese Reaktionen von Feministinnen schlaflose Nächte bereiten und mein Selbstbewußtsein nachhaltig demontieren. Geschickt weist sie mir niedere Absichten nach und fordert mich auf, nicht weiter herumzuheulen.

Später frage ich dann noch einmal nach und verwirkliche mich rücksichtslos als Schlumpf. Das sah so aus:

Mit Schlümpfen diskutiert man nicht.

Das waren meine jüngsten Erlebnisse mit Onyx. Feministinnen könnten nun einmal darüber nachdenken, warum so viele Menschen so schlecht auf den Feminismus zu sprechen sind. Solche Gedanken sind aber ebenfalls fiese Invasionen von trollartigen und koboldigen Unholden. Sie sollen den Troll in uns ansprechen, damit wir uns auf ewig mit selbstzerstörerischen Gedanken martern und Zweifel am heiligen Feminismus hegen. Der symbolische Troll in uns ist ebenfalls eine Gefahr. Alles Trollartige muß gnadenlos vernichtet werden.

Gäbe es den Troll nicht, man müßte ihn erfinden.

Es fehlt noch eine universale, allumfassende Theorie des Trolls, damit dieser Spezies noch besser herrgeworden werden kann.

Die Trollformel.

Ich frage Euch liebe Mitfeministinnen und Mitfeministen:

Wollt ihr den totalen Troll?!

Keine kritischen Kommentare mehr. Keine nagenden Selbstzweifel. Endlich eine wirksame Waffe gegen Meinungsfreiheit und Kritik.

Um endlich den Feminismus verwirklichen zu können, wo dann erst die wirkliche Meinungsfreiheit umgesetzt wird. Und die wirkliche Menschlichkeit.

Die Trolle sind unser Unglück!

friendly powered by Heinrich von Treitschke

PS: Dies war nur ein weiteres Erlebnis aus den Tiefen des Weltraums, das ich mal schildern wollte. Ich warte nach wie vor vergeblich darauf, daß meine Kommentare bei Hatr.org erscheinen.

5 Tipps für autonome Frauen mit Kinderwunsch
von Ines Fritz

1. Nicht heiraten, vor allem keinen Mann und erst recht nicht den Vater der Kinder.

2. Das gemeinsame Sorgerecht verweigern, zur Not die Vaterschaft bestreiten. Die Vaterschaft nicht feststellen lassen, die Zustimmung zur Anerkennung verweigern.

3. Nie in finanzielle Abhängigkeit zu einem Mann (auch nicht dem Vater der Kinder) begeben, auch wenn es schwer fällt und das Angebot noch so verlockend ist.

4. Verweigert der Vater den Kindsunterhalt, lieber verzichten als einklagen.

5. Wird die Vaterschaft bestritten, auf Feststellung verzichten. Einen solchen Vater braucht kein Kind.

Werden diese 5 einfachen Ratschläge befolgt, steht einer friedlichen Koexistenz zwischen Mutter und Vater einschließlich der gemeinsamen Kinder nichts mehr im Weg. Nach einigem Gnatz wird der Großteil der Männer einsehen, dass es keine Rechte am Kind braucht, um ein Vater zu sein, und es auch keine Bevormundung der Mutter braucht, um auch als Vater glücklich zu werden. Über kurz oder lang wird sich Papa daran gewöhnt haben, die Kinder zu verwöhnen, wo Mutti erziehen muß, und er wird die freie Zeit zu schätzen wissen, in der Mama die Kinder betreut. Macht der Vater den Umgang mit den Kindern von der Erfüllung seiner Forderungen nach Vaterrechten abhängig, ist er ein Arschloch und wird von der Idee getrieben, die Mutter zu bevormunden. Einen solchen Vater braucht kein Kind, das eigene Kind vor dem Umgang mit einem Arschloch zu beschützen, ist legitim und das selbst dann, wenn beide miteinander verwandt sind. Kinder zu wollen, muß nicht in Abhängigkeit enden, es geht auch ohne. Der Preis ist hoch, nämlich die alleinige Verantwortung, personell wie finanziell, aber es lohnt sich.

27 Kommentare
  1. Was sind denn Schlümpfe, Gnome und Kobolde? Worin unterscheiden die sich von Trollen?

  2. buddy permalink

    und was ist „PoMo-/PoStru-“ ? künstlicher darmausgang oder sowas?

    Da ich hier die alleinigen Super-Mega-Rechte habe, beantworte ich dir deine Frage einfach in deinem Kommentar:

    PoMo könnte ein Hundefutter sein, heißt aber Postmoderne, das ist das mit der Subjektivität, der Ironie und den Erzählungen, wo alles voll strange ist.

    PoStru könnte ein Ort in Finnland sein oder die russische Post, heißt aber Poststrukturalismus, das ist das, wo ich auch nich genau weiß. Das mit dem Diskurs, der die Forschungsergebnisse bestimmt, also auch die Subjektivität und so. Trifft nur auf böse Forschungsergebnisse zu. Die sind interessengeleitet. Muß man auch nich nachweisen. Geht als Pauschalvorwurf prima durch.

    Alles zusammen heißt Popomostru, das ist der Bruder von Nostradamus und Nosferatu. Der ist schwul. Kommt demnächst bei der Twilightsaga vor. Schwule Vampire. Dekonstruktion des hegemonial-hetero-männlich-weißen Vampirmythos.

    Stell dir vor, eine Feministin liest das hier. Und dann stell dir vor, die macht einfach so weiter wie bisher.

  3. Ezra permalink

    Wie kannst du nur so rummjammern, weil du bei Emanzen nicht posten darfst? Beschäftige dich nicht mit so einem Mädchenkram!

  4. Das ist der Grund, warum ich bei denen nicht poste.

  5. Ezra:

    Wie kannst du nur so rummjammern, weil du bei Emanzen nicht posten darfst? Beschäftige dich nicht mit so einem Mädchenkram!

    Recht hast‘!

    Wo kommt eigentlich dein geheimnisvoller Name her? Du könntest fast Vulkanierin sein und auf meinem Schiff dienen.

    Terminatus:

    Das ist der Grund, warum ich bei denen nicht poste.

    Ich mach das ja auch nicht, weil ich von denen ernsthaft etwas erwarte. Das ist so ’ne Art Selbsterfahrungstrip, geistiges Survivaltraining.

  6. Omti permalink

    Ich mach das ja auch nicht, weil ich von denen ernsthaft etwas erwarte. Das ist so ‘ne Art Selbsterfahrungstrip, geistiges Survivaltraining.

    Oh… jetzt bin ich aber ein kleines bisschen Enttäuscht. Ich dachte du würdest das aus purer Herzensgüte tun😉 Den armen Feministinnen zeigen, dass es außerhalb ihrer kleinen Ecke der Welt auch noch andere Meinungen gibt.

    Naja, wenn Onyx über die Tatsache hergezogen hätte das er ein FDP Politiker ist, dann wäre mir das fast noch sympathisch gewesen. Allerdigns ist das auch mein Weltbild ^^

    Traurig, dass es so etwas gibt… allerdings sollte man es nicht zur agitation benutzen, denn das zeig nur die eigene moralische und geistige Schwäche…
    Mich würde auch mal interessieren, woher so etwas kommt. Du hattest ja irgendwo hier ne rezension zu nem Buch verlinkt, dass sich mit der Kindheit von Psychopathen auseinandergesetzt hat. Vielleicht solltest du ihr das mal in einem Kommentar verlinken, so dass sie auch eine Chance hat zu verstehen, wie du darauf kommst.

    Ich persönlich glaube ja, dass sie sich mit den Ursachen gar nicht wirklich auseinandergesetzt hat, sondern nur über einen hässlichen Vertrer einer Gruppe herziehen wollte.
    Traurig, aber naja, was erwartet man auch von Feministen/innen.

  7. Omti

    Naja, wenn Onyx über die Tatsache hergezogen hätte das er ein FDP Politiker ist, dann wäre mir das fast noch sympathisch gewesen. Allerdigns ist das auch mein Weltbild ^^

    Willst du damit etwa sagen, daß du „links“ bist? Dies würde bedeuten, daß neben Arne Hoffmann, dem Maskunauten und dem roten Roman noch ein vierter „Maskulist“ „links“ ist. Das ist doch erfreulich. Warum stürzen sich die Feministinnen nicht auf dich oder die anderen. Das haben sie sich doch sehnlichst gewünscht, „linke“ „Maskulisten“.

    Endlich kann man sich ernsthaft mit deren Thesen auseinandersetzen. Und muß nicht mehr nur auf die „rechten“ „Maskulisten“ gucken. Welch Freude.

    Bitte entschuldige meinen sarkastischen Humor. Den muß ich mittlerweile auch neurologisch behandeln lassen. Ich muß mir mal was neues ausdenken. So viel Sarkasmus ist ungesund. Feministinnen sind wirklich so strunzdumm, daß sie vermutlich noch nicht einmal diesen Humor verstehen.

    Ich schreibe diese Bezeichnungen übrigens in Anführungsstrichen, weil es völlig irrelevant ist, ob man links, rechts, Maskulist oder Spartakist ist.

    Für mich ist es wirklich unbegreiflich, wie wenig diese Ablenkungs- und Abwehrrituale verstanden und durchschaut werden. Der entscheidende Begriff in diesem Zusammenhang ist der der „Zuschreibung“.

    Es wird häufig allein auf solch einer „nominalen“ Ebene argumentiert, mit Etiketten. Und diese werden freudig verteilt und Leute irgendwo hingesteckt und entsorgt oder als „gleichgesinnt“ geadelt.

    Um die Sachebene ausblenden zu können.

    Na ja. Wieder viel Philosophie und Reflexion. Kann ich auch nichts für.

    Ich finde es immer schade, wie wenig schon auf dieser Ebene gezeigt wird, um was für Vollidioten es sich bei der Gender-Ideologie und dem Feminismus handelt. Da muß man gar keine Studien etc. bemühen.

    Wenn man diese paranoiden Strukturen nachzeichnet, kommt man sich vor wie zu Stalins Zeiten. Oder McCarthy oder sonstwer. Der Begriff „Troll“ gehört ebenfalls in dieses Szenario.

    Immerhin gibt es jetzt schon vier linke Maskulisten. Also die Maskulisten, die sich Feministinnen wünschen.

  8. sebamax permalink

    Ja ist mir auch aufgefallen. Ich hatte sie sogar neulich noch bei Christian verteidigt von wegen sie wäre da eher liberal…

    Am Arsch.

    Ich hatte nur darauf hingewiesen, dass das mit dem Faken bzw. Verfälschen auch eine Spezialität von Feministinnen ist was ich ja schon beweisen konnte.

    Keinen Arsch in der Hose und das soll die neue Elite das Landes sein?

    ONYX du bist ne feige Sau und einfach eine dumme, asoziale Dreckschlampe die lügt wenn sie ihr Maul aufmacht.

  9. @sebamax
    Du bist niveaulos. Meint ONYX. Und: Sauf nicht so viel! Hast Du gehört?

  10. @james
    Arne ist nicht links, höchstens liberal; nicht linksliberal, sondern liberal. Wäre Arne tatsächlich links, hätte der Bauchschmerzen, wenn er sich mit ‚eigentümlich-frei‘ und ‚Junge Freiheit‘ einläßt. Ich würde zumindestens ein paar Worte über das anführen, was sonst in den betreffenden Publikationen zu finden ist. Die Geschlechterfrage ist bei der „Jungen Freiheit“ unterschwellig nämlich häufig Thema. Gegenüber dem, was diese Zeitung vertritt, ist Arne beinahe Feminist. Nun könnte man – unter Bauchschmerzen zwar – Artikel für die ‚Junge Freiheit‘ schreiben, wenn diese Artikel sich kritisch mit dem konservativen Frauen- und Familienbild auseinandersetzten, das sonst in dieser Zeitung vertreten wird. Das tun diese Artikel aber nicht.

  11. Danke Georgi für Deine Einordnung von Arne Hoffmann. Komischerweise versteht er sich selbst als links, kritisiert Politically Incorrect oder Thilo Sarrazin.

    Wahrscheinlich irrt er sich. Es ist ja bekannt, daß Antifeministen ein bißchen blöd in der Birne sind und sich selbst nicht einschätzen können.

    Geht mir auch so.

    Deine Ausführungen lesen sich so, als ob du auf einer Kaderschule verdächtige Personen nach ihrer Gesinnung einordnen sollst. Du bist ja Kommunist, soweit ich weiß. Übst du schon für die neue Synthese?

    Arne Hoffmann hat bereits zu den von dir monierten Sachverhalten Stellung bezogen. Er könne sich woanders nicht äußern, da die normalen Zeitungen so jemanden nicht wollen.

    Genialer Gedanke: Vielleicht sind eigentümlich frei und Junge Freiheit durch die Interviews und Artikel von Arne Hoffmann jetzt ein bißchen linker. Was sagst du zu dieser genialen These?

    Wir müßten noch philosophisch ausdiskutieren, wer jetzt genau auf wen mehr abfärbt. Ob Arne Hoffmann jetzt rechter oder EF und JF jetzt linker sind. Das müssen wir mal in einem poststrukturalistisch-antihegemonialen Diskurs erörtern

    Noch ein Reflexionstip für Dich georgi von meiner unfaßbaren Genialität: Deine Ausführungen muten ein wenig totalitär an, wenn du meinst, andere Menschen objektiv einordnen zu können. Du hast eine interessante Vorstellung von Meinungs- und Pressefreiheit, wenn du meinst, Personen mit bestimmten politischen Auffassungen dürften sich nicht in Presseorganen äußern, die entgegengesetzte Standpunkte haben, ohne sich sogleich von diesen zu distanzieren.

    Aber ich vergaß. Du bist ja Kommunist.

    Ich bin übrigens auch Kommunist, daher hast du keine andere Wahl, als die Richtigkeit meiner Ausführungen anzuerkennen.

  12. Natürlich ordne ich jeden entsprechend seiner Gesinnung ein. Man muß nicht alles acceptieren. Man kann auch die Widersprüchlichkeit von Autoren acceptieren. Und man kann Autoren Inkonsequenz vorwerfen. Sich ein Urteil über einen Autor zu bilden, ist nicht totalitär. Man kann sich darüber beschweren, daß Alice Schwarzer für BILD schreibt, und man kann sich darüber beschweren, daß Arne für die ‚Junge Freiheit‘ schreibt. Beide Zeitungen haben ein politisches Programm, und das ist nicht links. Was in diesen Zeitungen erscheint, erscheint nicht zufällig. Wenn also Arnes Artikel dort erscheinen, muß man davon ausgehen, daß Arne irgendwie zu DENEN gehört.

    Vieles, was Du mir vorwirfst, tust Du übrigens auch. Du unterstellst mir sogar ziemlich uncoole Dinge. Ich wäre auf der Kaderschule angewiesen worden etc.

    …und jetzt noch eine viehische Kissenschlacht:
    http://kiturak.wordpress.com/2011/12/08/feministische-kommentarmoderation/

  13. Leszek permalink

    @georgi

    Arne Hoffmann ist eindeutig links im Sinne von linksliberal. Diese Haltung zieht sich sehr offensichtlich durch seine Werke und Blogbeiträge.
    Man mag kritisieren, dass er in Ermangelung linker Medien, die ihm die Möglichkeit böten männerrechtliche Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen auch auf solche Publikationen zurückgegriffen hat, die zu seiner eigenen Weltsicht im Widerspruch stehen.
    Aber Noam Chomsky z.B. hat jahrelang genauso agiert.
    Genauso absurd wie es wäre, Chomsky deshalb eine linke Weltsicht abzusprechen, ist dies bei Arne Hoffmann.
    Wenn ein Linker z.B. in einer „anarcho-kapitalistischen“ Zeitung Artikel veröffentlicht, (was sowohl Chomsky als auch Hoffmann getan haben), dann macht das aus ihm selbstverständlich keinen Rechten, sondern höchstens einen Linken mit zu unkritischer Haltung gegenüber manchen Publikationsorganen.
    Chomsky und Hoffmann würden hier vermutlich einwenden, dass dies immer noch besser sei, als dass ihre Artikel nirgendwo erschienen wären. Aber man kann dies selbstverständlich kritisieren – dann aber bitte ohne deswegen in Verleumdung der Autoren zu verfallen und ihnen die Ernsthaftigkeit ihrer eigenen immer wieder zum Ausdruck gebrachten und problemlos belegbaren linken Weltsichten abzusprechen.

    @Kirk

    Warum lässt Du die Beleidigung gegenüber Onyx von Sebamax einfach so stehen? Sollte es nicht selbstverständlich sein, solchen Dreck zu löschen, wenn man selbst vorgibt die Fackel der sachlichen Kritik hochzuhalten?

  14. Warum lässt Du die Beleidigung gegenüber Onyx von Sebamax einfach so stehen? Sollte es nicht selbstverständlich sein, solchen Dreck zu löschen, wenn man selbst vorgibt die Fackel der sachlichen Kritik hochzuhalten?

    Ich halte sie ja immer noch hoch. Das ist eine Aussage von Sebamax und nicht von mir. Mich stört so etwas nicht, da sie eine sachliche Grundlage hat. Ich finde übrigens seine Aussage durchaus nachvollziehbar.

    Arne Hoffmann ist eindeutig links im Sinne von linksliberal. Diese Haltung zieht sich sehr offensichtlich durch seine Werke und Blogbeiträge.

    Es ist egal, was jemand schreibt, denkt und tut. Viel wichtiger ist es, wohin er verlinkt, wo er ein paar Artikel geschrieben hat und ob er „unkritisch“ Nazi-Symbole in seinen Posts verwendet.

    Nur so kann man seriös die politische Gesinnung eines Menschen feststellen.

    Mal abgesehen davon, was würde es bedeuten, wenn Arne Hoffmann „rechts“ wäre? Sind wir im Zeitalter der Glaubenskriege? Georgi, es ist schade, daß du so starke feministische Züge trägst. Diese paranoiden Strukturen, wo auf einer rein nominal-virtuellen Ebene argumentiert wird, um die Sachebene ausblenden zu können, finden sich auch bei dir.

    Du kennst doch Gesterkamp und Kemper. Es ist doch ein Witz, wie diese Leute argumentieren.

    Sieg Heil!

  15. Nanu, wo ist ONYX? Hat sie ihren Blog abgestellt?

  16. terminatus30 permalink

    Ne, ne – die trollt munter weiter auf:

    http://onyxgedankensalat.wordpress.com/

  17. Komisch: In der taz interviewt Julia Seeliger einen Verantwortlichen des hatr.org-Projektes, der sich in der virtuellen Welt ‚yetzt‘ nennt und in der realen Welt ‚Sebastian Vollnhals‘

    http://www.taz.de/!69005/

    und dieser ‚yetzt‘ landet jetzt auch auf http://hatr.org :

    http://hatr.org/hate/9xlk8269sny7llndwqzu

    Was ist denn da los? Hauen & Stechen oder Identitätsdiebstahl?

  18. Jetzt fressen sie sich gegenseitig auf, ha ha.

  19. Cool! Jetzt gibt es Kloppe!

    Julia Seeliger auf http://hatr.org :

    Geilo. Hab ich auch schon gesehen. Wir sind alle in einem Monty Python Film gelandet.

    Die muß da landen, weil sie einen souveränen Umgang mit uns Schlümpfen gefordert hat.

    Ihr werdet auch alle bei Hatr landen! Wie könnt Ihr es wagen, mir zu widersprechen und solch homo- und transphilen Dreck von Euch zu geben?

  20. Margret permalink

    Klar doch, maskulistische „Theorien“ sind aber immer voll logisch, und widerspruchsfrei, gell?

    Der Einfachheit halber mein Posting zu einem anderen Beitrag gleich hier nochmal:

    „Ach Gottele Jamsie, du bist schon wieder irgendwie süß. Merkst gar nicht, dass Du dir dauernd selbst widersprichst … Aaaaalso, der Papa soll natürlich keine Elternzeit nehmen. Grund: Das Kind gehört zur Frau/Mama. Aaaaaaaber, natürlich ist es voll gemein (heul), wenn nach der Scheidung die Mama das Sorgerecht bekommt. Voll fies sowas! Jamsie, Du musst dich dann halt schonmal entscheiden: ENTWEDER das Kind gehört zur Mama, dann aber folgerichtig auch nach einer Scheidung ODER beide Elternteile übernehmen einen guten Teil Verantwortung, dann aber bitte auch in einer bestehenden Beziehung. Mal so mal so, zählt nicht.
    Das Pendant sind übrigens die Herren/Maskulisten, die es schaffen, im selben Atemzug zu sagen, ich wünsch mir ne Hausfrau, das ist schließlich die natürliche Aufgabe der Frau, denn die Kinder kriegen einen Riesenschaden, wenn sie in die Fremdbetreuung müssen. Nach einer Scheidung soll die faule Nuss aber gefälligst Vollzeit arbeiten und zwar sofort und die Kinder können’s ja wohl auch mal ein 8 Stunden in der Betreuung aushalten, ist doch kein Grund, dass die dumme F*** nicht arbeitet und ihren armen Ex stattdessen ausnimmt. Ähm was jetzt??? Hausfrau gut oder arbeiten gut? Kinderbetreuung gut oder schlecht?
    Solange eure „Theorien“ noch derart unausgewogen sind, kann euch leider keiner ernst nehmen. So wird’s nix mit dem Maskulismus.“

    Eigentlich braucht man sich, was den Maskulismus betrifft, nur zurücklehnen und abwarten, bis er sich langsam aber sicher selbst dekonstruiert. Find ich super, weil so erspart ihr uns jede Menge Arbeit.

  21. Margret permalink

    Übrigens, ganz nebenbei. Diese Aussage von Sebamax („ONYX du bist ne feige Sau und einfach eine dumme, asoziale Dreckschlampe die lügt wenn sie ihr Maul aufmacht.“) erfüllt den Straftatbestand der Beleidigung gleich in mehrfacher Hinsicht (Sau, dumm, asozial, Dreckschlampe, Maul …). . Dass Du darüber schreibst „Mich stört so etwas nicht, da sie eine sachliche Grundlage hat. Ich finde übrigens seine Aussage durchaus nachvollziehbar“, zeigt doch deutlich, wes Geistes Kind Du bist. Du duldest einen strafrelevanten Inhalt auf deinem Blog nicht nur, nein Du machst ihn dir sogar weitgehend zu eigen („nachvollziehbar“) und behauptest sogar eine „sachliche Grundlage“ der Beleidigung. Glaubst Du ehrlich, Du erweist deiner Sache damit einen Dienst?
    Ich wundere mich bei so einer Haltung dann wirklich, dass Du rumweinst, weil deine Kommentare auf hatr.org erscheinen. A propos hatr.org: Sowohl die Seite wie auch Onyx Blog kenne ich nur durch deine Ergüsse hier. Fein, dass du so eifrig die Werbetrommel rührst.

  22. Hallo Margret,

    danke für dein umfangreiches Feedback. Mir kommen jetzt Bedenken, daß ich einen strafrechtlich relevanten Kommentar auf meinem Logbuch habe.

    Ich werde in mich gehen und eine geistig-moralische Wende einleiten.

    Solche Hinweise können sehr hilfreich sein bei einer Verbesserung meiner Außenwirkung.

    Ich verstehe mich übrigens als Feminist. Bevorteilungen von Frauen sollten abgeschafft werden, damit sie gleichberechtigt sein können.

    Hiernach sehnen sich viele Frauen. Sie stört auch das ständige Behaupten von Benachteiligungen, die gar nicht existieren.

  23. Margret permalink

    Fein, dann ist das ja geklärt. Ich bin natürlich Maskulistin. Denn Männer haben ein Recht auf Kinder, Küche, Wischmopp und natürlich auch auf Seniorenpflege. Außerdem bin ich für eine Klomannquote (Hausmannquote ja sowieso). Über eine Callboyquote sollte man auch unbedingt nachdenken. Diese unglaublichen Diskriminierungen des männlichen Geschlechts MÜSSEN einfach aufhören. Vielleicht möchtest Du dich diesen Forderungen ja anschließen.

    Lebe lang und in Frieden Käptn!

  24. Mich würde erst mal interessieren, ob du als Maskulistin rechts bist.

    Die von dir anvisierten Innovationen hören sich eher feministisch an. Männer haben bereits die Möglichkeit, sich ihren Kindern zu widmen, mit ihnen zu spielen etc., dürfen auch im Haushalt oder der Altenpflege tätig sein.

    Du scheinst hier nicht im Bilde über die Realität zu sein. Hier finden keine Diskriminierungen statt.

    All diese Dinge stehen Männern bereits offen.

    Ich kann dich also beruhigen.

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