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Besinnliches zum Jahreswechsel

Dezember 27, 2011

Entgegen bisherigen Ankündigungen werde ich mich nun doch noch mal mit Mädchenkram beschäftigen. Nach der harschen Kritik auf meinen letzten Artikel fühle ich mich nun verkannt, mißverstanden und ausgestoßen. Ich werde in einer homophilen und homonormativen Gesellschaft ausgegrenzt. Eines Tages wird man mich verstehen und meine Kritiker werden Lügen gestraft.

Zuvor möchte ich mich aber noch einmal Onyx und ihrem Gedankensalat zuwenden. Mein letzter diesbezüglicher Post hatte einigen Staub aufgewirbelt, nicht etwa wegen der Argumente, die ich dort verwandte, sondern weil der landesweit gesuchte Bundestrojaner Sebamax bösartige Worte von sich gab und ich diese nicht löschte. Er bezeichnete Onyx als Dreckschlampe und gab noch andere Weisheiten zu Protokoll. Onyx reagierte daraufhin wiederum mit einem eigenen Blogpost, in dem sie mich unter anderem einen Spinner schalt und allerlei Mutmaßungen über mich und meine Leser anstellte. Ich möchte mal an dieser realexistierenden Seifenoper zeigen, wie Feministinnen drauf sind. Hiermit werde ich zwar nicht viel Neues verraten, der Fall eignet sich aber gut, um ein weiteres Mal in die feministische Vorstellungswelt einzutauchen und aufzuzeigen, wie Feministinnen sich die Realität zurechtbiegen und alles so verdrehen, bis für sie am Schluß das gewünschte Ergebnis herauskommt. Man kann an diesem Fall erneut studieren, in was für einem Sandkasten Feministinnen sich bewegen und wie sie sich wie kleine Kinder alles zurechtphantasieren.

Ich finde, man sollte diese Tatsache ruhig deutlicher herausarbeiten.

In meinem vorletzten Logbucheintrag hatte ich anhand von Beispielen geschildert, wie Onyx auf ihrem Blog mit kritischen Kommentaren umgeht. Onyx ist ja noch eine eher liberale Feministin. Wir wollen hier gar nicht von den etablierten feministischen Blogs reden. Auch Sebamax hatte negative Erfahrungen bei Onyx gemacht und gab seinem Unmut darüber nun Ausdruck. Er bezeichnete Onyx in einwandfreier Orthographie als „feige Sau“ und „asoziale Dreckschlampe“. Dies findet natürlich nicht mein Wohlwollen, da ich Feministinnen nur in gewählten Worten kritisiere wie z.B. „kranke Person“ oder „so eine bescheuerte Feministin wie Antje Schrupp“.

Wir alle sind uns einig, daß Sebamax etwas Böses getan hat. Gleich darauf sprach sich auch Georgi in einem Kommentar kritisch über das Verhalten von Sebamax aus. Es dauerte nicht lange und Leszek brachte seinen Unmut über Sebamaxens Kommentar zum Ausdruck und wagte es, offen das Wort gegen mich zu erheben. Hierauf nahm ich sogleich Stellung und teilte reuig mit, daß Sebamaxens Worte nicht die meinen seien. Außerdem sagte ich noch, daß ich seine Aussagen nachvollziehen kann, da sie eine sachliche Grundlage haben, also nicht völlig aus der Luft gegriffen sind.

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Sebamax

Anführer der Zwickauer Neomasku- und Saubazi-Zelle

Dies alles bekam Onyx mit. In ihrem Artikel bezeichnet sie nun mich und Euch, liebe Leser, als „Gestörte“, die jemanden wie Sebamax beklatschen würden. Das eben geschilderte Verhalten von Georgi und Leszek bedeutet also ein „Beklatschen“ von Sebamaxens Äußerungen. Des weiteren gibt Onyx Folgendes von sich:

Ihr seid so arm und bildet euch in eurem Größenwahn noch ein, dass ihr es mir jetzt so richtig gegeben habt, wenn irgendein Spinner einen Blogbeitrag über mich schreibt und sich in wüsten Spekulationen, Hetze und Häme über mich verliert. Dabei demontiert ihr euch nur selbst und merkt es nicht.

Eigentlich hab ja nur ich es Onyx richtig gegeben. Die anderen hatten mit Onyx eigentlich nichts am Hut. Haben sogar ihre Stimme gegen Sebamax oder meine Kommentarpolitik erhoben. Jedenfalls sind auf Onyxens Beitrag viele Kommentare bei ihr eingegangen. Ein besonders schöner ist folgender:

Dass die auch echt nicht begreifen, dass sie sich auch durch stillschweigendes Hinnehmen solcher Kommentatoren politisch sofort ins Aus schießen, weil sie eventuelle Sympathisanten der Sache komplett verprellen. Maskus habens generell echt nicht so mit der Aussenwirkung. Markige Blut-und-Boden-Rhetorik kommt im Post-Goebbels Zeitalter nunmal nicht an, auch wenn einige Kollegen das prägnant finden. Haben die da keine Leute vom Fach?
Jeder halbwegs intelligente, moderne, geistig gesunde Kerl (oder Frau) verdreht doch die Augen und klickt sofort weg wenn er sowas liest.
Und dann glauben die noch, dass es brillante Analysen sind und großartige Rhetorik.
Himmelarsch! Das tut mir dann schon fast körperlich weh, wenn die sich auch noch für ihren prätentiösen Dünnpfiff gegenseitig auf die Schulter klopfen.

„Ja, ganz toll geschrieben, dat findste bei den Femis nicht, jetzt zeigen wirs denen mal richtig, ich erwarte minütlich, dass sich die FAZ meldet, um mir den Chefredakteursposten anzubieten, oder jemanden, der mir nen Bundestagssitz
anbietet.“

Wenn Doofheit wehtäte….. Grrrrr.

Angela gibt dies von sich und meint damit hoffentlich Sebamax und nicht mich:

Welches Arschloch ist das? Muss man den kennen?

Als ein gewisser Christian entgegnet, daß Sebamaxens Äußerungen nicht repräsentativ seien und es unfair sei, sich auf Leute wie ihn zu fixieren und damit Feminismuskritiker zu denunzieren, können wir folgende Antwort von Onyx lesen:

Wird doch mit Leuten wie Lucia oder Isi genauso gemacht. Oder ist das was gaaanz anderes?

Onyx verdanken wir also die moralische Maxime, daß etwas okay ist, wenn es andere auch tun. Immerhin scheint ihr ein wenig zu dämmern, daß ihre Argumentationsfigur nicht besonders plausibel ist.

Nun zur dramatischen Wende, die eintritt, als ich in meinem Blog auf die Kritik von Leszek antworte, der sich an der Veröffentlichung Sebamaxens Kommentars stört, und Onyx dessen gewahr wird. In meiner Antwort zeige ich ein gewisses Verständnis für Sebamax. In der Diskussion auf ihrem Blog nimmt Onyx bezug darauf und bezeichnet mich als Troll. Da ich Leszek widerspreche, meint Onyx daraus die weitreichende Schlußfolgerung ziehen zu können, daß Argumente bei mir grundsätzlich nicht zählen würden. Ein interessantes Verständnis von Diskurs.

Dann schreibt Onyx folgendes über Leszek und unsere Wahrnehmung:

Damit dürfte er sich seinen Ruf als Pudel endgültig erworben haben. Geht schließlich gar nicht, eine feministische Bloggerin zu verteidigen! Egal um was es geht, alles feministische ist immer und ohne Ausnahme böse!

Eben noch waren die Leser meines Artikels Claqueure, die sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, nun ist einer ein Verteidiger einer Feministin. Und lila Pudel. Eine erstaunliche Wandlung. Vermutlich eine poststrukturalistische Analyse des Vorgefallenen.

Leszek hat Onyx nicht verteidigt, sondern lediglich Anstoß an der Art und Weise genommen, wie Sebamax sich ausdrückte und daß ich dies stehen ließ. Immerhin sehe ich Leszek jetzt laut Onyx als Pudel an. Onyx hat also direkten Einblick in meine Gedankenwelt.

Später fragt sie sich, warum man sich so sehr über feministische Zensur aufrege, wo doch „Maskulisten“ so etwas auch machten und sich auch noch damit brüsteten. Man würde hier mit zweierlei Maß messen. Hier haben wir wieder den moralischen Imperativ onyxscher Prägung, nach dem etwas okay ist, wenn andere es auch tun. Wenn ich also den verlogenen Umgang Onyxens mit kritischen Kommentaren kritisiere, so messe ich mit zweierlei Maß, da es ja auch andere Blogs oder Foren gibt, die so etwas auch tun. Mit diesen Foren habe ich zwar nichts zu tun, ich messe dennoch mit zweierlei Maß. Wieder eine poststrukturalistische Analyse.

Dann lesen wir:

Aber es hat schon was unfreiwillig Komisches, dummes Getrolle und Beleidigungen als „sachliche Grundlage“ zu bezeichnen. Nun gut, wer selbst nur trollt und das sachlich findet, sieht das bei anderen Trollen natürlich genauso. Da ist der Blick über den Tellerrand offenbar nicht möglich, wenn man nur in seiner kleinen Trollwelt lebt. Eigentlich fast bemitleidenswert. Aber nur fast.

Auch hier ist das Wort „Troll“ wieder ein sehr wichtiges. Es wird behauptet, ich würde die Beleidigungen Sebamaxens als sachliche Grundlage bezeichnen, was für sich genommen schon ein bißchen widersprüchlich klingt, für Onyx aber offenbar okay ist. Sebamax selbst drückte sich so aus:

Ich hatte nur darauf hingewiesen, dass das mit dem Faken bzw. Verfälschen auch eine Spezialität von Feministinnen ist, was ich ja schon beweisen konnte.

So etwas ist offenbar bereits die Ansicht eines „Trolls“ – und muß gelöscht werden. Ich kann es nachvollziehen, wenn man seinen Unmut darüber äußert, auch wenn ich andere Worte wählen und mir die Sache nicht so zu Herzen nehmen würde.

So schnell kann also aus der sachlichen Grundlage einer Beleidigung die Beleidigung selbst werden. So verschwindet auf angenehme und poststrukturalistische Weise die sachliche Grundlage der Beleidigung.

Die Kommentatorin Stephi gibt dann noch folgendes von sich:

Nein, dass was Sebamax geschrieben hat, hat weder eine sachliche Grundlage, noch ist es in irgendeiner Weise nachvollziehbar. Aber was will man von Kirk erwarten? Er treibt sich des öfteren im gelben Forum rum, ist doch klar, dass da nichts Anständiges rauskommen kann.

Die „sachliche Grundlage“, von der wir hier reden, ist das sinnentstellende Kürzen von Kommentaren für die Veröffentlichung auf der Denunziationsplattform Hatr.org. Das „Stehlen“ von Kommentaren auf nichtfeministischen Blogs bis hin zur Veröffentlichung von Textpassagen fremder, nicht wohlgefälliger Webseiten. Mir persönlich geht das alles herzlich am Gesäß vorbei, ich finde es sogar unterhaltsam. Auf diese Tatsachen hinzuweisen, wie Bundestrojaner Sebamax dies getan hat, ist offenbar nicht erwünscht.

Von Stephi erfahren wir, daß ich mich des öfteren im gelben Forum herumtreibe. Gemeint ist damit „Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land?“. Wer also etwas Anständiges von sich geben möchte, sollte sich dort nicht herumtreiben. Eine Mitgliedschaft in diesem nach meiner Registrierung als linksextrem und spartakistisch einzustufenden Forum ist also schlecht für die eigene geistige Verfassung.

Bei diesen Passagen aus dem Blogeintrag von Onyx möchte ich es einmal bewenden lassen. Sicherlich ist all dies nichts Neues für Menschen, die sich mit Feminismus und Gender-Ideologie auseinandersetzen. Ich habe ja schon öfter auf die paranoiden und virtuellen Argumentationsmuster hingewiesen. Dieses Kindergartenniveau kann man auch in voller Ausprägung bei Christian und seinen feministischen Groupies bewundern.

Diese bewegen sich quasi in einem autistisch-solipsistischen Paralleluniversum, wo man sich freischwebend alle Konstellationen und Zusammenhänge so herbeiphantasiert und -suggeriert, wie es das eigene Lügen- und Abwehrsystem benötigt. Alles Unpassende wird ausgeblendet und entstellt. Deshalb habe ich mich auch schon seit längerem aus den Diskussionen dort zurückgezogen. Es macht wenig Spaß, mit Leuten zu diskutieren, die sich konsequent dummstellen.

Daß Sebamax von anderen Leuten offen kritisiert wird, interessiert nicht. Sein Kommentar wird angeblich „stillschweigend hingenommen“. Und da es keine kritikfähigen und ernstzunehmenden „Maskulisten“ geben darf, betrachten wir Leszek nun als „lila Pudel“, der es wagt, eine Feministin „zu verteidigen“. Ein ähnliches Theater kann man übrigens auch in bezug auf WGVDL beobachten. Man verweist auf herablassende Einzelmeinungen über Frauen in diesem Forum und unterschlägt, daß in derselben Diskussion genau solche Meinungen umfassend kritisiert werden. Das Forum ist dann „frauenfeindlich“.

Mag ja sein. Alle trefflichen Argumente in diesem „frauenfeindlichen“ Forum werden hoffentlich trotzdem noch zur Kenntnis genommen.

Ich wollte einfach nur mal zeigen, wie schnell sich unter Anwendung feministischer Erkenntnistheorie Kritiker von Sebamax in Claqueure verwandeln, wie der sachliche Hintergrund seiner Beleidigung geflissentlich ausgeblendet wird und wie aus uns kritikunfähige Gestörte und Spinner werden, die Argumenten nicht zugänglich sind.

Vielleicht sollte man diese spezielle Methode feministischer Erkenntnistheorie als Morbus Kemper patentieren lassen. Da es allerdings immer weniger Diktaturen auf Erden gibt, wird dieses Patent vermutlich nicht mehr viel nachgefragt.

PS: Lieber Sebamax, ein neues Jahr bricht an. Zeit, gute Vorsätze zu formulieren und umzusetzen. Genug der Verbalinjurien gegen erkenntnistheoretisch überlegene Feministinnen. Konzentriere Deine Energien lieber woanders, z.B. auf diesen Aufsatz, den ich schon mal an anderer Stelle empfohlen hatte und der meiner Meinung nach sehr lesenswert ist.

2 Kommentare
  1. Ich werde in einer homophilen und homonormativen Gesellschaft ausgegrenzt.

    Na, Du übertreibst. Die Gesellschaft besteht doch nicht nur aus Feministinnen.

    Eine Mitgliedschaft in diesem nach meiner Registrierung als linksextrem und spartakistisch einzustufenden Forum [WVGDL] ist also schlecht für die eigene geistige Verfassung.

    Hä? Wie sagtest Du: linksextrem und spartakistisch?

    Nimm Dir das alles nicht zu sehr zu Herzen! Das ist sowieso nur eine irre Freakshow. Guten Rutsch!

  2. Hä? Wie sagtest Du: linksextrem und spartakistisch?

    Ich veräppel damit nur unsern lieben Kemper. Diese Verleumdungsvokabeln dienen doch nur der Denunziation. Um sich dann auf dieser Basis nicht mit legitimen und ernsthaften Argumenten auseinandersetzen zu müssen, sei dieses Forum auch noch so rechts. Dann wird es bestimmt auch ein paar linke in diesem Forum geben. Soll er sich doch auf die stürzen.

    Das alles ist so lächerlich, daß man sich echt fragen muß, was für Vollidioten an unseren Universitäten abhängen.

    Ich weiß übrigens noch nicht mal, was spartakistisch ist.

    Erklär du das mal. Du bist doch in der Materie.

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