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Wikipedia – die freie Enzyklika

März 25, 2012

Im Moment schreibe ich an einem Text mit dem Namen „Gender-Ideologie – eine Kurzeinführung“ für meine Internetseite zur Gender-Ideologie. Dazu wollte ich noch in Erfahrung bringen, ob Anne Fausto-Sterling tatsächlich Biologin ist, wie ich es vermutete. Eigentlich müßten Gender-Forscher ja alles Mögliche sein, nur nicht Biologen.

Von Leuten wie Heinz-Jürgen Voß sind regelmäßig die hirnrissigsten Dinge in Sachen Biologie zu erfahren, daß man sich eigentlich nicht vorstellen kann, daß diese Leute sogar Biologie studiert haben. Im Gegensatz zu unsereins.

Ein studierter Biologe versteht nicht, daß es evolutionär betrachtet nicht mehr als zwei Geschlechter geben kann, denn die Fortpflanzung wird beim Menschen nun mal durch Mann und Frau gewährleistet. Das Wort Geschlecht bezeichnet also die beiden „Fortpflanzungssubjekte“. Man faßt sich wirklich an den Kopf, wenn man die Ausführungen dieser Menschen studiert, die offiziell als Wissenschaftler gelten und an Universitäten beschäftigt sind. Wie pflanzen sich denn die anderen „Geschlechter“ fort? Haben manche Biologen Schwierigkeiten zu verstehen, wie das läuft mit der Arterhaltung? Und wie sollen Menschen sich fortpflanzen, wenn das Mann- und Frausein nicht genetisch abgesichert ist? Unsere Geschlechtlichkeit also nicht konstitutiv und biologisch vorhanden ist?

Was antwortet uns ein Herr Voß auf solche Fragen?

Na dis mit dem Geschlechtsbegriff, dis kann man doch nich nur so einfach auf die Fortpflanzung münzen. Dis geht doch nich. Dann wär ja meine Doktorarbeit blöd. Dis geht nich.

Außerdem finden dis die Medien so toll und fortschrittlich, was ich schreiben tu. Dis is doch toll und besser wie dis von gestern mit traditionellen und veralteten Auffassungen. Dis is engwohg.

Also noch einmal zur Vergegenwärtigung: Heinz-Jürgen Voß ist studierter Biologe. Und Anne-Fausto Sterling, die Aufsätze mit Titeln wie „The Five Sexes: Why male and female are not enough“ geschrieben hat, ist auch Biologin, wie ich bei Wikipedia in Erfahrung bringen konnte.

Genau das wollte ich für meinen Text, den ich auch bald veröffentlichen werde, wissen. Man will ja nichts Falsches schreiben.

Für Leute wie Fausto-Sterling und Heinz-Jürgen Voß habe ich mir den Begriff „Geschlechtsrelativismus“ ausgedacht. Dies ist die heute herrschende Ideologie, die quasi die Umkehrung des früheren und zu recht kritisierten Geschlechtsabsolutismus ist, in dem die Freiheit der Geschlechter durch normative Vorstellungen hinsichtlich einer totalen Ungleichheit eingeschränkt wurde. Jetzt probieren wir’s eben mal mit der totalen Gleichheit. Weil wir nämlich genau wissen, wie dis läuft, wenn die Geschlechter von normativen Einengungen befreit sind.

Die Gender-Ideologie hat eigentlich doch noch ihr Gutes. So können normale Menschen auf einfache Weise lernen, wie kritisch man dem Wissenschaftsapparat Universität gegenüberstehen sollte und wieviel Pseudowissen dort produziert wird – zumindest in den Geisteswissenschaften. Vieles dort funktioniert eher als Diskursmode. Viele Leute unterstützen einen Diskurs und kleiden die Realität in tolle modische Begriffe.

Jetzt weiß ich also, daß Anne-Fausto Sterling Biologin ist und der Meinung, daß es fünf Geschlechter gebe. Habe ich bereits erwähnt, daß Anne-Fausto Sterling homosexuell ist?

Warum erfindet man nicht noch ein Geschlecht für Lego-Männchen oder für weibliche Star-Wars-Fans? Ich will auch mein Geschlecht haben. Dann ergibt der Begriff „Geschlecht“ zwar keinen Sinn mehr. Dafür können sich Lego-Männchen und weibliche Star-Wars-Fans endlich besser fühlen. Der Status „Geschlecht“ hat schon irgendwie was Cooles.

Ich habe eigentlich nicht viel Ahnung von Wikipedia und kannte wenig Hintergründe. Bis ich auf wgvdl und Andreas Kemper stieß und lernte, daß manch ein Zeitgenosse Wikipedia für seine Zwecke mißbraucht. Kemper versucht nicht nur Artikel zu löschen und zu manipulieren, sondern löscht sogar Einträge aus den Diskussionsthreads, in denen man sich über Inhalte verständigt und Kritik üben kann.

Selbst diese Einträge, die der normale Wikipedia-Nutzer nicht zu Gesicht bekommt, sind Kemper ein Dorn im Auge. Nirgendwo soll Kritik oder eine andere Sichtweise der Dinge zu lesen sein, die Kempers Weltbild widersprechen. Wikipedia scheint tatsächlich eine Spielwiese für vornehmlich linke Gesinnungstäter zu sein.

Aufgrund dieser und anderer Dinge interessiere ich mich immer mehr für die Diskussionsseiten der jeweiligen Artikel, erst recht, wenn es um Gender-Themen geht. Deshalb habe ich gleich mal neugierig auf den Diskussions-Thread zu Anne-Fausto Sterling geklickt und dort folgende Passage gefunden, die darauf bezug nimmt, daß im Artikel Fausto-Sterlings lesbische Partnerschaft erwähnt wird.

Was hat Ihre Ehe hier zu suchen?!

… es ist mir unverständlich, warum die Privatssphäre jeder anderen propfessoralen Person gewahrt wird (da gibt es doch ständig Diskussionen, die immer dazu führen Eheleute und Kinder nicht zu nennen), diese Homo-Ehe hier aber angeführt wird, was soll das??

Eine Antwort darauf konnte ich mir nicht verkneifen und habe mich sogleich bei Wikipedia registrieren lassen:

Nun war ich neugierig, wie darauf gegebenenfalls reagiert werden würde. Noch am selben Tag wurde mein Diskussionsbeitrag von einem gewissen David Ludwig gelöscht und durch Ausführungen von ihm ersetzt.

Der User bezeichnet meine Äußerungen als „homophoben Unsinn“. Das war’s. Was daran homophob sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich weise ja lediglich darauf hin, daß viele Gender-Forscher homo- oder transsexuell sind. Ist doch ein merkwürdiger Zufall. Und daß diese Forscher sich mit den Ursachen und Bedingungen genau dieser Homo- und Transsexualität beschäftigen. Mehr tue ich nicht.
Sollte doch Erwähnung finden, wenn Wissenschatler einen gewissen Objektivitäts- und Neutralitätsanspruch haben.

Unter anderen Umständen wäre ich wohl konterrevolutionär, Ungläubiger oder Volksschädling.

So was lass ich natürlich nicht auf mir sitzen. Einen Tag später habe ich meinen Kommentar noch einmal eingefügt, mit einem kleinen Zusatz. In der Hoffnung, Herr Ludwig möge die Berechtigung meines Beitrages verstehen.

Irgendwie mißfiel das dem Wahrheitsbeauftragten, der vermutlich auch den Fausto-Sterling-Artikel verfaßt hat. Meine Ausführungen mußten erneut sofort gelöscht werden. Warum bloß? Ist Herr Ludwig vielleicht schwul?

Vorgestern habe ich es dann noch mal probiert. Diesmal unter einer eigenen Überschrift und mit einem Hinweis, daß mein Eintrag bereits zweimal gelöscht wurde.

Bis jetzt steht mein Eintrag noch da. Mal sehen, wie lange noch.

Wikipedia – die freie Enzyklika.

6 Kommentare
  1. Omti permalink

    Ich weiß jetzt auch nicht, in wie weit man das als verschiedene Geschlechter konstruieren kann. Fakt ist, es gibt Varianzen im sozialen Geschlecht, die dazu führen das das soziale Verhalten des Menschen nicht mit der Norm des Geschlechts übereinstimmt.
    Ich habe einen Test für Transsexualität gesehen, der da 5 verschiedene Ergebnisse hatte – er war für Mann zu Frau Transsexuelle.
    Extrem männlich (wahrscheinlich einfach nur crossdresser)
    effiminierter Mann
    Gender androgyn
    vermutlich Transsexuell (weiblich)
    klassische Transsexuelle (extrem weiblich)
    http://transsexual.org/data2.html

    Man könnte natürlich hingehen und die zwischenschritte jeweils als eigenes Geschlecht deklarieren, aber wie du schon gesagt hast, ist das irgendwo bullshit.
    Typ 1 und 2 wären als Mann voll funktionsfähig, Typ 3 hätte wahrscheinlich seine schweren Probleme mit der männlichen Geschlechtsrolle, die weibliche wäre aber auch nicht besser, und der Rest ist einfach Transsexuell, bzw. muss man noch mal gucken.
    Der einzige Fall, der da wirklich interessant wäre bezüglich eines dritten Geschlechts wäre der Mittelfall, also jemand bei dem die Geschlechtsanpassung fehlgeschlagen ist, keine stattgefunden hat, oder beide parallel gelaufen sind. Letzten Endes hat diese Person in dem binären Geschlechtssystem natürlich die Arschkarte gezogen und ein sicherlich berechtigtes Interesse seine eigene Position anerkannt zu sehen.
    Es wäre sicherlich interessant mal genauer zu erforschen, wie und in wie weit das soziale Geschlecht in Menschen vom biologischen abweicht und woran das liegt. Bei Transsexuellen liegt es in der Regel an biologischen Faktoren, während es aber auch Fälle gibt, bei denen Missbrauch (in der Kindheit oder auch später) dazu führte. (Diese tendieren allerdings dazu ihre Geschlechtsumwandlung hinterher zu bereuen)

    Das Problem ist die ganze Debatte ist Ideologisch zu sehr aufgeladen, so dass alle Forschung sofort politisiert wird. Ich denke es kann allen Betroffenen nur helfen, wenn die Ursachen, Ausprägungen und Folgen gut erforscht sind, so dass auch politische Entscheidungen getroffen werden können, die den Betroffenen helfen ohne mehr Kollektivschaden zu hinterlassen als gutes zu tun.

    Ich denke dein Hinweis auf die homosexualität hat da eine gewisse Berechtigung. Man müsste allerdings dann bei anderen auch auf ihre Hetero oder Asexualität hinweisen😀 Das schließt ja nicht aus, dass sie als gute Forscher auch neutrale Forschung betreiben könnten, es warnt nur den Leser die Rosa Brille abzusetzen und den Kram selber noch mal zu überprüfen.
    Das Deutsche Wikipedia ist leider ideologisch und von Blockwärtern versifft, so dass viele Leute schon gar nicht mehr mittmachen.

  2. Ich weiß jetzt auch nicht, in wie weit man das als verschiedene Geschlechter konstruieren kann. Fakt ist, es gibt Varianzen im sozialen Geschlecht, die dazu führen das das soziale Verhalten des Menschen nicht mit der Norm des Geschlechts übereinstimmt.

    Es gibt kein soziales Geschlecht. Gleichwohl eine soziale Dimension unseres Menschseins. Das Geschlecht ist einzig biologischer Natur. Auch die geschlechtsbedingten psychischen Ausprägungen.

    Das Problem ist, daß man im heutigen Irrsinn unsere soziale Variabilität zwanghaft mit der Kategorie Geschlecht in Verbingung bringt. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis man das endlich auf die Reihe kriegt.

    Der Begriff Geschlecht macht nur als biologischer Sinn. Alles andere ist Nonsens. Nur sind wir halt nicht nur Geschlecht. Diese Kategorie meint einzig bestimmte körperliche Besonderheiten und psychische Gewichtungen. Das war’s. Die sind fundamental. In jedem Mann und jeder Frau.

    Das war’s dann aber auch schon. Wir sind glücklicherweise auch noch Menschen und nicht nur Geschlechter.

    Ich weiß, es ist absurd. Vielleicht dauert es auch noch hundert Jahre. Das ist einfach ein begriffliches Differenzierungsniveau, das astronomisch ist. Die Leute sind so bekloppt – ich meine jetzt normale Akademiker, die nicht genderverseucht sind. Keiner ist in der Lage, das auf den Begriff zu bringen.

    Und es würde auch kaum jemand verstehen, wenn man das jetzt in einem Seminar mal erklärt. Unser geistiges Niveau ist echt lächerlich.

    PS: Zum dritten Geschlecht. Dat jibbet auch nich. Es gibt halt nur zwei Geschlechter und Intersexuelle, wie auch immer sie auf die Welt kommen, sind halt Mischformen der zwei Geschlechter.

  3. Omti permalink

    Kirk, im Grunde streitest du dich doch nur um die Definition von Geschlecht. Was du sozialiale Variabilität nennst, nennt der Gender Forscher eben Gender. Ui, die Welt geht unter, ihr habt zwei verschiedene Begriffe für das selbe Phänomen.
    Wenn du dich wirklich darüber aufregen willst, dann kannst du dich auch gleich darüber aufregen, dass der Stromfluss im eletkrischen Leiter entgegen dem elektronen Fluss läuft.

    Dir steht es frei das Phänomen als soziale Varianz der Geschlechter zu bezeichnen, während jemand anderes eben als Gender bezeichnet, oder soziales Geschlecht. Die „soziale Varianz“ führt ganz klar zu sozialen und persönlichen Problem und sollte also auch untersucht werden dürfen.

    Ich würde mal vermuten, dass sich irgendwann mal jemand an einer Universität gedacht hat, dass man das Phänomen besser erklären kann, indem man ein neues soziales Geschlecht deklariert. Dann sind die Menschen, die sich nicht wie die Mehrheit konform deren Geschlechtsnorm verhalten eben keine Freaks die man am besten in die Psychatrie verbannt, auch wenn sie sonst keine Probleme haben, sondern schlicht Menschen die ein anderes soziales Geschlecht haben und somit von „Natur“ aus nicht mit ihren biologischen Geschlechtsnormen übereinstimmen.

    Es ist also schlicht weg eine Definitionssache und die Aufregung imho viel heiße Luft um nichts.

  4. Das Geschlecht kann nicht sozial sein, da es entweder den einen oder den anderen Teil an der menschlichen Fortpflanzung bezeichnet.

    Gender-Theoretiker transferieren das Moment der sozialen Varianz auf die Ebene der Geschlechtlichkeit, weil sie dort ihren Kampf gegen Ungerechtigkeit und für eine bessere Welt inszenieren.

    Man kann alles definieren, wie man will, nur sollten die Definitionen auch plausibel sein.

    Wenn Gender-Forscher das Geschlecht als sozial ansehen, gäbe es keine substantielle Männlichkeit und Weiblichkeit mehr. Ich erwarte von dir, daß du dich jetzt im Frühling in einen Mann verliebst. Alles möglich, weil das Geschlecht sozial ist.

    Ich habe immer recht. Niemand widerspricht mir hier auf meinem Blog!

    (Das Gender-Firlefanz ist einfach ein Witz. Glaub’s mir. Der Begriff der Geschlechtlichkeit wird unzulässig aufgebläht, obwohl sie nur einen Teil unseres Menschseins bezeichnet.)

    PS: Deshalb ist man übrigens immer noch wesensartig ein Mann, egal wie unkonform man sich verhalten oder sein mag. Diese Geschlechtlichkeit ist nicht wegzudenken. Daher kann das Geschlechtliche nur biologischer Natur sein. Gender-Theoretiker müssen noch kapieren, daß uns trotzdem alle Freiheiten offenstehen.

    Ich brauche kein soziales Geschlecht, um untypisches männliches und weibliches Verhalten erklären zu können – und erst recht nicht, um Leuten irgendetwas zu erleichtern. Dafür ist Wissenschaft nicht da. Da sind wir schon beim Problem des Gender-Firlefanzes.

    Das ist doch das Beklemmende und Kranke, das du gerade an der Uni spüren kannst. Da hängen Wissenschaftler rum, die keine Wissenschaft betreiben, sondern die Welt verbessern wollen.

    Wie gesagt: Das wird noch 100 Jahre dauern, bis man das auf die Reihe kriegt. Es ist ein Popanz, ein Witz.

    Guck dir mal den Text auf meiner Internetseite an:„Warum ist unsere Geschlechtlichkeit ausschließlich biologisch bedingt?“

  5. buddy permalink

    omti, genau das ist doch das problem: 2 begriffe, nahezu synonym verwendet, die tatsächlich zwei völlig verschiedene sachverhalte bezeichnen. das geschlecht ist eben nicht das gleiche wie gender. geschlechter, und zwar derer 2, haben z.b. auch pflanzen. gender haben pflanzen nicht. gender ist dem geschlecht komplett nachrangig. es ist nämlich nichts zum anziehen und keine verhaltensweise. eine frau ist keine frau, weil sie ein kleid trägt, sondern sie trägt ein kleid, weil sie eine frau ist. würde sie einen blaumann und gummistiefel tragen, wäre sie auch eine frau. sie kann sich verhalten oder kleiden etc., wie sie will. sie wird immer eine frau bleiben. für männer gilt das gleiche. was immer ein mann tut, wird er nie eine frau werden. sofern wir mann und frau anhand des geschlechtes, also der fortpflanzungsbiologie definieren. definieren wir sie allerdings nach ihrer kleidung und ihrem verhalten, also dem gender, dann wäre ja schon eine kurzhaarige frau in hosen schon halb ein mann. wenn sie sich umzieht und eine perrücke aufsetzt, ist sie wieder eine frau. das ist unsinn.

    würde man die begriffe geschlecht und gender korrekt verwenden, stünde eine menge unfug gar nicht zur debatte. erschwerend kommt hinzu, dass im englischen geschlecht = sex ist. auch das verstehen viele nicht, da man unter sex im deutschen im weiteren sinne sexuelle handlungen / geschlechtsverkehr versteht. wenn nun die rede von sex ist, wo es eigentlich um das geschecht geht, wirds endgültig wirr. dann werden trans-, inter- und homosexuelle vergesellschaftet als opposition zu heterosexualität.

  6. Omti

    Dir steht es frei das Phänomen als soziale Varianz der Geschlechter zu bezeichnen, während jemand anderes eben als Gender bezeichnet, oder soziales Geschlecht.

    Ich nenne es eben nicht soziale Varianz der Geschlechter, sondern soziale Varianz des Menschen, des konkreten Individuums. Geschlechtlichkeit ist nicht sozial veränderbar.

    Du sprichst mit deinem Kommentar indirekt genau das Problem an. Die Verwirrung bzgl. des Geschlechtsbegriffs. Es ist unmöglich, meine Differenzierung jemandem an der Universität oder sonstwo zu erklären. Die soziale Varianz wird so selbstverständlich mit dem Geschlechtsbegriff gekoppelt, daß es fast schon wehtut. Das sind ja Akademiker. Die ham nen Doktortitel oder mehr.

    Sind nicht in der Lage, einmal wirklich unabhängig und diskurskritisch über den Geschlechtsbegriff zu reflektieren. Also ob da vielleicht was nicht stimmt.

    Man kann nur zu dieser Erkenntnis kommen, wenn man in der Lage ist, es auszuhalten, kein guter Mensch zu sein und vollkommen einem Diskurs zu widersprechen und sich somit in einer Außenseiterposition wiederzufinden.

    Zu dieser kritischen Distanz sind die wenigsten fähig.

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