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Antje und die Freiheit: Der Ton macht die Musik

April 28, 2012

Kristina Schröders neues Buch macht in feministischen Kreisen die Runde. Spiegel-Autorin Claudia Voigt findet erst einmal ganz schlimm, daß unsere Familienministerin zwischen Frauenbewegung und Feminismus unterscheidet. Das geht nun wirklich nicht. Die sind doch untrennbar miteinander verwoben.

Hier also noch mal eine kleine Nachhilfe für Frau Voigt: Irgendwie muß man das Engagement für legitime Rechte von Frauen von offenem oder verschwurbeltem Männerhaß unterscheiden können. Letzteres bezeichnen heutzutage viele Menschen als Feminismus. Kristina Schröder ist also nicht allein.

Man kann diese Phänomene auch Pumuckl und Teletubbie nennen. Auch mit diesen Begriffen wäre eine Unterscheidung von destruktiver Ideologie und konstruktivem Engagement möglich. So etwas nennt man sprachliche Konvention. Das kann man auch selbst bestimmen und anderen erläutern. Kristina Schröder macht also das, was einer emanzipierten Frau ansteht. Sie definiert für sich Männerhaß, Rollendiktat und totalitäre Anmaßung auf der einen Seite und legitimes Eintreten für Frauenrechte auf der anderen.

Da Frau Voigt es offenbar noch nicht begriffen hat, hier noch mal eine Illustration des Männerhasses seitens Feministinnen:

    Obwohl häusliche Gewalt nachweislich etwa gleich ausgeprägt ist, denunzieren Feministinnen ohne Skrupel Männer und stellen sie als alleinige Gewalttäter dar.
    Gleiches geschieht bezüglich sexueller Gewalt. Frau Voigt hat sich vermutlich noch nicht die Frage gestellt, wo all die männlichen Pädophilen, Vergewaltiger und Kindesmißbraucher herkommen. Daß diese Männer möglicherweise als Kinder von ihren Müttern bzw. von Frauen sexuell mißbraucht wurden, kann bestimmt nicht die Ursache für sexuelle Gewalt von Männern sein. Vermutlich ist es das Patriarchat, das Männer dazu verführt.
    Wieso denunzieren Feministinnen eigentlich zwanghaft Männer und unsere Gesellschaft mit der Behauptung, Frauen würden für gleichwertige Arbeit 23% weniger verdienen als Männer, obwohl bereits die Statistik klar ausweist, daß der Verdienstunterschied real nur 6-8% beträgt?

Was halten Feministinnen von Männern, wenn sie diese zwanghaft diffamieren und als Täter oder Profiteure eines vermeintlichen Patriarchats darstellen? Der reale Verdienstunterschied vermindert sich noch einmal, wenn weiche Faktoren wie Überstunden, Karriereambitionen und Gehaltsverhandlung hinzugenommen werden.

Frau Voigt kann sich selbst einmal die Frage beantworten, wie pervers ein Mensch sein muß, der sich jedes Jahr am sogenannten „Equal Pay Day“ ans Brandenburger Tor stellt und bei bestem Gewissen Männer beschuldigt, sie würden für die „gleiche Arbeit“ 23% mehr verdienen.

Was ist der Feminismus für eine Bewegung, wenn eine ihrer Vertreterinnen ein Manifest zur Vernichtung der Männer schreibt und sich zahlreiche prominente und weniger prominente Feministinnen postitiv dazu bekennen?

Hiermit möchte ich Frau Voigt nahelegen, daß man über ein gehöriges Maß an Verdrängungskunst verfügen muß, um Feminismus positiv beurteilen zu können. Claudia Voigt weiß vermutlich auch nichts von feministischer Debattenkultur im Internet. Offenbar scheint sie auch noch nichts von Mutter-Erde-Feministinnen und 1984-gedünktem Sprachfaschismus gehört zu haben.

Auch Antje Schrupp und diverse feministische Blogs reagierten auf Kristina Schröders Buch. Antje Schrupp hat folgende Meinung zum Buch:

Nicht einmal die ganzen Verrisse, die gestern schon über das Buch die Runde machten, haben mich also davon abgehalten, erwartungsvoll einen Blick hinein zu werfen.

Was ich dort vorfand, war allerdings ein solch plattester, billigster Antifeminismus, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte.

Antje Schrupps zentrale These ist nun, daß sich Antifeminismus vor allem durch die Art des Diskurses auszeichnet, durch Sprachstil und Rhetorik:

Meine These, die ich in Leipzig zur Diskussion stellen möchte, ist, dass Antifeminismus sich nicht anhand des Inhalts einer Position identifizieren lässt, sondern in erster Linie anhand des Duktus, des Gestus, der Abwertung und des Lächerlichmachens des Gegenübers. Genau dieser Punkt ist es, an dem es sich entscheidet, ob eine Diskussion, eine Auseinandersetzung möglich und sinnvoll ist oder nicht.

Diese Meinung teile ich natürlich. Antifeminismus ist etwas total Schlimmes, weil sich dessen Vertreter über etwas lustig machen und sich abwertend ausdrücken. Das tue ich ja hier auch auf meinem Logbuch. Ich mache mich lustig über dumme Feministinnen, über Gender-Trottel und spare auch nicht mit despektierlichen Formulierungen. Woher kommt dies bloß? Möchte ich keinen konstruktiven Dialog?

Auch auf WGVDL machen wir uns immer wieder lustig über Feministen- und Pudelpack. Manifold tut dies. Arne Hoffmann tut dies. Ja selbst MANNdat-Leute tun dies mit ihrem satirischen Rückblick auf feministische Unsäglichkeiten in ihrem Rundbrief.

Was ist mit diesen Menschen los?

Woher kommt das bloß? Ist das etwa Antifeminismus?

Ja, es scheint tatsächlich Antifeminismus zu sein.

Vor langer Zeit hatte ich einmal auf historische Forschungen verwiesen, die nachweisen konnten, daß es auch Antifaschismus gab. Dessen Vertreter machten sich hemmungslos über dümmliche Faschisten lustig. So sind sehr verächtliche Zitate von Thomas Mann, Kurt Tucholsky, Max Liebermann und vielen anderen Intellektuellen überliefert.

Was ist nur in diese Menschen gefahren?

Wie kommt das bloß? Warum wollten diese Leute sich nicht an einem sachlichen Diskurs beteiligen, sondern ätzten gegen Nationalsozialisten? Selbst ein Hindenburg sagte einmal folgendes:

Dieser Mann als Kanzler? Ich werde ihn zum Postminister ernennen und er kann Briefmarken mit meinem Kopf darauf anlecken.

Ich kann Antje Schrupp deshalb nur unterstützen in ihrer These und wünsche ihr viel Erfolg bei Ihrem Vortrag in Leipzig, der sicherlich gnadenlos offenlegen wird, daß Antifeministen nicht mit Feministen reden wollen und sie verachten.

Das ist Antifeminismus. Dadurch zeichnet der sich aus. Die wollen einfach nicht reden.

Genau. Muß man mal gesagt haben. Die machen sich einfach lustig und verachten uns. Kann ja wohl nicht angehen. Die Leute sollen ruhig wissen, was Antifeminismus ist.

Der zeichnet sich nicht durch bestimmte Positionen aus, sondern dadurch, daß man abwertet, ätzt und polemisiert.

Unverbesserliche Antifeministen sollten sich einmal folgende Zitate von Feministinnen zu Schröders Buch zu Herzen nehmen, um wieder diskursmäßig auf geordnete Bahnen zu kommen:

Mädchenmannschaft

Kotztüten und andere Ekelfälle – die Blogschau

Kotztüte Kristina Schröder hat ein Buch geschrieben, wie wir leider zur Kenntnis nehmen mussten. Recht und Geschlecht hat es gelesen, rezensiert und Pressestimmen eingefangen.

Mädchenmannschaft

Wie geht’s weiter mit #nichtmeineministerin?

Kommentare bei Antje Schrupp

Da werden sich antifeministische Männer mal wieder diebisch freuen, beweist für sie doch die Tatsache, dass sowas von einer Frau kommt, dass alle Feministinnen Unrecht haben müssen. Ähnlich wie bei Eva Hermanns geistigem Dünnschiss damals.

jung, hübsch,gebildet,gutes haus,berufspolitikerin, keine geldsorgen,kennt das leben nicht das “püppchen” schröder, da will sie doch nicht mehr etwas von den frauen wissen, denen sie das alles zu verdanken hat.

Kotzendes Einhorn

Die Achse des Blöden – Kristina Schröder gegen den Feminismus

Mädchenmannschaft

Und ein letztes Mal Schröder: Wer das Buch (mit guten Nerven) lesen möchte, kann es so wie dieTilde machen: Eine kauft das Buch und gibt es dann mit an den Rand gekritzelten Anmerkungen immer an andere weiter – so können es viele lesen, aber gekauft werden muss es nur einmal.

Kommentar bei der Mädchenmannschaft

Widerlich ist auch dieser Beitrag “Eckpfeiler einer linken Männerpolitik” von Arne Hoffmann beim Spiegelfechter, wobei sich Jens Berger auch nicht scheut, diesen noch als Tipp des Tages bei den Nachdenkseiten (vom 20.4.2012 – wie passend) unterzubringen. Nun beschleicht mich die Frage, ob auch die SPD-Opis, Müller und Albrecht, selbst Antifeministen sind oder nur naiv genug, Berger mit der Redaktion zu betreuen?

Kommentare bei Kotzendes Einhorn

“Die Achse des Blöden” trifft es wirklich gut. Die Frau ist eine Schande, vor allem in der Politik. Privat kann sie diese Scheiße gerne propagieren aber von ihrem Lobbyjob, ich meine Politikerjob sollte sie zurücktreten.

Außerdem scheint sie eine Nazisympathisantin zu sein, hat ihre Doktorarbeit von anderen schreiben lassen usw…. schöne neue Welt😀

*Alle Angaben wie immer ohne Gewähr. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Kommunalpolitiker!

Ach guck, die Familienbarbie hat mal wieder was schreiben lassen, diesmal ein Buch! Prächtig ist es geworden, und so schön bunt! Leider steht nicht viel drin (und schon gar nix Vernünftiges), aber das kennen wir ja. Bloß der Titel, hmm… nicht gut. Zu dem Titelbild paßte viel besser «Ministerin Trotzköpfchen».

Noch einmal Antje Schrupps Erkenntnis zum „Antifeminismus“:

Meine These, die ich in Leipzig zur Diskussion stellen möchte, ist, dass Antifeminismus sich nicht anhand des Inhalts einer Position identifizieren lässt, sondern in erster Linie anhand des Duktus, des Gestus, der Abwertung und des Lächerlichmachens des Gegenübers. Genau dieser Punkt ist es, an dem es sich entscheidet, ob eine Diskussion, eine Auseinandersetzung möglich und sinnvoll ist oder nicht.

Die deutsche Geschichte liefert leider keine guten Vorbilder für eine sachliche und respektvolle Diskussion. Man bedenke nur, wie sich Regimekritiker gegenüber dem Faschismus geäußert haben.

Schade, daß es nun zu spät ist, um Tucholsky, Willy Brandt und Max Liebermann noch einmal zu mehr Respekt und Gesprächsbereitschaft gegenüber den Nazis aufzufordern.

Glücklicherweise haben wir Männer heute die Gelegenheit, fair und respektvoll mit Feministinnen zu sprechen. Menschen wie Antje Schrupp, Luise F. Pusch oder Alice Schwarzer haben ihre Diskursfähigkeit unter Beweis gestellt. Auch die Mädchenmannschaft zeigt sich sehr diskussionsbereit. Das Verhalten der Antifeministen ist daher nur schwer nachvollziehbar.

Es wird nicht mehr lange dauern und Feministinnen werden anerkennen,

    daß es keine ungerechte Lohndifferenz gibt
    daß körperliche und sexuelle Gewalt in ähnlichem Maß auch von Frauen ausgeht
    daß über die Sozialversicherung eine massive finanzielle Umverteilung von Männern zu Frauen stattfindet
    daß die Technik zur Lösung des Klimaproblems von Männern erfunden wurde
    daß Männer häufig Opfer von Falschbeschuldigungen durch Frauen werden
    daß Mitglieder von Parteien überwiegend männlich sind
    daß Jungen in Schulen benachteiligt werden.

    Daß Männer auch Menschen sind.

“Was not tut, ist eher eine elektronische Penisfessel, die Frauen vor Männern und Männer vor sich selber schützt.”

Nicht mehr lange und uns Männern wird Gerechtigkeit widerfahren. Deshalb sollten wir jetzt dezidiert den fairen Dialog mit Feministinnen suchen.

„Gewalt ist das konstituierende Element von Männlichkeit“

PS: Dieser Text war wohl „antifeministisch“.

17 Kommentare
  1. Dieser Text war vielleicht „antifeministisch“, dennoch sehr gut, wie ich finde🙂

  2. Calamus permalink

    Nun, immerhin meinst Du Dich über den Begriff des Femfaschismus aufregen zu müssen?
    Warum eigentlich? Der fasst die Dinge doch „schön“ zusammen?
    (Schön, ja, aber keine schönen Dinge!)
    Was hast Du gegen dieses Wort?

  3. @ Terminatus

    Danke für das Lob. Es hat auch Spaß gemacht, ihn zu verfassen. Frau Schrupp ist ja Dr. der Politologie. Es ist eigentlich kaum faßbar, wie dumm diese Frau ist. Diese völlig sinnfreien Konstruktionen über Antifeminismus und dergleichen. Es gibt halt gute Gründe dafür, Feministinnen aus dem Weg zu gehen und auch despektierlich über sie zu reden.

    Denn zuallererst verweigern sie sich jedem Diskurs, jeder Revision und Selbstkritik.

    Wenn man dann noch an die Kommentarpolitik auf deren Blogs, an eine gewisse Denunziationsplattform, an all die Lügen und Selbstgerechtigkeit denkt.

    Und dann mokiert sich Frau Schrupp über den Tonfall mancher Antifeministen und verkauft dies als relevante Entdeckung. Das ist schon Monty-Python-mäßig.

    Wie gesagt diese Frau ist promovierte Politikwissenschaftlerin.

    @ Calamus

    Na ja, als satirisch-ironischer Begriff ist es okay. Aber man sollte solche Begriffe vor allem aus pragmatischen Gründen nicht benutzen. Mit solchen Begriffen können Normal-Menschen wenig anfangen. Und viele begreifen auch nicht den letztlich faschistoiden Charakter des Feminismus.

    Es gab schon mal mit Clochard auf seinem Blog eine Diskussion darüber.

    Der Begriff Faschismus ist einfach nicht zielführend, weil man dabei sehr viel drastischere Assoziationen hat.

  4. Danke für das Lob. Es hat auch Spaß gemacht, ihn zu verfassen. Frau Schrupp ist ja Dr. der Politologie. Es ist eigentlich kaum faßbar, wie dumm diese Frau ist. Diese völlig sinnfreien Konstruktionen über Antifeminismus und dergleichen. Es gibt halt gute Gründe dafür, Feministinnen aus dem Weg zu gehen und auch despektierlich über sie zu reden.

    Wenn Du Dich in Bezug auf die „Dummheit“ nicht mal täuscht.
    Intellektuelle Unredlichkeit, gepaart mit einem gehörigen Maß Ignoranz und Skrupellosigkeit zahlt sich erfahrungsgemäß in der heutigen Medienlandschaft sehr gut aus.
    Bzw. reicht ein gehöriges Maß an Selbstdarstellung und nicht allzu hässlich auszusehen, um ordentlich Reibach zu generieren, siehe die Jule – wurde auch gerne als Nervensäge mit schlichtem Gemüt abgetan. Im Nachhinein muss man sagen, hat sie, zumindest aus finanzieller Perspektive gesehen, alles richtig gemacht.

    Dagegen werden weibliche intellektuellen Kapazitäten, wie Joanna_Rutkowska und viele andere kompetente und in ihrem Bereich verdienstvolle Frauen, kaum jemanden ein Begriff sein.
    Nicht gerade emanzipatorisches Frauenbild, was der Feminismus erzeugt. Die ertragreichste Frauenrolle im Feminismus ist anscheinend doch immer noch die als dekorative Medienhure.
    Kompetenz und Wertschöpfung lohnen sich eben nicht. Wozu soll eine Frau also diesen Weg gehen, wenn sie mit Selbstpropagierung viel einfacher weitaus mehr erreichen kann?

  5. Bombe 20 permalink

    Captain,

    ein Aspekt dieser Entdeckung ist noch nicht ausreichend gewürdigt: Der technisch-wissenschaftliche. Möglicherweise besitzt sie sogar eine konkrete wirtschaftliche Relevanz.

    Wenn Feministinnen tatsächlich signifikante Mengen Antifeminismus enthalten, ohne daß es zu einer unkontrollierten explosiven Reaktion (abseits von PMS) kommt, dann müssen Feministinnen offenbar eine Art natürliches Eindämmungsfeld enthalten. Eine Erforschung dieses Phänomens könnte einen massiven Entwicklungssprung auf diesem Gebiet bringen.

    Aber es ist ja offenbar noch sensationeller: Feministinnen scheinen ja sogar auf Basis dieses Antifeminismus zu funktionieren. Möglicherweise könnte man also eine Feministin durch Einfügen(*) eines Dilithiumkristalls in einen funktionsfähigen Warpreaktor verwandeln! Das wäre die Lösung für alle globalen Energieprobleme: Keine Kraftwerke mehr, keine Windräder oder Solarzellen, nur ein paar strategisch verteilte feministische Warpreaktoren (fWR), die zudem zum Betrieb keinerlei Rohstoffe benötigen außer etwas Nahrung und gelegentlich einem Buch von Andrea Dworkin oder Catharine MacKinnon. Man könnte sogar die entstehenden toxischen Abfälle (feministische antifeministische Äußerungen, im Volksmund „Feminismusmüll“) recyclen, indem man alle Reaktoren an die Kommentarfunktion der Mädchenmannschaft anschließt – dann würde der Abfall des einen Reaktors als Brennstoff für mehrere andere dienen, und die Bücher könnten als Reserve für Netzausfälle vorgehalten werden. Allerdings sollte dieses Brennstoffnetz von anderen Kommunikationsnetzen streng getrennt und die fWR nach dem Stand der Technik abgeschirmt werden, um die Wiederholung einer unkontrollierten feministisch-politischen Kettenreaktion zu verhindern, wie wir sie momentan erleben.

    Bei allen Vorteilen dieser regenerativen feministischen Warpenergie und selbst bei Beachtung aller Sicherheitsvorschriften sehe ich allerdings ein mögliches Problem mit der Akzeptanz in der Bevölkerung: Viele der potentiellen Reaktoren haben optisch Ähnlichkeit mit abgebrannten Kernbrennstäben.

    Dennoch ein Thema, das der dringenden Erforschung am Daystrom-Institut bedarf.

    Ex femis, scientia:
    Bombe 20

    (*) Ich habe nicht Einstecken geschrieben!

  6. @ Bombe 20

    Ich kann solchen Betrachtungen viel abgewinnen. Es wäre echt mal an der Zeit ein antifeministisches „Traumschiff Surprise“ zu drehen mittels crowdfunding wie bei „Iron sky“.

    Deine Warp-Reaktor-Phantasien wären schon einmal eine gute Vision für solch einen Film. Antje Schrupp wäre dann so etwas wie Commander Data, also wissenschaftlicher Offizier. Die jungen Dinger von der Mädchenherrschaft rebellieren gegen Captain Schwarzer und Männer kämen nur als mit Penisfesseln gezähmte „Devotionalien“ vor. Das reimt sich auch noch auf Alien.

    Da könnte man richtig tolle Sachen machen. Man könnte sich auch feministische Borg ausdenken, die alles assimilieren wollen.

    Schade, daß wir in einer etwas anderen Welt leben und erst einmal das Nazi-Regime dran ist mit solch einer Verwertung.

    So weit ist der Gedanke aber nicht zu einer Trash-Version des realexistierenden Feminismus.

    @ Gedankenwerk

    Viele Feministinnen sind ja häßlich, und Antje Schrupp taugt wohl nicht für eine Medienhure. Die ist einfach nur dumm.

    Das Entscheidende ist ja bei Frau Schrupp, daß sie im Gestus des Intellektuellen und der Reflexion größten Schwachsinn von sich gibt. Ähnlich wie Judith Butler oder Heinz-Jürgen Voß. Es gibt ja einen feministischen Schlag, der sich sehr intellektuell gebärdet und ein paar abstrakte Begriffe kann.

    Vielleicht sollte man diese Spezies als Intellekt-Faker oder -Poser bezeichnen.

    Daran zeigt sich auch das Lustige in unserer Gesellschaft, daß viele Leute sich von solch einer Aura blenden lassen, ganz allgemein, und nicht die Möglichkeit „inkludieren“, daß das, was gesagt wird, völliger Schwachsinn sein könnte.

    Damit man mich richtig versteht: Ich sehe das Intellektuelle keineswegs als Maß aller Dinge und bin nicht der Meinung, daß man gleich großartig rumphilosophieren können muß.

    Aber wenn man was mit dem Verstand macht, sollte es doch halbwegs sinnvoll sein. Erst recht, wenn man promoviert oder habilitiert ist.

    Wikipedia-Artikel zu Iron Sky

  7. @ James T. Kirk

    Viele Feministinnen sind ja häßlich, und Antje Schrupp taugt wohl nicht für eine Medienhure.

    Medienhuren geht es ja hauptsächlich um das Erhaschen von Aufmerksamkeit. Da ist eine bemerkenswerte Hässlichkeit (ob physisch oder charakterlich oder beides) ein genauso auszeichnendes Merkmal, ja sogar noch förderlicheres, als bemerkenswerte Erlesenheit, die so oder so seltener vorkommt.

    Die ist einfach nur dumm.

    Du unterschätzt die Macht der Dummheit. Man kann beim Umgang mit halbwegs intelligenten Menschen fasst immer noch ein Patt rausholen, bei einem dummen kann man nur verlieren.
    Selbst ein absolut unwohlwollender Gegner, wenn er nur ein bisschen Verstand hat, wird andern nicht mehr schaden, als es ihm selbst nutzt.
    Es heißt ja nicht umsonst, mit der Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens. Allerdings funktioniert diese Strategie bei Frauen besonders gut.

    Das Entscheidende ist ja bei Frau Schrupp, daß sie im Gestus des Intellektuellen und der Reflexion größten Schwachsinn von sich gibt. Ähnlich wie Judith Butler oder Heinz-Jürgen Voß. Es gibt ja einen feministischen Schlag, der sich sehr intellektuell gebärdet und ein paar abstrakte Begriffe kann.
    Vielleicht sollte man diese Spezies als Intellekt-Faker oder -Poser bezeichnen.

    Pseudointellektuelle haben einfach ihren Reiz und deswegen immer ihr Auskommen. Es kommt nur darauf an, sich auf die gängigen Machtverhältnisse auszurichten. Und darin macht der feministischen Bewegung niemand etwas vor.

    Daran zeigt sich auch das Lustige in unserer Gesellschaft, daß viele Leute sich von solch einer Aura blenden lassen, ganz allgemein, und nicht die Möglichkeit “inkludieren”, daß das, was gesagt ist völliger Schwachsinn sein könnte.

    Schopi hatte es so formuliert: „Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.“
    Dazu halt der permanente mediale Hintergrundapplaus / Feminismus Hype, im Grunde ist egal, was sie sagen. Hauptsache laut.

    Damit man mich richtig versteht: Ich sehe das Intellektuelle keineswegs als Maß aller Dinge und bin nicht der Meinung, daß man gleich großartig rumphilosophieren können muß.
    Aber wenn man was mit dem Verstand macht, sollte es doch halbwegs sinnvoll sein. Erst recht, wenn man promoviert oder habilitiert ist.

    Es ist halt der von jeglicher Lebensrealität abgetrennte Intellektualismus, der sich zudem gut auszahlt. Das macht den Unterschied aus, zwischen Intellektuellen und intelligenten Menschen.

  8. Bombe 20 permalink

    Kirk, meinst Du ungefähr so:


    Es sind schwere Zeiten für die Vereinte Femination der Planeten (VFP). Zwar haben sich die gefährlichen Klingomen nach der Kriegserklärung durch die Femination vor 40 Jahren praktisch kampflos ergeben, doch langsam scheint es dort Unzufriedenheit zu geben. Auch die RomPUAner, die vordergründig alles zu tun scheinen, um der Bevölkerung der Femination zu gefallen, stehen unter Verdacht, im Hintergrund ihre eigenen Ziele zu verfolgen.
    Die momentan größte Bedrohung für die Femination stellt aber eine bisher kleine Gruppe von Rebellen dar, die der Philosophie der Femination offen gegenübertritt: Der Maskquis. Bisher hatte er eher durch kleinere Partisanenangriffe auf Sternen- und Spiegelforen auf sich aufmerksam gemacht, doch es besteht die Befürchtung, daß er durch Sympathisanten vor allem aus dem Lager der Klingomen, aber auch der RomPUAner, an Schlagkraft gewinnen könnte; selbst Überläufer aus der Femination wurden schon gemeldet. Die Veränderungen, von denen der Nachrichtendienst der Femination auf den Planeten Medora und Chroma berichtet, lassen schlimmstes erwarten.

    Gerade erst ist die USS Emmaprise, das Flaggschiff der Sternenvlotte, unter dem Kommando ihrer langjährigen Kapiteuse Alice Schwarzer von einer Aufklärungsmission zum Maskquis zurückgekehrt und hat ihren 15-seitigen Bericht vorgelegt, als sie schon mit einem neuen, wichtigen Auftrag betraut wird: Die GM nähern sich dem Raum der Femination. Vor Urzeiten als EU von den Menschen geschaffen, um ihnen zu dienen, haben die GM eine Kollektivintelligenz entwickelt und rebelliert. Nun breiten sie sich unkontrolliert im bekannten Raum aus.
    Bisher schienen sie nur für die für die Klingomen eine Bedrohung darzustellen (vor allem, da sie sich darauf beriefen, die legitimen Nachfolger der Femination zu sein und so Gegenwehr erfolgreich verhinderten), doch Kapiteuse Schwarzer war eine der ersten, die erkannte, daß die GM auch der Femination gefährlich werden konnten. Nachdem nämlich das Kraftwerk, das bisher ihren FrauenMediaMond mit Energie versorgt hatte, in Kontakt mit den GM gekommen war, drohte es plötzlich mit Abschaltung. Nur eine Intervention des jüngsten Mitglieds der Obersten Raumbehörde konnte Schwarzers Stützpunkt im letzten Moment retten.

    Doch auch an Bord der USS Emmaprise gärt es: Die Mädchenmannschaft des Schiffes stand bereits kurz vor der Meuterei, als Schwarzer, die als Veteranin der Klingomen’schen Kriege schon längst zur Admiröse befördert werden sollte, die neue Kapiteuse Ortgies kurzerhand aus einer Luftschleuse werfen lies und wieder selbst das Kommando übernahm. (Ortgies rief mit ihrem letzten Atem noch, sie habe ihre Pillen nicht genommen, aber was sie damit meinte, verstand niemand so recht.) Wenn sich die Sicherheitsabteilung des Schiffes, bestehend aus leicht ersetzbaren Devotionalien in einer Uniform aus rosa Hemden und lila Lockenfrisuren, der Meuterei anschließen sollte, wäre Schwarzer verloren.

    Und die liefert gerade einen neuen Grund: Ihre Befehle ignorierend hat sie einen Abfangkurs auf den kligomen’schen Kreuzer IKS Ka’chel’mann setzen lassen. Dieser hatte zuvor nur knapp einem Angriff eigener Schiffe entkommen können, nachdem das von der VFP kontrollierte klingomen’sche Unterkommando ihm vorgeworfen hatte, ohne Erlaubnis an ein Schiff der Sternenvlotte angedockt zu haben. Nun befürchtet die Kapiteuse, die IKS Ka’chel’mann könnte zum Maskquis überlaufen wollen. Um sie zu stoppen, hat sie an der Emmaprise extra eine Massenverbildungwaffe aus der Produktion des gefürchteten Darth Springer, einst Erzfeind der Femination, montieren lassen.

    Doch da melden die Sensorinnen die schnelle Annäherung der GM. Schwarzer ist beunruhigt. Nur wenig ist bisher über die Absichten der GM bekannt. Vor einigen Jahren war die IKS Zastrow bei einer Erstkontaktmission beinahe zerstört worden. (Schwarzer vermutet allerdings, deren Kapitän sei schon damals ein Sympathisant des Maskquis gewesen und habe daher die GM unnötig provoziert.) Und der VFP-Nachrichtendienst hatte Übertragungen abgefangen, nachdem ein naivradialer Flügel des Maskquis ein Shuttle namens Theunert geschickt hatte, um Verhandlungen mit den GM aufzunehmen. Der Kontakt sei abgebrochen und kurz darauf sei ein GM, der sich selbst 6 aus 49 nannte und dem Kommandanten der Theunert erschreckend ähnlich sah, auf den Bildschirmen erschienen und habe die Forderung gestellt, der Maskquis solle sich sofort ergeben.
    Dabei war Schwarzer selbst bereits in Verdacht geraten, mit den GM zu kooperieren, als sie in ihren Logbüchern die Mission der USS Reimer, die von den GM angegriffen worden war, selbst nach deren Zerstörung noch als Erfolg gelobt hatte.

    Da reißen die Kommunikationsoffizierinnen(*) ihre Kapiteuse aus ihren Gedanken: „Die GM rufen uns!“ Alice zieht ihre Uniform glatt und befiehlt: „Auf die SchirmIn!“
    Die furchterregende Fratze der GM-Queen Vulviane Reding erscheint, und ein Chor von eintönigen Stimmen ist zu hören:
    Wir sind Gender. Die Existenz, wie Sie sie kennen, ist beendet. Wir werden Ihre biologischen und sozialen Geschlechtlichkeiten auslöschen. Widerstand ist zwecklos. Sie werden gemainstreamt werden.

    Wird die USS Emmaprise die Femination rechtzeitig warnen können? Ist die Sternenvlotte stark genug, um die GM zurückzuschlagen oder wird die entscheidende Schlacht unter Führung des Maskquis stattfinden? Oder wird der Dekonstruktionsstrahl, die verheerende Waffe der GM, wirklich alle Geschlechtlichkeit auslöschen und so die Menschheit zerstören?
    Demnächst in Ihrem Kino…

    (*) Da alle Feminationisstinnen hervorragend kommunizieren können, ist jedes Besatzungsmitglied auch Kommunikationsoffizierin.

    Ich glaube, Feiertage sind schlecht für mein Gehirn…

    @Gedankenwerk:
    Du unterschätzt die Macht der Dummheit.

    Wo ich gerade eh eine SciFi-Überdosis habe: “The very powerful and the very stupid have one thing in common. Instead of altering their views to fit the facts, they alter the facts to fit their views…which can be very uncomfortable if you happen to be one of the facts that needs altering.” (The Doctor)

    Was passiert, wenn die sehr Dummen auch noch sehr viel Macht bekommen, erleben wir gerade: Die Geschlechter sind veränderbar und müssen deshalb verändert werden…

    Bombe 20

  9. @Bomb 20

    Das Zitat trifft es gut.

    Andererseits haben es die Menschheitsdesigner, Soziologen, Umerzieher usw. auch nicht einfach. Der Job könnte sicher so schön sein, wenn die Menschen nur mal mitspielen wollten und nicht so beharrlich an ihrer Individualität hingen.

    Diese Einstellung alleine, wäre ja schon schlimm genug. Aber im Grunde wollen sie gar nicht wirklich, was sie anstreben.

    Oder wir sind die Doofies, da wir das Spiel nicht als solches erkennen und die feministischen Medienergüsse ernster nehmen, als ihre Autor_innen selbst.

    Top-Down-Democracy:

  10. Irgendwie tut die Einbettung von Bildern nich…

  11. Hallo Gedankenwerk,

    von dir sind jetzt zwei Kommentare im Spam gelandet.

    Das mit den Bildern weiß ich auch nicht so richtig. Ich selbst kann das leicht machen, weil ich hier der Imperator bin. Aber bei anderen Blogs im Kommentar habe ich das noch nicht probiert. Ich meine, das müßte mit img Bildlink /img gehen, oder? (Ich hab jetzt die eckigen Klammern rausgenommen, weil die tags in der Darstellung nicht angezeigt wurden.)

    Bei Christian machen das manche ja mal. Bei mir hat es auch schon einer gemacht. Das muß ich mir einfach mal angucken.

    PS: Du hast recht mit den Medienhuren. Hauptsache, die sind irgendwie außergewöhnlich, egal wie. Dann sind sie gut für’s Fernsehen.

    Du unterschätzt die Macht der Dummheit. Man kann beim Umgang mit halbwegs intelligenten Menschen fasst immer noch ein Patt rausholen, bei einem dummen kann man nur verlieren.
    Selbst ein absolut unwohlwollender Gegner, wenn er nur ein bisschen Verstand hat, wird andern nicht mehr schaden, als es ihm selbst nutzt.
    Es heißt ja nicht umsonst, mit der Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens. Allerdings funktioniert diese Strategie bei Frauen besonders gut.

    Oder wir sind die Doofies, da wir das Spiel nicht als solches erkennen und die feministischen Medienergüsse ernster nehmen, als ihre Autor_innen selbst.

    Das ist sowieso so ein Grundproblem, das ich mich auch manchmal frage.

    Im Moment sieht es doch wirklich so aus, als ob dieser ganze Müll quasi schon stinkt und halb verrottet.

    Man fragt sich ja auch, warum man so ein Blog macht. Im Grunde will ich damit auch nichts erreichen. Es macht halt ein bißchen Spaß, ist kreativ. Und man freut sich natürlich, wenn man ein paar Gedanken weiterreicht.

    Aber ich denke, dieser ganze Müll wird sowieso aussterben. Das liegt in der Natur solcher Systeme. Auch die katholische Kirche stirbt in ihrer Perversität aus. Die Leute bleiben aber religiös.

    Diese ganzen Lügensysteme sind einfach nicht lebensfähig. Widersprechen der menschlichen Natur. Auch der Kommunismus, wenn wir schon mal dabei sind – und der Neoliberalismus.

    Das ist beruhigend. Ich gehöre keineswegs zu den Weltuntergangsfetischisten. Die positiven Entwicklungen sind nun wirklich nicht zu übersehen, schon seit vielen Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten, wenn man die frühere allgemeine Emanzipation miteinbezieht.

    Die meisten Leute fixieren sich halt auf negative punktuelle Zwischenmomente, die langfristig keine Rolle spielen.

    Ich bin der Meinung, daß sich alles von ganz alleine zum Guten entwickelt. Deshalb sollte man sich auch bei der Beschäftigung mit dem Feminismus nicht die Zähne ausbeißen.

  12. Bombe 20 permalink

    gedankenwerk,

    Aber im Grunde wollen sie gar nicht wirklich, was sie anstreben.

    Was bringt Dich zu dem Schluß? Ich fände es unheimlich erleichternd, wenn es so wäre, denn dann käme ja irgendwann der Moment, in dem wenigstens einen von ihnen mal die Erkenntnis ereilte. Aber ich sehe nur Feminismus, den in seinem Lauf weder Ochs noch Esel aufhalten…

    Oder wir sind die Doofies, da wir das Spiel nicht als solches erkennen und die feministischen Medienergüsse ernster nehmen, als ihre Autor_innen selbst.

    Ich bin ja seit langem der Meinung, daß man keine Satire auf den Feminismus machen kann, weil auch die abstruseste Forderung, die irgendein gesundes Gehirn zu ersinnen in der Lage ist, schon mal von einer Feministin in vollem Ernst aufgestellt wurde. (Und trotzdem muß ich mich immer wieder fremdschämen, wenn mal wieder ein Mitmaskulist auf eine dieser Fakeseiten wie Frauen-Quote oder FEMizin hereingefallen ist…)
    Nur leider kann ich über diese Realsatire trotzdem nicht lachen, weil diese Forderungen zu oft ihren Niederschlag in echten, rechtswirksamen Gesetzen finden.

    Daß viele gerade dieser Mädchenfeministinnen á la Rönnicke oft einfach mal drauflosschreiben, was sie denken, ohne selbst zu wissen, ob sie es ernst meinen, geschweige denn, die Konsequenzen überlegt zu haben, glaube ich gern. Ich kann meine Forderung nach einem Girls’Year beim Militär ja auch ausführlich begründen, auf Wunsch sogar auf Patriarchatskritisch-Feministisch, ohne sie auch nur im Entferntesten ernst zu meinen.
    Aber (kein SciFi, egal): With great power comes great responsibility. s.o. Paßt unheimlich schlecht zu Dummheit.

    Ich war ja auch mal der Meinung, es sei unnütz, sich mit den Absonderungen des Internetfeminismus zu beschäftigen. Aber die Betreiberin von Anarchie und Rechtschreibschwäche organisiert „Seminare“ für Minderjährige, Julia Schramm macht Politik bei den Piraten und wer weiß, wer und was sonst noch alles. Das ist real und das ist gefährlich.
    Und ich hoffe bei Gott, das war jetzt übertrieben.

    Bombe 20

  13. Ich glaube, du verkennst das Solide der menschlichen Natur, die Sehnsucht nach Wahrheit und Athentizität. Diese Dinge werden immer siegen. Und man muß doch auch die Relationen sehen. Du als Individuum kannst dich problemlos diesem Müll entziehen und kannst auch deine Kinder schützen, indem du sie in ihren authentischen Gefühlen bestärkst. (Ich stelle mir da gerade so eine Situation vor, daß so eine Gender-Frau im Kindergarten so ein Seminar abhält oder eine Kindergärtnerin feministisch angehaucht ist.)

    Also ich sehe im Grunde genommen keine Basis für diese Lügen in der Gesellschaft. Und auch diese Funzen ermatten ja mit der Zeit auch mal. Ich finde es zwar richtig, daß es professionelle Leute gibt wie MANNdat oder Arne Hoffmann, die aktiv sind und aufklären, aber ich sehe das insgesamt entspannt.

    Ich bin ja seit langem der Meinung, daß man keine Satire auf den Feminismus machen kann, weil auch die abstruseste Forderung, die irgendein gesundes Gehirn zu ersinnen in der Lage ist, schon mal von einer Feministin in vollem Ernst aufgestellt wurde. (Und trotzdem muß ich mich immer wieder fremdschämen, wenn mal wieder ein Mitmaskulist auf eine dieser Fakeseiten wie Frauen-Quote oder FEMizin hereingefallen ist…)
    Nur leider kann ich über diese Realsatire trotzdem nicht lachen, weil diese Forderungen zu oft ihren Niederschlag in echten, rechtswirksamen Gesetzen finden.

    Ich bin übrigens auch auf Frauenquote reingefallen. Bei mir hat es ungefähr zwei Minuten gedauert bei einem Text über Atomkraftwerke, der echt gut war. Kompliment an Hobgoblin oder besser Wolfgang Gogolin. Also ich hab’s rechtzeitig geschnallt, aber ich mußte mich auch mal so fremdschämen, als ich so eine Überreaktion auf eine offensichtliche Satire gesehen habe.

    Man muß wohl die Mitte finden zwischen berechtigter und auch produktiver Belustigung und sachlicher Kritik. Ich denke, beides gehört zusammen.

  14. @James T. Kirk

    Man fragt sich ja auch, warum man so ein Blog macht. Im Grunde will ich damit auch nichts erreichen. Es macht halt ein bißchen Spaß, ist kreativ. Und man freut sich natürlich, wenn man ein paar Gedanken weiterreicht.

    Ich finde es wichtig, dass es auch paar solche Blogs gibt. Das nimmt irgendwie die negative Spannung aus der Sache. Und wenn man Frau R. vom „Gesellschaftsbetriebssystem“ faseln hört, bekommt man es mit der Angst zu tun.

    Aber ich denke, dieser ganze Müll wird sowieso aussterben. Das liegt in der Natur solcher Systeme. Auch die katholische Kirche stirbt in ihrer Perversität aus. Die Leute bleiben aber religiös.

    In unserem (aller) Interesse hoffe ich, dass Du recht hast.

    @Bombe 20

    Aber im Grunde wollen sie gar nicht wirklich, was sie anstreben.
    Was bringt Dich zu dem Schluß? Ich fände es unheimlich erleichternd, wenn es so wäre, denn dann käme ja irgendwann der Moment, in dem wenigstens einen von ihnen mal die Erkenntnis ereilte. Aber ich sehe nur Feminismus, den in seinem Lauf weder Ochs noch Esel aufhalten…

    Naja, im Grunde sind die meisten doch die totalen Spießerexistenzen. Die beschreiben sich teilweise selbst als „Yuppies“ und dann schön verheiratet mit zwei Kindern im „Bio-Kindergarten“, ein Job, der darin besteht, vornehmlich seinen (jeglicher Objektivität entrückten) Gedanken nachzuhängen. Wenn man sich da noch von einem Patriarchat unterdrückt sieht, muss irgendwas nicht ganz fit sein. Das durchschnittliche Femileben, bei Lichte betrachtet, könnte genauso gut unbehelligt im erzkonservativsten Kaff der 60er spielen. Was haben die denn für Probleme? Selbst die Lanzsch hat doch bezüglich lesbischen Beziehungslebens und Partnerfindung anscheinend weniger Schwierigkeiten gehabt, als der durchschnittliche Kerl. Und damit der Rest der Gesellschaft sich nicht zu wohl fühlt, macht man eben mal ein kleines Macker Massaker oder verspritzt seinen Hass anderweitig. Wohlstandsdegeneration auf die Spitze getrieben. Die labern halt viel, wenn der Tag lang ist, ein bisschen Aktionismus hier, ein bisschen Gemecker da, dann gehen sie schlafen und anderntags ist der Dummkopf wieder frei für neue Schandtaten.

    Ich war ja auch mal der Meinung, es sei unnütz, sich mit den Absonderungen des Internetfeminismus zu beschäftigen. Aber die Betreiberin von Anarchie und Rechtschreibschwäche organisiert “Seminare” für Minderjährige, Julia Schramm macht Politik bei den Piraten und wer weiß, wer und was sonst noch alles. Das ist real und das ist gefährlich.

    Man kriegt ein dickeres Fell, mglw. ist dies das Gute. Ich weiß nicht, inwieweit sich das auf das reale Leben überträgt, aber es ist schon ein Training. Ich meine, gegen diesen Mist wäre nichts einzuwenden, wenn sie einen ordentlichen Disclaimer auf ihre Seiten setzen würden und gut wäre.
    Es hat niemand was dagegen, wenn sie sich zum kollektiven Tee-Kränzchen zusammensetzen und dann vom Leder ziehen, nur die Anmaßung, wie mit andern Leuten umgegangen wird, ist schwer erträglich.
    Wenn alle Leute so wären, gäbe es nur noch Mord und Totschlag.
    Vor einer Weile bin ich bspw. von einem Schwulen angebaggert worden, da habe ich auch zum Spaß gedacht, „Mache ich jetzt einen auf die Lanzsch oder die Lucy und ätze den so richtig an, dass er sich nie wieder traut, irgendwen anzusprechen.“ Nee, mache ich natürlich nicht. Ob einem etwas unpassend vorkommt oder nicht, gibt einem kein Recht andere mies zu behandeln oder das auch noch als coole Message zu verbreiten, nur weil man jemand nicht nachvollziehen kann.
    Und die Schramm & Co., naja, jetzt hat sie ihre Kohle und macht vielleicht erstmal ein paar Jahre Urlaub (hftl. irgendwo, wo es keinen Internetanschluss gibt).

    @James T. Kirk

    Ich glaube, du verkennst das Solide der menschlichen Natur, die Sehnsucht nach Wahrheit und Athentizität. Diese Dinge werden immer siegen.

    Hab da so meine Zweifel. Lebenszeit ist schließlich begrenzt.
    Und wie ich oben schon andeutete, fahren Leute manchmal besser, wenn sie die Wahrheit manchmal ignorieren. Es kann ganz schön üble Konsequenzen haben, nicht rechtzeitig zu merken, wann man sich besser „gläubig“ stellt.

    Und man muß doch auch die Relationen sehen. Du als Individuum kannst dich problemlos diesem Müll entziehen und kannst auch deine Kinder schützen, indem du sie in ihren authentischen Gefühlen bestärkst. (Ich stelle mir da gerade so eine Situation vor, daß so eine Gender-Frau im Kindergarten so ein Seminar abhält oder eine Kindergärtnerin feministisch angehaucht ist.)

    Da braucht man schon einen sehr starken Charakter. Alleine geht es vielleicht noch, aber wenn man Kinder hat, und in die ganzen Chosen involviert ist („Ambitionierte“ Femi-Lehrerinnen / Schule usw.), ist es, glaube ich, sehr schwer, ohne Magengeschwür zu altern. Und wenn man sich mit Erzieherinnen / Lehrern anlegt, dann kriegen die Kinder erst recht auf den Deckel.

  15. Ezra permalink

    Erstaunlich wie wichtig ihr überalterte Emanzen nehmt. Pusch, Schwarzer & Co. sind längst irrelevant. Für Männer und Frauen. Wer sein Leben nach denen richtet, ist ein bisschen arg gagga.

  16. Willst du daß ich dich zu femihatr sende? Ich fühle mich arg marginalisiert von dir.

    Wir Männer entdecken halt unsere weibliche Seite und leiden arg unter diesen Funzen.

    Es geht ja nicht um diese Funzen. Ich kann auch ganz gut mit Feminismus leben. Es ist aber ein bißchen merkwürdig, wenn unsere Gesellschaft diese Leute toleriert und protegiert. Es geht um diese gesellschaftliche Qualität, in der wir leben. Das würde ich auch schreiben, wenn’s um Wildschweine oder Juden geht.

    Es gibt sicherlich ein paar Leute in unseren Kreisen, die dramatisieren und ein bißchen paranoid sind. Das ist aber nur der Rand. Also Ezra, brich nicht den Stab über uns, sondern probier mal zum Spaß aus, Männer zu verteidigen und dezidiert für sie Stellung zu beziehen.

    Und guck mal auf femihatr. Da sind auch jüngere Damen, die der Welt etwas mitzuteilen haben.

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