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Dumpfbacken jetzt auch in Cannes

Mai 13, 2012

Drei weibliche Regisseurinnen protestieren, daß beim diesjährigen Filmfestival von Cannes kein einziger der 22 Wettbewerbsbeiträge von einer Frau ist.

Ich protestiere, daß die größten Hits von Donna Summer von Männern geschrieben wurden.

Ich protestiere, daß der größte Hit von Sinnead O’Connor von einem Mann geschrieben wurde.

Ich protestiere, daß viele Hits von Whitney Houston von Männern geschrieben wurden.

Ich protestiere, daß der größte Hit von Aretha Franklin von einem Mann geschrieben wurde.

Ich protestiere, daß ein weiterer großer Hit von Aretha Franklin zumindest von einem Mann mitverfaßt wurde.

Ich protestiere, daß die meisten Hits von Diana Ross und den Supremes von Männern geschrieben wurden.

Hierzu eine kurze Passage darüber, wie Frauen noch vor 30 Jahren diskriminiert wurden:

„Chain Reaction“ ist ein Lied von Diana Ross aus dem Jahr 1985, das von den Bee Gees geschrieben und produziert wurde. Ursprünglich war der Song nicht für Diana Ross gedacht, doch nachdem sie ein Demo des Songs hörte, bestand sie darauf, ihn zu singen. Die Bee Gees ihrerseits werden im Backgroundchor des Songs vermutet.

Ich protestiere, daß Mick Jagger seiner damaligen Muse Marianne Faithfull ihr schönstes Lied auf den Leib geschrieben hat. Und Keith Richards hat ihm dabei auch noch geholfen.

Ich protestiere, daß die genialsten Maler und Comiczeichner Männer waren.

Ich protestiere, daß Männer mehr schöpferisches Potential im künstlerischen Bereich haben als Frauen.

Ich protestiere, daß dem Mann bei der menschlichen Fortpflanzung der schöpferische Part zukommt. Während die Frau empfängt und bewahrt.

Ich protestiere, daß sich diese Symbolik auch in unserem männlichen und weiblichen Wesen widerspiegelt.

Die drei Festivallküren von Cannes schreiben unter Nennung der Vornamen der 22 männlichen Regisseure:

„Das Festival von Cannes 2012 erlaubt es Wes, Jacques, Leos, David, Lee, Andrew, Matteo, Michael, John, Hong, Im, Abbas, Jen, Sergei, Cristian, Yousry, Jeff, Alain, Carlos, Walter, Ulrich, Thomas, ein weiteres Mal zu zeigen, dass Männer bei Frauen Tiefe zu schätzen wissen – allerdings nur bei ihrem Dekolleté.“

Ich erlaube es mir zu sagen, daß Frauen einfach nur Scheiße im Hirn haben und deshalb nicht qualifiziert sind für so ein Festival.

Dann sagen die drei Tittenträgerinnen noch:

„Ganz im Bewusstsein der eigenen herausgehobenen Stellung haben Sie jegliches weibliche Bestreben, in diesen wohlbehüteten Bereich vorzustoßen, unterbunden.“

Da sieht man mal wieder, daß Frauen Scheiße im Hirn haben. Denn 1993 gewann die Neuseeländerin Jane Campion mit ihrem Film „Das Piano“ die Goldene Palme. Also nix da mit unterbunden.

In Berlin und Venedig dagegen haben weibliche Filmfunzen schon viel besser abgeschneidet. Die beiden anderen A-Festivalle kommen jeweils auf viermal so viele Filmfunzen.

Da die weiblichen Hegemonnen schon die Deutungshoheit über alles haben, kann sich der Leiter des Festivals nur noch herauspudeln aus dieser Bredouille, indem er sagt, Frauen müsse zweifellos mehr Raum in der Filmwelt zugestanden werden:

„Es reicht nicht, das Problem nur in Cannes oder nur im Mai anzusprechen, das muss das gesamte Jahr über geschehen.“

Da die dummen Tittenträgerinnen noch nicht total hegemonieren: Was sagt es eigentlich über die Wertschätzung von Männern aus, wenn einige nun fürchten müssen, daß ihre Filmbeiträge minderwertigen Frauenbeiträgen zu weichen haben?

Ich schätze die Arbeiten von Männern sehr. Die seltenen Erfolge von Frauen im Filmbereich würden durch dieses Quotengefunze ebenfalls abgewertet.

Was ist der Erfolg von Kathryn Bigelow oder anderen Frauen wert, wenn man Frauenboni einführt?

Die Schlußfolgerung dieser feministischen Intervention könnte also lauten:

Wir brauchen mehr Wertschätzung für Männer.

Das schöpferische Potential und die Genialität von Männern sollten anerkannt und gewürdigt und nicht durch krähende Feministinnen herabgesetzt werden.

Die Erkenntnis sollte sich also durchsetzen, daß Feminismus immer eine Abwertung sowohl von Männern als auch von Frauen bedeutet.

PS: Ich bin kein Frauenfeind. Feminismus führt aber manchmal zu starken Affekten und rührt an dunkle Bereiche der männlichen Seele. Außerdem habe ich gerade unter einer Horde von Bayern-Fans das Pokalendspiel gesehen.

5 Kommentare
  1. Wenn sonst nichts mehr geht, versuchen halt mehr oder weniger Untalentierte über das Stichwort „Feminismu“ ein bisschen Publicity oder Zugang zu Fördertrögen einzuheimsen.
    Man kann`s ja zumindest mal versuchen. Und oft genug klappt`s ja. Also Business as usual.
    Despentes hat`s erst ne Weile mit Sex and Violence probiert und war dann wohl doch nicht so erfolgreich, wie gewünscht damit. Vielleicht sollte man neues Genre einführen (Femisploitation).

  2. Ich kann mir ja durchaus vorstellen, daß mal hier und da eine Frau zu kurz gekommen ist. Daß also eine Normativität diesbezüglich vorliegt.

    Das Problem ist eben, was hier gleich für rhetorische Geschütze aufgefahren werden und man einen auf Patriarchat macht. Männer verunglimpft und dergleichen.

    Man könnte auch einfach einen nichtöffentlichen freundlichen Brief an den Festivalleiter schreiben und ihn bitten, mal zu schauen, ob nicht an mancher Stelle eine Frau zu kurz kommt. Man könnte auf den einen oder anderen Beitrag hinweisen, den man für würdig hält.

    Das wäre ein legitimer und respektvoller Umgang, kein Feminismus.

    Davon sind wir noch weit entfernt. Von einem unaufgeregten Umgang mit dem Thema Gleichberechtigung.

  3. @Kirk

    Man könnte auch einfach einen nichtöffentlichen freundlichen Brief an den Festivalleiter schreiben und ihn bitten, mal zu schauen, ob nicht an mancher Stelle eine Frau zu kurz kommt. Man könnte auf den einen oder anderen Beitrag hinweisen, den man für würdig hält.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Brief anders wirkte, als der öffentlichen Brief der Regisseurinnen.
    „Ihr habt uns nur nicht ausgezeichnet, weil wir Frauen sind…(nicht in etwa weil wir Schund produzieren oder fragwürdige Arbeiten abliefern)“
    Nun gut. Etwas wahres ist ja dran, angesichts dessen, dass die Qualität der sonstigen Beitröge
    der Festivals auch nich so doll ist. Im Kunstbetrieb kommt es hauptsächlich auf Vitamin B und das Bedienen des Zeitgeistes an. So dass eigentlich jedes Mittel Recht sein kann, nur um dabei zu sein. Insoweit also eigentlich nicht der Rede wert.

  4. Dummerjan permalink

    Gelöbter Föhrer, veröhrter Jömes T. Körk – daran sönd dö Joponer scholt. Filme för Frauen dörfen nur von Frauen gemacht, finanzört und gesöhen wörden. Ebenso bei Männern. Gleichös gilt för Rasse, Herkunft usw. usf.
    So kann und soll am Ende jeder nur den Fil söhen dörfen, in dem jedör sein öigenör – wö sogt man in der engellöndischen Spochö – Süperschtar söin.
    3 mal geheilt – heile heile heile Sögen sacht der Dummerjan

  5. Da hat sich wohl wieder so ein rechter Männerrechtler mit Rechtschreibschwäche zu mir verirrt. Mehr rechts geht ja wohl nicht.

    Mir ist’s recht.

    Auf die Japsen hab ich sowieso noch einen Koller. Wegen denen haben wir den Zweiten Weltkrieg verloren.

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