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Carsten Menge – ein männlicher Feminist

Juni 27, 2012

Mittlerweile bin ich von meiner Homophobie geheilt und fühle mich wieder als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft, da ich nun keiner bösartigen Erklärungsmöglichkeit mehr nachgehe, die uns alle in den Abgrund führt. Homosexualität kann nur natürlich sein, denn sonst würde man ja wieder den Weg bereiten für Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen wie im Dritten Reich.

Deshalb laß ich jetzt ab von meinem Homo-Haß und wende mich anderen Dingen zu.

Kürzlich hat sich auf Christians Blog ein männlicher Feminist blicken lassen. Er heißt Carsten Menge und ist Student der Erziehungswissenschaften. Sein Blog heißt Gender-Trouble, ist aber schon länger inaktiv.

An seinen Diskussionsbeiträgen bei Christian wird deutlich, daß der Feminismus für ihn eine unhinterfragbare Heilsangelegenheit ist, daß er also niemals emotional die Perspektive einer möglichen Lügenhaftigkeit, Falschheit oder Korruptheit feministischer Anschauungen einnehmen könnte.

Zu dieser Perspektive muß man allerdings fähig sein, wenn man an der Universität studiert. Es kann sich ja immer noch herausstellen, daß der Feminismus in vielem richtig liegt oder keine korrupte politische Weltanschauung ist. Es geht also allein um die Fähigkeit, eine Weltanschauung oder Theorie unerbittlich und bedingungslos zu hinterfragenn und auf eventuelle Verleugnungszustände hin zu überprüfen.

In der Diskussion mit Herrn Menge habe ich dann mal die Gelegenheit genutzt, einige meiner typischen Fragen zu stellen, die meist auf eine Falsifizierung bestimmter Ansichten hinzielen. Eigentlich ist es ja müßig, dies zum xten Mal zu wiederholen, aber jetzt hatte ich mal wieder Lust dazu. Die Ergebnisse sind ja immer die gleichen, und man kann sich sicher sein, daß man dumme Antworten erhält, wenn man die vielen impliziten, politisch bedingten Verknüpfungen und Wertungen sogenannter feministischer Wissenschaft zur Sprache bringt – wie z.B. das Ineinssetzen von Gleichberechtigung und gleichen Prozentverhältnissen. Mit meinen Fragen ziele ich immer darauf ab, die Wahrheit aus meinem Gegenüber herauszukitzeln bzw. zu provozieren, statt ellenlang seinen Irrtum darzulegen. Dazu habe ich keine Lust mehr. Ein kritisch denkender Mensch müßte bei meinen provozierenden Fragen von selbst auf die Schwachstellen seines Denkens kommen.

Es ist deshalb immer wieder beklemmend und lehrreich, wenn man dann quasi autistische Antworten erhält, die den Eindruck vermitteln, das Gegenüber sei geistig zurückgeblieben oder nicht zurechnungsfähig. An diesen Momenten kann man sehr klar die eingeengte, geradezu paranoide Perspektive von Feministen, aber auch anderen Ideologen wie atheistischen Fundamentalisten, Homonaturalisten oder Marktfetischisten entlarven. Auf diese Weise kann man unzweideutig den unkritischen Tunnelblick, der nur eine Wahrheit kennt, aufzeigen.

In einem seiner zahlreichen Diskussionsbeiträge bei Christian behauptet Herr Menge nun, daß „Frauen die Reproduktionsarbeit zugewiesen“ werde. Das Peinliche an diesen Ausführungen ist bereits, daß hier gleich der negative Unterton mitschwingt, Reproduktionsarbeit sei etwas schlechtes. Und Erwerbsarbeit gut. Und daß eben die armen Frauen so was schlechtes machen müssen. Wie will man denn so Männer überzeugen, im Haushalt und bei den Kindern zu helfen?

Auf diese impliziten Wertungen will ich vor allen Dingen aufmerksam machen. Sie sind das Hauptmerkmal von Ideologien und lassen sich in Hülle und Fülle am Feminismus studieren. Wenn man Feministinnen oder Gender-Ideologen auf diese Wertungen anspricht, reagieren sie regelmäßig wie Vollidioten. Sie verstehen nur Bahnhof, wenn man ihnen zu erklären versucht, daß unterschiedliche Prozentanteile und Lebensentwürfe nicht zwingend Benachteiligung oder Manipulation bedeuten müssen.

Hier kommt immer wieder der Eindruck der Geisteskrankheit oder einer paranoiden Störung auf, wenn Gender-Ideologen zu nichts anderem in der Lage sind, wie auch immer geartete Ungleichheiten ausschließlich als Problem oder Folge von Ungerechtigkeit zu interpretieren.

Das dürfen sie ja auch liebend gerne, nur ist es halt eben nur eine von vielen möglichen Interpretationen. Das dürfte doch nicht so schwer zu verstehen sein. Das Unseriöse ist, a priori eine bestimmte Faktenlage in die eine oder andere Richtung zu interpretieren.

Der entscheidende Punkt am Feminismus wie der Gender-Ideologie sind also die zahlreichen subjektiven Wertungen und Verknüpfungen, die sich keineswegs so in der Realität ergeben müssen und regelmäßig zeigen, daß hier Religion am Werk ist und nicht nüchterne Realitätsbetrachtung. Diese Wertungen sind das Sprungbrett, um sich ein passendes ideologisches System zu zimmern fernab der Realität. Denn daß Reproduktionsarbeit etwas schlechtes ist oder daß die Geschlechter, wenn sie gleichberechtigt leben wollen, auch zu gleichen Teilen Reproduktions- und Erwerbsarbeit leisten müssen, ist eine völlig willkürliche Entscheidung, die niemand so zu teilen braucht.

Es ist immer wieder beklemmend zu erleben, daß Gender-Theoretiker den normativen Charakter ihrer Verstellungen nicht realisieren – aber beständig mit dem Vorwuf der Normativität hantieren, wenn die Welt sich anders verhält, als sie es für wünschenswert halten. Immer nur die anderen haben kulturell und politisch bedingte Vorstellungen, Wertungen, derer sie sich nicht bewußt sind. Sie sind fremdbestimmt, „vermachtet“, patriarchale Marionetten. Oder vielleicht von einer jüdischen Weltverschwörung versklavt.

An diesen Wahnvorstellungen, die bei Nadine Lantzsch besonders schön zu studieren sind, kann man plastisch begreifen, was die Tiefenpsychologie mit dem Begriff der Projektion meint.

Es ist völlig offen, ob der größere Anteil von Frauen an der Reproduktionsarbeit eine Fremdbestimmung darstellt. Er kann sogar tatsächlich z.T. oder ganz von Frauen ungewollt sein. Entscheidend ist, daß sich aus einer bestimmten Arbeitsverteilung an sich schlicht nichts ableiten läßt. Es ist unseriös, hier irgendwelche Wertungen vorzunehmen, da wir nicht wissen, was Männer und Frauen im einzelnen wollen und wie sie ihr Leben bewerten. Völlig idiotisch wird es, wenn man Gender-Theoretiker einmal bittet, genau zu erklären, was denn „Zuweisung“ von Reproduktionsarbeit konkret bedeuten soll und wie man so etwas nachweisen will. Daß hier also etwas Illegitimes, Ungerechtes geschieht.

An diesen subtilen Gegebenheiten erkennt man leicht die geistige Selbstversklavung von Feministen. Man kann an diesen Wertungen ohne Schwierigkeit schon vor aller Empirie darlegen, daß feministische Wissenschaft Religion ist und nichts an der Universität zu suchen hat.

Man sieht an der rigorosen Rhetorik von Gender-Ideologen auch den aggressiven politischen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse, der keinerlei Rücksicht auf andere Lebensentwürfe und Interpretationen der Wirklichkeit nimmt, sie konsequent ausschließt.

So sieht der Beitrag unseres Feministen aus, auf den ich reagierte:

Es mag sein, dass sich die Arbeitszeit in Stunden etwa gleicht. Aber was heißt das? Einfach gesagt, die Frauen machen die unbezahlte Arbeit und sind damit vom Mann abhängig, der die bezahlte Arbeit macht. Eine gerechte Verteilung von beiden Arbeitsanteilen, wäre ein Schritt zu mehr Gleichberechtigung. Es ist aber nach wie vor so, dass Frauen eben die Reproduktionsarbeit zu Hause zugewiesen wird. Wer sich dem entzieht, setzt sich dem Verdacht aus, eine Rabenmutter zu sein.

Mein Kommentar daraufhin sieht so aus:

In meinen Fragen komme ich genau auf die Punkte zu sprechen, die ich eben ausgeführt habe. In der Diskussion zweifelt Herr Menge die Behauptung an, daß feministische Forschung weitgehend Ideologie sei und klar erkennbar von einer politisch-normativen Perspektive durchdrungen sei.

Das Absurde ist, daß Carsten Menge genau diese politisch-normative Haltung überdeutlich unter Beweis stellt – wie seine willkürlichen und subjektiven Wertungen und Unterstellungen zeigen. Sie verraten unmißverständlich eine tendenziöse Deutung der Wirklichkeit.

Man könnte für Herrn Menge noch anfügen, daß eine neutrale wissenschaftliche Haltung dazu befähigt, auch folgende Fragen zu stellen:

    Wird die Arbeit der Frau nicht auch bezahlt, wenn sie vom Geld des Mannes leben kann?
    Könnte „Reproduktionsarbeit“ u.U. auch recht angenehm und weniger streßbehaftet sein als „Erwerbsarbeit“?
    Kann es sein, daß manche Frau sich gerne für einen bestimmten Zeitraum für die „Reproduktionsarbeit“ entscheidet?

Eine andere omnipräsente feministische Wertung der Realität besteht darin, ständig das legitime Ziel der Gleichberechtigung mit der Gleichverteilung der Geschlechter in Zusammenhang zu bringen. Hier werden also ebenfalls Prozentanteile willkürlich nach politischem Gusto als negativ oder positiv bewertet, ohne daß man sicher in Kenntnis bringen kann, worauf diese unterschiedlichen Prozentanteile genau zurückzuführen sind.

Das hier präsentierte Abstraktionsniveau ist für Gender-Ideologen und Feministinnen natürlich unerreichbar, nicht weil es so überirdisch wäre, sondern weil es ermöglicht, liebgewordene Gewißheiten einer Heilslehre einfach infrage zu stellen und als mögliche Lügen zu betrachten. Es ist für Außenstehende, wenn sie Gender-Theoretiker studieren, fast so, als ob man irgendwelchen bemitleidenswerten Kreaturen dabei zusieht, wie sie sich konsequent die Augen verdecken und bewußt ihren Verstand ausschalten, um nur ja nicht die unliebsame Wahrheit sehen zu müssen oder daß sie sich vielleicht irren könnten.

Herr Menge hat mir übrigens auch auf meine Fragen geantwortet, zumindest meint er, dies getan zu haben. Die Antwort von Herrn Menge auf meine Fragen sieht so aus. Er spricht dort zuerst den User hottehü an, der ähnliche Fragen hatte:

Was soll man dazu noch sagen?

Auf meine vielfältigen Fragen und Kritikpunkte, z.B. wie Herr Menge feststellen will, welche Arbeitsverteilung für Paare gerecht sei, geht Herr Menge natürlich nicht ein. Einzig die Frage nach der „Zuweisung“ meint der feministische Student beantwortet zu haben. Man muß sich das alles mal vorstellen: Da gibt es gleichförmige Werbespots und eine ihnen nur sehr bedingt entsprechende gesellschaftliche Realität – es gibt ja auch Männer die Wäsche waschen. Und Schwups haben wir den kausalen Zusammenhang zwischen Werbebotschaften und menschlichem Verhalten.

Na wenn das mal kein universitäres Niveau ist? Herr Menge sollte sich schon mal mental auf eine Promotion in Gender Studies vorbereiten.

Kein schönes Menschenbild, daß unsere Gender-Ideologen hier implizit vertreten: Menschen brauchen Anleitungen über die Werbung, um endlich ihre angebliche Fremdbestimmung aufbrechen zu können. Was ist dann nur das Aufbrechen von Geschlechterstereotypen wert, wenn die Menschen sich nun ebenso sklavisch an die neue gender-sensible Werbung halten wie an die alte „patriarchale“ Werbung?

Und welche Rolle spielen hier unsere lieben Gender-Theoretiker, die die gender-sensible Werbung durchsetzen? Wollen die jetzt auch manipulieren?

Na ja, schon wieder so eine dumme Frage. Die Menschen sind also völlig abhängig von den Darstellungen in der Werbung oder im Film. Die Erlösung gelingt erst durch gendergerechte Werbespots. Wie haben es nur unsere Gender-Freunde geschafft, trotz dieser fremdbestimmenden Werbespots, die ja auch sie zu sehen bekommen, das „Geschlechterarrangement“ zu hinterfragen? Was genau war es, das sie zu diesem Hinterfragen befähigt hat?

Ein Mysterium, das die Gender-Forschung ebenfalls noch durchleuchten muß.

Braucht man vielleicht doch keine gender-sensible Werbung, um sich von patriarchalen Normen zu befreien? Und wieso schaffen es die schwachen Geister der Normalmenschen nicht, was Gender-Theoretiker schon geschafft haben? Eine Lektüre von George Orwells „1984“ wird uns wohl Aufklärung bieten.

Ich will nur kurz das hirnrissige Weltbild hinter der Gender-Ideologie karikieren, die übrigens wesentliche Elemente des Marxismus übernimmt, der ebenfalls die Individuen zu Epiphänomenen ihrer materiellen Verhältnisse erklärt, dann aber auf einmal mit der Möglichkeit einer tollen Revolution und des Umsturzes genau dieser Verhältnisse, von denen die Menschen angeblich so abhängig sind, kommt. Also irgendwie widerspricht sich da einiges massiv. Man wundert sich, warum nicht massenhaft Studenten in Seminaren den Finger heben und eine Art Comedy Show inszenieren und sich einen Spaß daraus machen, all diesen Irrsinn, der schon auf einer grundsätzlichen Ebene existiert, zu entlarven.

Für so eine Comedy Show müßte man allerdings ein bißchen Spaß am „Bösen“ haben. Leider sind gerade Studenten besonders gutartige Menschen, die sich wie Lemminge der herrschenden Ideologie anpassen.

Es bedarf keiner großen Verstandesfähigkeiten, um bestimmte Lügensysteme zu entlarven, sondern vor allem ein gesundes Maß an Respektlosikeit. Dann kann der Geist auch ungehindert seine Kräfte entfalten.

Da sich die Gender Studies und Feminismus fortwährend als „emanzipatorisch“ verkaufen, ist es hier einmal angebracht, darauf hinzuweisen, daß die einfachen Menschen auf der Straße für diesen Personenkreis offenbar unmündige Idioten sind, die in einer behavioristischen Zwickmühle aus Werbespots gefangen sind und hieran ihr Verhalten ausrichten. Und dann kommen die guten Gesellschaftsingenieure, die im Besitz der platonischen Schau der Ideen und des richtigen Bewußtseins sind, sodaß sie uns von unserer Pein und unserem Unwissen erlösen können.

Bei denen wirken die Werbespots nicht so schlimm. Die haben es irgendwie von alleine geschafft, sich der Wirkung dieser schlimmen Spots zu entziehen.

Man sollte meiner Meinung nach vor allem auf das große Maß an Inhumanität hinweisen, das sich in der Weltsicht der Gender-Ideologen versteckt.

Herr Menge, unser Student der Erziehungswissenschaften, weiß nun mit absoluter Gewißheit, daß zwischen Medieninhalten und Arbeitsaufteilung in Beziehungen ein zwingender kausaler Zusammenhang besteht. Diese Erkenntnis verdankt sich vermutlich auch der platonischen Schau der Ideen.

Man verzeihe mir bitte, daß ich dies alles nur noch veräppeln kann. Es ist sowieso sinnlos, Anhänger des Gender-Kultes irgendwie zum Zweifeln an ihren Glaubensinhalten zu bringen und sie zum Nachdenken zu bewegen. Mir geht es vor allem darum zu zeigen, daß man schon auf der Ebene des grundsätzlichen Denkens – also vor aller Empirie – massivste Inkonsistenzen und „Regelverletzungen“ im feministischen Weltbild feststellen kann. Man kann in den Vorannahmen von Gender-Ideologen bereits zahlreiche illegitime Wertungen, Verknüpfungen und ethische Fragwürdigkeiten belegen, die unmißverständlich beweisen, wohin die Reise geht und daß die „feministische Wissenschaft“ ein politisches Projekt ist, das die eigene Infragestellung kategorisch ausschließt.

Man sollte vor allen Dingen hierauf das Augenmerk legen. Diese zweckgerichtete Perspektive muß in Seminaren und anderswo thematisiert werden.

Es kann keine feministische Wissenschaft geben, genauso wie es keine kommunistische Wissenschaft geben kann. Keine christliche, anarchistische oder monarchistische. Eine politisch ausgerichtete Wissenschaft ist ein Widerspruch in sich.

18 Kommentare
  1. Omti permalink

    Es kann keine feministische Wissenschaft geben, genauso wie es keine kommunistische Wissenschaft geben kann. Keine christliche, anarchistische oder monarchistische. Eine politisch ausgerichtete Wissenschaft ist ein Widerspruch in sich.

    Gottes Wort aus deinem Mund😀 Im Ernst, ich glaube die Genderistas haben nie Statistik gelernt. Ich mein das ist Mathe, und Mathe ist schwierig und so… Außerdem könnte man vielleicht den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation lernen (obwohl den kennen ausgewachsene Empiriker von Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen auch nicht *hust*). Wie auch immer, ich denke du hast Recht, dass insbesondere in der Feministischen Ideologie Phänomenen der Gesellschaft quasi nach Belieben als negativ definiert werden, und dann als Zeichen der Unterdrückung gewertet.
    Wenn Männer etwas mehr haben, dann ist das Diskrimminierung, wenn Frauen etwas mehr haben, dann ist das auch Diskrimminierung – aber Grundsätzlich nur von Frauen.
    Ich meine, der feministischen Definition des bösen Patriarchats nach müssten wir ja alle von Milch und Hongi leben (ok schlechtes Beispiel, das können auch frauen)… ähm länger leben als die weibliche Seite der Medallie. Dem ist jedoch nicht so. Irgendwie kann da doch was nicht so ganz im Modell stimmen, wenn die Unterdrücker kürzer leben als die sogenannten Unterdrückten.

    Gut der gemeine Genderista hat da eine Erklärung: Das kommt davon, das Frauen einfach besser sind als Männer und deshalb länger leben. Das Frauen früher mal kürzer gelebt haben (hat nichts mit Tod in Folge von Schwangerschaft zu tun) zeigt nur, das sie früher (die letzten paar Quadrilliarden Jahre) ganz bösartig (noch viel bösartiger als vor der Erfindung des Feminismus) von ALLEN Männern unterdrückt worden sind.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das zum Heulen oder zum Lachen ist, aber offensichtlich sind Erziehungswissenschaften kein Fach für Denker. Ich mache mir ehrlich gesagt Sorgen um die, die da mal erzogen werden sollen.

    Omti

  2. Außerdem könnte man vielleicht den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation lernen (obwohl den kennen ausgewachsene Empiriker von Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen auch nicht *hust*).

    Ja, dieser Christian Pfeiffer ist schon lustig, obwohl der immerhin darauf hinweist, daß Kriminalität und Kindesmißhandlung zusammenhängen. Er benennt also eindeutig diese tabuisierten Zusammenhänge und weicht nicht auf Ersatzerklärungen aus.

    Der Zusammenhang von 3D-Spielen bzw. Ego-Shootern und irgendwelchen Amokläufen ist dagegen ziemlicher Blödsinn. Genau an dem Punkt widerspricht er sich praktisch selbst und fällt hinter seine eigenen Erkenntnisse zurück.

    Er könnte darauf hinweisen, daß Amokläufer immer eine traumatische Kindheit hatten, die auch einfach darin bestehen kann, daß man als Mensch vollständig von den Eltern ignoriert wird. Irgendwann bricht die unterdrückte Wut dann gegen Ersatzobjekte aus. Und solche Leute werden natürlich auch häufig in der Schule gemobbt als Kinder, die kein Selbstvertrauen und keine Zuneigung zu Hause bekommen.

    Beim Thema Amoklauf macht der Pfeiffer genau das, was die Gesellschaft sonst auch immer tut, wenn’s darum geht „mysteriöses“ menschliches Verhalten zu erklären.

    Eine schöne Karikatur dieses gesellschaftlichen Wegguckens liefert auch Thomas Gruner. Den Text habe ich hier verlinkt:
    Einige Leichen im Keller – Über einen Fall von Kindesmord

    Da schildert er, wie sich die Gesellschaft im Fall der 9 Babymorde mit Erklärungsversuchen überschlägt.

    Nachtrag: In dem Artikel kommt übrigens auch der Herr Pfeiffer zu Ehren, der sich damals auch zu Wort meldete.

  3. Dummerjan permalink

    Gelöpter Föhrer! Die Pflich ruft mich zu fragen ob unser Raumschiff denn so viel Energie hat Photonentorpedos der Erkenntnis in die Wüstenei des Carsten-Menge-Steroidengürtels zu schießen. Deren gleißendes Licht erleuchtet nur kurz jene steinernen Artefakte einer untergegangenen Welt während wir unser Sternenschiff nach unbekannten Weiten steuern, unbekannte Planeten erforschen und neue Zivilisationen entdecken.

  4. Dummerjan permalink

    „Es ist hier jetzt langsam mal genug. Die nächsten Kommentare werde ich nicht so ausufern lassen. Hier ist ab sofort Schluss.“ Zitat Carsten Menge zum Thema Machtdiskurs

  5. Mal sehen, wann der Menge mal mit seinem Blog weitermacht. Er wurde ja gleich bombardiert. Ich glaube, weil Christian auf ihn verlinkt hatte. Diese männlichen Feministen sind ja auch nur zu possierlich. Dieses naive sich Unterwerfen dem allseits als gut Anerkannten. Dazu ist man doch an der Uni, um genau das zu hinterfragen.

    Diese geistige Haltung ist für mich nicht nachvollziehbar. Da muß man sich doch schlecht fühlen, wenn man so brav und zahm ist.

  6. ozelot (neozelot) permalink

    Danke dir vielmal für diesen super Artikel. Ich bewundere dich dafür, wie du deine Gedanken so klar und ohne Umwege formulieren und mitteilen kannst. Du hilfst mir damit sehr, mich in meinem Umfeld auch klarer und verständlicher ausdrücken zu können, und lieferst mir viele weitere Beispiele, wie man denen ihre eigene Dummheit vor Augen führen kann. Danke, und alles Gute.

  7. Ja, danke auch dir, Neozelot. Das mit den impliziten Wertungen, die eine politische und tendenziöse Haltung verraten, ist eigentlich die Hauptsache bei allen Ideologien. Das gilt ja auch für die Homoreligion. Man könnte genauso gut vertreten, daß eine psychologische Erklärung human ist, während eine naturalisierende Erklärung den puren Zynismus darstellt, da man somit Homosexuelle mit ihren Mißbrauchserfahrungen und spezifischen Problemen alleinläßt.

    Die Wertungen sind also völlig willkürlich und hängen davon ab, wie Homosexualität nun wirklich zustandekommt. Da sieht man wieder sehr leicht, warum Homosexualität so zwanghaft naturalisiert wird. Es ist eigentlich lächerlich, wie unkritisch unsere akademische Elite ist, die ja dafür da ist, um auf solche Zusammenhänge hinzuweisen. Da kann man auch sehen, was von diesen Leuten zu halten ist. Wie es also um ihre angebliche Bildung, Gelehrsamkeit und Kritikfähigkeit bestellt ist.

    Diese Leute werden nicht umsonst als Pharisäer und Schriftgelehrte bezeichnet.

    Diese Ebene wird von vielen Leuten aber meist gar nicht verstanden, weil sie völlig unbewußt in ihren Wertungen und Verknüpfungen gefangen sind und gar keine Ahnung davon haben, daß ihre Wertungen der Realität sich nicht von selbst ergeben, sondern eben willkürliche Wertungen von zunächst neutralen Dingen sind, die auch ganz anders begründet und bewertet werden können.

    Wenn man dann auf diese Willkürlichkeit und Vorläufigkeit hinweist, stößt man regelmäßig auf ungläubiges Staunen bzw. forcierte Dummheit.

  8. lasdochdiedinger permalink

    Männlicher Feminist?
    Christian von der „Alles Evulotion“ ist so ein Vertreter!
    Der löscht Kommentare, die sich gegen männliche
    „Beschneidung“ richten!
    Sagst Du was gegen den jüdischen Verstümmeler,
    „Mohel“ der den Penis des Kindes in den Mund nimmt,
    wirst Du eiskalt gesperrt!
    Und solche Menschen wollen für Meinungsfreiheit stehen?
    Sperrung ohne Begründung!

  9. Feministin 123 permalink

    Während die Forderung von „Feministin 123“ einer Beschneidungspflicht stehen bleiben darf!

    So sind sie eben unsere „männlichen“ Feministen!
    Ich denke das sind einfach nur Arschkriecher!
    Oder Mösenlecker! Beides ekelhaft!

  10. Feministin 123 permalink

    Sinnfreies , dummes Zeug!
    „Du bist mit Deinem Biogolismus doch nur
    auf dem weg des Antifeminismus!
    nur Frauenbaching!“

    Wetten das bleibt stehen?

    Solch ein „Sokal“ bleibt bei „Christian“ stehen!
    Würde mich nicht wundern wenn dieser Dummfug auch
    noch „Kommentare“ findet?
    Soviel Spass für sowenig Geld!

  11. Christian ist in der Tat ein bißchen neurotisch. Er will bloß nicht anecken und löscht eher antifeministische Grenzfälle als eindeutige feministische Sottisen. Ich weiß auch nicht, was ich von Leuten halten soll, die von einem „Gleichberechtigungsfeminismus“ reden. Arne Hoffmann ist ja auch so drauf. Clochard hat dazu auf seinem Blog schon alles gesagt. Ich plädiere zwar auch für eine lockere Haltung ganz allgemein, aber man verrät eine zweifelhafte geistige Haltung, wenn man auf irgendwelche irrelevanten Strömungen und Einzelpersonen im Feminismus hinweist, die nett zu Männern sind.

    Für alle anderen: lasdochdiedinger und feministin 123 sind (zumindest hier) ein und derselbe.

    Vor kurzem wurde ich übrigens ausgiebig von zwei Usern bei Christian beschimpft und beleidigt, in einer Weise, wie er es nie bei anderen zulassen würde, während bei mir schon Ausdrücke wie „sich dumm stellen“ oder „andere für dumm verkaufen“ gerügt werden. Es ging um meine homophoben Thesen, wo ich mich sehr sachlich ausdrückte. Christian hat eine eindeutig parteiische und zweckgerichtete Haltung, wenn es um seine eigenen Positionen geht.

    Man sollte das alles aber auch nicht so hoch bewerten. Es bringt sowieso nichts, mit einer Feministin zu diskutieren. Dieser ganze Müll wird peu à peu aussterben.

  12. Aventin permalink

    Christian löscht auch Beiträge, wo auf die „Penislutscherei“ des Mohel
    hingewiesen wird.
    Sind wir denn alle Nazis, nur weil wir die Verstümmelung auch der
    männlichen Kinder nicht mehr wollen?
    Der „http://www.pflegewiki.de/wiki/Komplikationen_der_Beschneidung“
    wurde mehrfach versucht zu löschen!
    Warum wohl?

    Der Christian will nur politisch koreckt sein, und den Feministinnen
    auch eine Plattform bieten.
    Und vor Allem hält er uns für Nazis!
    Wer gegen Beschneidungen ist, ist schon verdächtig,
    wer aber die „Rithen“ beschreibt ist sicher Nazi!

    „zur Beschneidung Zitat Paul Spiegel – 2000-2006 Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland – „Das Baby wird nicht betäubt, es erhält nicht einmal eine örtliche Narkose, denn den Bund mit Gott muss man sozusagen bei vollem Bewusstsein vollziehen. Natürlich schreit das Baby, natürlich tut ihm der Eingriff weh.“ Aus seinem Buch: Was ist koscher? Jüdischer Glaube -jüdisches Leben Ullstein Verlag, München 2003, ISBN 3548367135″

    Schmerzen kleiner Kinder sind auch Christian egal!

    Hauptsache keiner Feministin weh getan!
    Und Hauptsache sein Blog hat Erfolg!

    Ich verstehe nicht, wie Menschen wie „Roslin“ dort ihre Zeit
    verplempern?
    Die Kommentare sind zwar lustig, aber auf dem Blog sinnlos!

  13. Aventin permalink

    Beweis!
    Die „Kommentare“ einer gewissen Lucia oder so bleiben stehen!
    Die Dame ist nach Eigenauskunft schon, oder bald „Berufsfeministin“

    Na, wenn wir solche „Eliten“ haben, dann viel Spaß!

    „berufsfeministin“- dafür gibt es Geld! Davon kann man leben!
    Wie pervers ist unser Staat eigentlich?
    Nochmal „Berufsfeministin“????

    Was es nicht alles gibt!
    Schämen diese Menschen sich wirklich nicht?

  14. @Aventin

    Ich würde mir das nicht so zu Herzen nehmen. Was hast du denn konkret in deinem Beitrag zum Mohel geschrieben?

    Wenn Christian Kommentare löscht, dann schreib deinen Text doch noch einmal in sachlicher Form. Ich vermute mal, daß er bei Penislutschen o.ä. nicht gut aufgelegt ist.

    Ich kannte dieses Lutschritual übrigens gar nicht und habe mich dann im Internet informiert. Das unterstreicht noch viel mehr die Perversität des Beschneidungsrituals. Aber die Allgemeinheit ist für solch psychologische Zusammenhänge nicht sehr sensibel. Ein psychisch gesunder Mensch wäre emotional nie dazu in der Lage, solch ein Ritual auszuführen.

  15. Aventin permalink

    „Ekelhaft!
    Kaum hat mal eine Frau Erfolg, müsst ihr
    wiedermal madig machen!!
    Ihr seid bizarre Sexisten!
    Frauen haben auch ein Recht zu leben!
    Und ganz viel Geld zu verdienen!
    Warum könnt ihr den Frauen das nicht gönnen?“

    Soetwas bleibt immerhin stehen!
    Vertausche Frau und Mann!
    Das würde sofort gelöscht!

    Der Christian löscht auch nun, als er merkte, dass ich keine
    „Feministin“ war!
    Werde es nochmal versuchen, ohne das er weiss, dass ich
    keine „Feministin“ bin!
    Das wird lustig!
    Ich mache einen auf „Berufsfeministin“!
    „Gleichstellungsbeauftragte“ aus Patristadt oder so!
    Das wird aber sicher lustig!

  16. Tino permalink

    @ Aventin

    Nein sind wir nicht. Wenn wir Nazis wären würden uns beschnittene Kinder von Moslems und Juden einen Scheiss kümmern.

    Ich will „nur“ das männliche Kinder egal aus welchem Kulturkreis auch von Verstümmelungen verschont bleiben. Kinder sind Kinder.

  17. Tim permalink

    Nur der Verfasser des Artikels hat Recht. Die anderen sind geisteskrank, haben eine paranoide Störung und sind natürlich auch in ihren Antworten autistisch. Bin mir nicht sicher WER hier paranoid ist. Wenn das Eure Ebene ist, dann seid ihr verloren. Die Borg haben Euch schon lange assimiliert und ihr habt es nicht bemerkt. Ihr armen Schweine. Keine Basis mehr. Nur herumirren im Multiversum das Euch so verwirrt. Ist schon kompliziert – die Realität! Da hilft auch kein pseudowissenschaftliches Geschwafel. Wetten das ihr diesen Beitrag nicht veröffentlicht.

  18. Wenn hier jemand assimiliert, dann sind wir das.

    Wir Maskulisten veröffentlichen alle Beiträge, die uns niedermachen. Widerstand ist zwecklos.

    Sachliche Kritik ist übrigens immer willkommen. Daß unsereins manchmal ein bißchen arrogant rüberkommt, liegt daran, daß jegliche Kommunikationsversuche von Feministinnen abgeblockt werden. Und manchmal auch noch denunziert – z.B. über „Hatr.org“.

    Schau dir doch mal das russische Künstlerkollektiv „Woina“ (Krieg) an. Die sind auch ziemlich überheblich und frech. Das ist überall so, wo es um Befreiung und Demokratisierung geht.

    Schau dir an, in was für einer arroganten Weise Regimekritiker über Nationalsozialisten oder über Kommunisten gesprochen haben.

    Mein Artikel ist doch recht sachlich. Und man kommt eben nicht drumherum in Sachen Feminismus auch eine gewisse psychopathologische Perspektive einzunehmen.

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