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Zitat des Tages

September 13, 2012

Über das WGVDL-Forum bin ich auf folgendes Zitat gestoßen:

Die westliche Gender-Entwicklungshilfe wird nicht nur von der Mehrheit der russischen Frauen abgelehnt, sondern offen attackiert. Dabei sind es oft gebildete und erfolgreiche Frauen, die Feminismus und Gendermainstreaming verdammen. Allerdings greifen sie dabei auch auf altbacken klingende Klischees zurück. „Es ist eine ästhetische Sache, dass wir den Feminismus abstoßend finden“, meint die Schriftstellerin und Literaturprofessorin Olessa Nikolaewa. „Mannsweiber passen einfach nicht in unsere Kultur.“ Die junge, erfolgreiche Kolumnistin Svetlana Kolchik formulierte es noch härter: „Das Einzige, was ich mir darunter vorstellen kann, ist ein Haufen von wirklich unattraktiven Frauen, mit fettigen Haaren, Bärten und unrasierten Beinen, die aus reiner Verzweiflung von sich behaupten Feministinnen zu sein, weil kein Mann sie attraktiv findet.“ Solche Äußerungen rufen bei niemandem Empörung hervor.

Feministin zu sein, ist in Russland fast ein Schimpfwort. Das Bild von Frauen, die lieber einem Hund helfen würden als einem Mann, ist fest in den russischen Köpfen verankert. „Normal ist es, wenn Frauen nicht unterdrückt werden“, sagt eine Frau in einer Talkshow, „aber gleichzeitig wird doch keine geistig gesunde Frau gegen Männer kämpfen oder auf sie verzichten wollen.“ Donnernder Applaus.

Diese Meinungsäußerungen sind meiner Meinung nach typisch für die slawische Rasse. Es ist ja sehr bezeichnend, daß diese Aussagen nicht von ungebildeten Hausfrauen stammen, sondern von selbständigen und selbstbewußten Frauen. Es ist richtig erfreulich, diese offenen und frischen Worte zu vernehmen aus einer Kultur, die noch nicht politisch-korrekt gleichgeschaltet ist, wo noch nicht die für unsere Kultur typischen Hemmungen und Denkverbote durch einen aggressiven Feminismus existieren. Da stockt einem fast der Atem, wie völlig klar hier die Wahrheit über unsere degenerierte Gender-Kultur ausgesprochen wird.

Lustig ist auch die Dialektik in diesen Zeilen. Denn was wir durch den Blick einer anderen Kultur lernen können, können natürlich auch die Russen von unserem Blick auf die politischen Verhältnisse in Rußland lernen. Der Blick von außen kann interessante Einsichten bringen.

Vielleicht sollten die Russen mal Gender-Beobachter in die EU entsenden, die auf wirkliche Wahlfreiheit in Geschlechterfragen achten und Manipulationsversuche seitens politischer Institutionen wie Ministerien und Stiftungen aufdecken. Das wäre doch mal eine ungewöhnliche bilaterale Kooperation.

Die in obigem Zitat getätigten Aussagen sind meiner Meinung nach deshalb typisch für den slawischen Volkscharakter, weil Slawen ganz offenkundig eine weniger intellektuelle und stärker emotionale Prägung aufweisen. Das wird jedem schon mal aufgefallen sein, der mit slawischen Frauen zu tun hatte. Hier kommt ganz frisch und ungeschminkt die Künstlichkeit unserer genderistisch inaugurierten Idealvorstellungen in bezug auf das Geschlechterleben zum Ausdruck.

Bei uns ist Gleichberechtigung erst dann erreicht, wenn Männer in gleichem Maße Haus- und Erziehungsarbeit leisten, wenn Frauen zu 50% Unternehmen und Konzerne führen. Es geht bei uns also nicht um eine Gleichberechtigung, sondern um Vorschriften, um eine Gleichverteilung. Was Putins „gelenkte Demokratie“ ist, ist bei uns die „gelenkte Genderkratie“.

Selbstermächtigte Instanzen wissen offenbar genau bescheid, was Gerechtigkeit und Gleichberechtigung im Zusammenleben der Geschlechter bedeuten. Die Aussagen der Slawen sind so erfrischend wie die des Kindes, das ohne Schuldbewußtsein und Indoktrination unbekümmert ausruft:

Der Kaiser hat ja gar nichts an!

Selbst Eva Herman hat sich nicht so unverblümt ausgedrückt.

Rußland und Deutschland sollten einen Merkel-Putin-Pakt unterzeichnen, in dem sie sich gegenseitige Entwicklungshilfe zusichern: In ungelenkter Demokratie und in ungelenkter Geschlechterdemokratie.

11 Kommentare
  1. Nicht zu vergessen, dass in Russland richtigerweise auch keine Werbung für Homosexualität gemacht werden darf. Es gibt kein Adoptionsrecht und keine Ehe für Homosexuelle. In Deutschland sollte man den CSD (= Tag der Unzucht) abschaffen. Mehr dazu auf meiner Internetseite.

  2. Ich muß ehrlich sagen, daß ich dem auch zustimmen kann, nicht weil ich Homosexualität verbieten wollte, sondern, weil es richtig ist, daß die Öffentlichkeit einmal klar Stellung bezieht und zum Ausdruck bringt:

    „Ihr dürft gerne machen, was ihr wollt, wenn ihr anderen nicht schadet – Straßenfeste in denen öffentlich Perversionen wie Fetischismus, Sadomasochismus und anderes gefeiert werden und die den öffentlichen Raum für sich beanspruchen, darauf können wir gerne verzichten.“

    Wir sind heutzutage progressiv verblödet. Die Tabuisierung der Homosexualität bis in die 70er Jahre hinein und die heutige banal-triviale Toleranz und das Feiern der Homosexualität folgen den gleichen Abwehrzwecken: Wir müssen uns keine Gedanken mehr darüber machen, wie Homosexualität überhaupt entsteht. Und was dies über unsere Gesellschaft aussagt.

    Für alle Neu-Leser:
    Die Homo-Lüge
    Homophobie mal ganz sachlich

  3. Maigloeckchen permalink

    Ich bin eine sehr geflegte feminine Russin, die lesbisch ist und feministisch eingestellt ist. Ich muss dir sagen, es giebt mehr von meiner Sorte, dieses Clichebild ist wahnwitzig.
    Man muss auch noch sagen, dass in Russland Berufe wie Arzt und Lehrer hauptsaechlich weiblich besetzt sind (Berufe die in D gut bezahlt sind). In Russland werden diese Berufe genau deshalb schlecht bezahlt. Der Prozentsatz an Hauslicher Gewalt gegen Frauen liegt bei russischen Familien gleich nach tuerkischen in D am zweit haeufigsten. Es giebt sehr viele feministische russinen, die ein Problem mit diesen Ungleichheiten haben. Kulturbedingt hoehrt man aber nur einer passiven schoenen Frau in Russland zu. Diese Frauen fuehlen sich nur in IHRER Weise zu kaempfen angegriffen. (durch sexuelle Aufmerksamkeit). Diese anti-homo

  4. Maigloeckchen permalink

    Diese anti-homo- Propaganda gesetze sind nebenbei die bescheuerteste Idee die sie hatten. Niemand macht werbung fuer homoSexualitaet. Sieh verbieten die Aufklaehrung. Und das in einem Land wo Homosexuelle regelmaessig Niedergemacht werden. Vor Diskotheken wurden ein paar meiner Freundinnen zusammengeschlagen. Und ich war auch ein gesundes froehliches Kind bis meine Mutter mich wegen meiner Sexualitaet rausgeworfen hatte.
    Willst du wegen einem Aestetik vorurteil wirklich solche Schiksaele ignorieren? Ich hoffe das hilft dir mit deinem Toleranzproblem und deinem falschen Russlandbild

  5. Maigloeckchen permalink

    Was ich sagen moechte ist: Aufklaehrung ist wichtig, damit niemand wegen sexismus leiden muss. Gerade in Russland.
    Und genau deshalb poste ich solche Komentare auf zwar nicht angreifende, jedoch tausende von leidenden Menschen ignorierende Seite

  6. Hallo Maiglöckchen,

    deine Ausführungen vertragen sich durchaus mit meinen Schilderungen und Zitaten. Gerade weil in Rußland wohl eher ein traditionelleres Geschlechterbild vorherrscht als in Deutschland, ist die Ablehnung gegenüber dem Feminismus unverblümter und entschiedener, andererseits aber auch eine diskriminierende Einstellung gegenüber Homosexualität und anderen modernen Erscheinungen stärker.

    Ich denke, das sind die zwei Seiten der traditionellen Medaille.

    Die Erfahrung zeigt aber nun einmal, daß Feministinnen potthäßlich sind – und zwar nicht weil sie so auf die Welt kommen und eine Kompensation bräuchten für ihre Häßlichkeit, sondern weil Feminismus häßlich macht bzw. Ausdruck eines Hasses gegenüber Männern (bzw. dem eigenen Vater) ist.

    Für Deutschland könnte ich dir zig Beispiele für häßliche Feministinnen nennen. Daß manche vielleicht auch oberflächlich feminin wirken, ist wohl eine Ausnahme. Feminismus und Weiblichkeit vertragen sich schlecht. Ich vermute, daß ich auch eine vordergründig schöne Feministin im näheren Gespräch recht unattraktiv finden würde.

    Schönheit ist eben vor allem ein psychischer Wesenszug.

    Ich unterstütze übrigens die Emanzipation von Homosexuellen in Polen, Rußland und anderen slawischen Staaten, halte Homosexualität aber dennoch für eine psychische Störung bzw. eine von vielen Reaktionsmöglichkeiten auf sexuellen Mißbrauch in der Kindheit.

    Die Situationen in Deutschland und Slawien sind eben sehr verschieden, und ich halte die Homoparanoia von Leuten wie den Kacinsky-Zwillingen auch für absurd. Wer Teletubbies guckt, wird schwul!

    Immerhin ein cooler Spruch.

    Mein Blog ist überwiegend satirisch, also nimm’s ruhig locker. Und hier im Westen gibt es nun mal unbestreitbar eine politisch korrekte Verblödung. Das habt ihr in Rußland noch vor euch.

    In Deutschland und im Westen bedeutet Feminismus nichts anderes als Männerhaß. Vielleicht verstehst du darunter etwas Konstruktiveres und eine Befreiung von traditionellen Einengungen. Das wäre auch okay. Die von mir zitierte Frau wird aber nicht ohne Grund von Feministinnen als Männerhassern sprechen.

    Mal eine direkte Frage: Ich kenne einige Fälle von in der Kindheit durch Väter oder Männer sexuell mißbrauchten Frauen, die später nachvollziehbarerweise lesbisch wurden. Kannst du damit etwas anfangen? Es gibt auch viele Lesben, die von ihren Müttern sexuell mißbraucht wurden.

    Link-Tipps zum Männerhaß von Feministinnen (im Westen):
    MANNdat – Feministische Mythen
    Genderama

  7. Maigloeckchen permalink

    Ich weiss nicht wo ich da anfangen soll.
    Feministininen die haesslich sind haben meistens ihre Gruende dazu. In der Ukraine endbloesen ja staendig Frauen ihre Brueste damit ihnen jemand zuhoert. In Deutschland ist das nicht mehr noetig, da war es bisher noetiger als NICHT NUR sexuelles Wesen gesehen zu werden. Im neofeminismus (z.B. Von Charlotte Roche in D vertreten) versucht man sehr koerperlich zu sein und auch aufzutreten um koerperverbundene Vorurteile aufzuloesen. Deshalb ist die juengere Generation meist sehr geflegt. ( und ich weiss wie frau in D aussieht, ich wohne gerade hier.)
    Maennerhass giebt es unter feministinnen, ist aber nicht die Regel.
    Diese Frauen verstehe ich auch, meistens sind das Frauen die maennliche Gewalt erlebt haben oder aus anderen Gruenden mehr als andere Frauen unter einer Maennervorherrschaft leiden. Und sowas ist jawohl sehr verstaendlich, oder? Und diese giebt es auch in Deutschland z.B. bei Managerinnen.

  8. Maigloeckchen permalink

    Was Homosexualitaet und vergewaltigungen angeht, in meinem Kreis befindet sich nur eine Lesbe die von Vergewaltigung in der Kindheit berichtet, und das war nicht von Eltern. (Vergewaltigungs Geschichten hoehre ich aus der Kindheit eher von hetero Frauen, muss ich daraus Schluesse ziehen? xD )
    Ein groesseres Problem sind uebergriffe auf geoutete, erwachsene oder jugendliche Homosexuelle.

  9. Maigloeckchen permalink

    Hast du dich genauer in der feministischen Szene umgeschaut? Ich glaube du musst einfach mehr personen kennenlernen. Auf deinen Block antworten warscheinlich nur Leute die sich von den Themen angesprochen fuehlen, das ist kein eindeutiges Bild. Du scheinst ja dir schon ueber diese Themen gedanken zu machen, aber es scheint dir an Tiefgang in die Realitaet zu fehlen.

  10. Diese Frauen verstehe ich auch, meistens sind das Frauen die maennliche Gewalt erlebt haben oder aus anderen Gruenden mehr als andere Frauen unter einer Maennervorherrschaft leiden. Und sowas ist jawohl sehr verstaendlich, oder? Und diese giebt es auch in Deutschland z.B. bei Managerinnen.

    Also, ich finde Männerhaß nicht verständlich. Wenn sie als erwachsene Frauen männliche Gewalt erlebt haben, dann ist das ihre Sache. Niemand muß sich mit einem gewalttätigen Partner liieren. Es ist zudem infantil, deshalb sämtliche Männer zu hassen.

    Wo haben denn Männer die „Vorherrschaft“? Und was bedeutet dies? Wenn 95% der DAX-Vorstände Männer sind, so ist dies genauso „ungerecht“, wie wenn 95% der Kindergärtnerinnen Frauen sind, welche hinsichtlich der von ihnen betreuten Kinder über wesentlich mehr Macht verfügen als irgendein Manager bzgl. der Gesellschaft.

    Was ich hier tue, ist selbständiges und unabhängiges Denken – fern von dem, was in der Gesellschaft als wünschenswert, gut oder richtig erachtet wird.

    Der Männerhaß und die Homosexualität vieler Feministinnen kommen meiner Meinung nach sehr offensichtlich durch die emotionale Verdrängung von sexual-traumatischen Erlebnissen mit Vätern oder anderen Männern.

    Das sexuelle Trauma wird mehr als offensichtlich innerhalb der feministischen Ideologie in Szene gesetzt. Man denke nur an „rape society“, „yes means yes“ oder vieles andere mehr in diesem Rahmen. Feministinnen scheinen nicht begreifen zu wollen, daß diese Themen für 95% der Frauen keinerlei Rolle spielen.

    Schau dir doch mal diese Internetseite mit Aussagen von Feministinnen an:
    http://www.gender-ideologie.de/sonstiges/das-bilderbuch-des-neuen-menschen.html

    In West-Europa bedeutet Feminismus vermutlich (noch) etwas anderes als in Rußland. Du kannst dich gerne für Gleichberechtigung engagieren. Das tun Feministinnen hierzulande aber nicht.

    Informiere dich bei den zahlreichen Quellen. Zum Beispiel: http://www.manndat.de.

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  1. Adolf, Andreas und ich « Neues aus dem Gender-Universum

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