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Adolf, Andreas und ich

September 23, 2012

Sind Feministinnen rechts-paranoid? Mitnichten.

Der Vorwurf, daß jemand anderes „rechts“ sei, wird von unseren Freundinnen nur mit äußerster Gewissenhaftigkeit ausgesprochen und erfüllt keineswegs Abwehrbedürfnisse. Erst rechts, wenn wir es mit Kritikern des Feminismus zu tun haben.

Jetzt bin ich mal wieder dran. Ich bin nicht nur rechts, sondern gar rechtsextrem. Irgendwann haben mich Feministen so weit, daß ich bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr grün wähle, sondern NPD. Ich bin ein sensibler Mensch. Ich möchte gerne eine Einheit mit meiner Umwelt herstellen, notfalls auch unter Aufgabe meiner Identität.

Ich ertrage den Widerspruch nicht, und meine Identität scheint zu bersten unter der Last der „Rechts“-Vorwürfe. Ich werde NPD wählen und dann ist Ruhe. Dann werden auch die Feministinnen zufrieden sein. Keine linken Feminismuskritiker mehr – alles NPD-Wähler, diese rechten Kerle. So haben, glaube ich, alle was davon. Die NPD, der Feminismus und ich. Ich hab‘ meine Ruhe. Eine Triple-Win-Situation.

Warum ich rechtsextrem bin? Weil ich zuletzt zwei kleine Wörter gebraucht habe. Ich sprach von einer „slawischen Rasse“ und von einem „slawischen Volkscharakter“. Demnächst wird wohl der Verfassungsschutz damit anfangen, mein Blog zu observieren.

Der Mensch, der meint, ich sei rechtsextrem, heißt – man wird es schon ahnen – Andreas Kemper. Wenn jemand also von einer slawischen Rasse und einem ebensolchen Volkscharakter spricht, kann er nur „rassistisch“ sein. Das muß etwas sehr sehr Schlimmes sein. Ich bin rassistisch! Will ich jetzt Slawen ausrotten oder ihnen weniger Rechte zugestehen? Also irgendetwas Schlimmes muß „rassistisch“ ja bedeuten. Wahrscheinlich weiß Herr Kemper genau, was er damit meint.

An diesem amüsanten Zwischenspiel läßt sich wieder schön der inhaltsleere und reine Inquisitionscharakter von Begriffen wie „sexistisch“, „rassistisch“, „biologistisch“ und „antifeministisch“ sehen, die im feministischen Universum gebraucht werden, als litten dessen Bewohner an einer paranoiden Zwangsstörung.

Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, warum ich meine bösen Worte gebraucht haben könnte. Es könnte sich zum Beispiel einfach um Humor handeln, was ja nun nicht ganz so entfernt liegt. Und dann gibt es ja auch noch einen gewissen Kontext, in dem ich solch famose Worte ausspreche. Dieser Kontext wird uns ausgerechnet auch noch von den Anklägern und Inquisiteuren des Staatsfeminismus selbst bereitgestellt, indem diese wirklich auch noch auf jede erdenklich dümmliche Weise andersdenkenden Menschen „Rechtssein“ unterstellen. So langsam sollte man uns mal etwas anderes unterstellen, um der Sachebene ausweichen zu können. Wie wär’s mit:

Die hören Modern Talking!

oder: Die haben nicht alle Löwenzahn-Folgen mit Peter Lustig gesehen!

Oder: Die gucken Frauenfußball!

Das wär doch mal was. Die Nazis haben sich auch mehr einfallen lassen, um Andersdenkende zu denunzieren. Man sollte sich bei deren Kreativität bedienen. Allerdings immer bitte im Rahmen des Grundgesetzes!

Blöderweise schreibe ich auch anderswo in meinem Blog, daß ich links bin. Oder daß ich grün wähle. Und dann schreibe ich auch noch, daß ich „rechtsdrehende Maskulisten“ doof finde. Oder daß ich mir eine stärker am Gemeinwohl orientierte Gesellschaftspolitik wünsche. So stellt also ein Soziologe fest, daß jemand „rechtsextrem“ ist – oder „rassistisch“. Es geht hier ja nicht um mich. Mir ist das schnurzwurzpiepe. Ich frage mich nur, wie erwachsene Menschen sich ständig positiv auf einen Fanatiker und offensichtlich geistig eingeschränkten Menschen wie Andreas Kemper und seine Bücher beziehen können. Man sollte dies als Anschauungsunterricht nehmen, wie beklemmend unmündig und angepaßt nicht wenige Menschen auch in Demokratien sind. Und dann vielleicht etwas demütiger werden, wenn man z.B. Gesellschaften wie die DDR und die der BRD und des heutigen Deutschland vergleicht.

Man verwendet also das Wort „slawische Rasse“ und schon ist man „rassistisch“. Die Äußerungen auf diesem Blog sind nicht gerade ein Ausweis dafür, daß man hier alles bierernst nehmen müßte. Hierfür gibt es mehr als genug Indizien. Könnte jemand, der nicht zwanghaft alles, was dem heiligen Feminismus widerspricht, als „rechts“ denunziert, leicht herausfinden. Aber na ja. So erhalten wir jedenfalls einen aufschlußreichen Einblick darin, wie es im Hirn von profeministischen „Soziologen“ aussieht und was von den inflationären „Rechts“-Vorwürfen zu halten ist, die in bezug auf Männerrechtler immer wieder ausgesprochen werden.

Was ich außerdem mit Männerrechtlerei zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Ich schreibe hier nur einfach meine Meinung.

Ich glaube Herr Kemper kapiert gar nicht, wie lächerlich er sich macht.

Lassen wir mal Herrn Kemper selbst sprechen:

Na da können wir ja außerordentlich froh sein, daß nur „der Mainstream“ der Männerrechtler „reaktionär“ und „rechtsextrem“ ist. Dann sind die Seitenströmungen dieser Männerrechtler immerhin links oder zumindest verfassungstreu. Oder was will man mit Einordnungen wie „Mainstream“ genau sagen?

Immerhin die Seitenströmungen. Das ist doch mal was. Da muß Herr Kemper jetzt einfach nur den Seitenstrom ansprechen. Bei den kaum bekannten Randerscheinungen der Männerrechtler handelt es sich um Vereine wie MANNdat, AGENS, und Personen wie Hoffmann, Wenger, Savvakis, Amendt und noch ein paar andere Leute, die bisher leider noch vom „Mainstream“ überspült werden und kaum zu Wort kommen.

Der Mainstream der Männerrechtler postet hingegen im Zentralorgan des Antifeminismus:

WGVDL

Hier findet man die wirklich wichtigen Akteure der Männerrechtsbewegung, die sie entscheidend prägen. Hier sind die Personen der Männerbewegung, die die Fäden ziehen und die Puppen tanzen lassen. Die wichtigsten Männerrechtler sind momentan „Referatsleiter 408“, „Mus Lim“ und „Oliver“. Dieses Führungstrio ist eindeutig „rechts“, „reaktionär“ und „rassistisch“. Es ist die infernalische Troika der Männerrechtsbewegung, nachgerade das Triumvirat. Wer wirklich etwas über „die Männerbewegung“ wissen möchte, sollte in diesen zentralen Zirkel hineinschauen. Soziologie ist schon ein anspruchsvolles Geschäft.

Mit dem Herrn Kemper hatte ich noch interessante Diskussionen in dem verlinkten Thread, die leider etwas monologisch ausfielen.

Der User „agztse“ nimmt auf den norwegischen Attentäter Anders Breivik bezug und sagt Folgendes:

Nachtrag. Hier ein Zitat aus dem Interview mit dem Vater, Jens Breivik:

“Ich glaube, sie wollte alleinerziehende Mutter sein. Jedenfalls ging sie einfach nach Oslo, mit Anders und ihrer Tochter. Sie wollte nicht, dass ich meinen Sohn treffe. In Norwegen wird man als alleinerziehende Mutter unterstützt….Es gab 1983 einen offiziellen Bericht der norwegischen Kinderfürsorge. Sie empfahlen, ihn an einen anderen Ort zu bringen. Aufgrund seiner Beziehung zu seiner Mutter und ihrer emotionalen Unfähigkeit, sich um ihn zu kümmern, sei es für ihn nachteilig, bei ihr zu bleiben. Doch es war sehr schwierig. Wenche () wollte nicht eingestehen, dass es Probleme gab. Sie weigerte sich, mit mir zu reden”.

Ja, Familie – das ausgediente Rollenmodell welches nur der Unterdrückung der Frau dient. Väter – nicht nötig, ausrangieren. Resultat – 77 Tote. Was interessiert Herrn Kemper – die politische Gesinnung des Attentäters.

Der Herr Soziologe Kemper antwortet daraufhin:

Und wieviel Menschen hat die Tochter ermordet?

Bravo, Herr Kemper! Erfolgreich Kritik am Feminismus abgewehrt. Schon Max Weber postulierte, daß jede echte Soziologie nur profeministisch sein kann.

Jetzt komme ich zum Zug und formuliere folgende Kritik. Auf die Rassismus-Vorwürfe von Herrn Kemper gehe ich erst mal nicht ein:

So ein Kommentar kann in einer Demokratie leider nicht freigeschaltet werden. Einen Tag später schreibe ich dann das:

Was ist denn Ihrer Meinung nach schlimm, “rechts” zu sein, Herr Kemper? Wir leben doch in einer Demokratie, in der sowohl rechtes als auch linkes Gedankengut seine Berechtigung hat.

Ich finde auch nichts Schlimmes daran, gegen Materialismus, Marxismus und Feminismus zu sein. Ich halte dies sogar für sehr positiv und der Demokratie förderlich.

Könnten Sie sich hier einmal erklären?

Den Kommentar wollte der Herr Kemper leider auch nicht haben. Kemper ist – wie oben zu sehen – nicht nur der Meinung, daß man nicht gegen Feminismus sein darf, sondern ebenfalls auch nicht gegen Marxismus und Materialismus. Sonst ist man „rechts“. Max Weber läßt grüßen.

Zum Schluß frage ich dann noch Folgendes. Auch darauf bekomme ich keine Antwort. Und freigeschaltet wurde der Kommentar auch nicht.

Wieso hat der liebe Herr Kemper eigentlich solche Probleme mit Kritik? Da verwundert es nicht, wenn der Pfeffergehalt meiner Kommentare langsam zunimmt. So entsteht antifeministische „Hate Speech“. Schlimm, was diese Feministen so alles ertragen müssen. Wieso werden die Leute da nur so aggressiv? Na ja, wer wie ich rechtsextrem ist, hat auch jedes Recht auf einen offenen und fairen Dialog verwirkt. Da sollte man nicht zimperlich sein. Die Demokratie muß sich gegen ihre Feinde verteidigen.

Und nebenbei auch noch die Doktorarbeit in Soziologie fertigstellen.

6 Kommentare
  1. Zum Thema Rechte: Diverse rechtspopulistische (nicht rechtsextreme) Parteien haben jetzt eine gemeinsame Jugendorganisation gegründet. Es handelt sich u. a. um die Parteien DF, Pro und Reps. Wenn die Zusammenarbeit so weitergeht, kann eine gemeinsame Partei im Jahr 2017 über 5 % kommen. Das ist in gewissem Sinne gut. Nicht gut ist, dass z. B. die FPÖ an der Wehrpflicht festhalten will. In Wahrheit sollte die Wehrpflicht in Österreich, und diese verächtliche „Stellung“ (in Deutschland früher „Musterung“ genannt), sofort abgeschafft werden. Zum Thema „Stellung“ siehe
    http://www.musterung.us
    Auf dieser Seite findet sich auch einiges über Diskriminierung von Männern.

  2. Feministinnendompteur permalink

    Na, wir wisssen doch alle, dass frauen wie die verrueckten abtreiben-damit begeben sie sich auf nazi-niveau, weil sie bestimmen, was wertes oder unwertes leben ist. Dass der staat dabei mitmacht, laest natuerlich tief blicken und macht die sache keinen deut besser.
    was sagt denn der kemper dazu?
    Was sagt der denn dazu, dass die sich berechnend schwaengern lassen und den foetus dann abtreiben, wenn er seinen zweck erfuellt (wie bei us-marine) oder eben nicht erfuellt (z. B. partnerknebelung) hat.
    Frauen stellen sich halt gern mit engelfluegeln und heiligenschein dar-aber es ist in wirklichkeit wie das bildnis von dorian gray😉

  3. Omti permalink

    Kämper versucht sich halt als Demagoge. Er hats aber leider, oder eher zum Glück nicht drauf. Entweder er machts wie Adolf und versucht die breiten Massen zu belügen. Da könnte seine primitive Propaganda sogar funzen, oder alternativ, wenn er wirklich die Intelligenz ansprechen wollte, dann sollte er vielleicht etwas subtiler und weniger offensichtlich diffamieren.

    Im Ernst, er heult darüber rum, dass in einem Antifeministischen Blog „rassistische“ Begriffe benutzt werden. Rassismus ist etwas anderes und der Idiot hilft nun wirklich niemanden wenn er solche eigentlich historisch schweren Begriffe in Inhaltsleere Beleidigungen verwandelt.

    Das einzige was da nützt ist wahrscheinlich zurück diffamieren und ihn auf eine (gedankliche/moralische) Linie mit den Bankstern zu stellen. So die moderne Version von „er ist halt ein verlauster Jud“. Gönnen würde ich es ihm, dem dreckigen Demagogen.

  4. ichpostenuraufhatr permalink

    Die Gesalt neben Dir, ist das nicht ein Klingone nach Anwendung einer Halyurosäure-Creme.

  5. Du solltest mich nicht mit diesem größenwahnsinnigen Sternenflottenkapitän verwechseln.

    Ich glaube, Klingonen tragen keine Brille. Der ist von dieser Verräter-Partei, die gegen das Reichsdemokratiegesetz gestimmt hat.

    Gegen mich wird er keine Chance haben. Euro-Krise, Finanz-Krise, Syrien-Krise – wird es in einem germanisierten Europa nicht mehr geben. Mit mir ist die politische Union machbar – von der die anderen nur reden!!!

  6. ichpostenuraufhatr permalink

    Da hilft nur konsequentes Abschnippeln der Vorhaut mit Abnucken und Herpes-Gratisprobe.
    Dann verfstigt sich auch nicht das Naserümpfen als bayoranisches Wesensmerkmal.

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